Vermischtes

Schnellsuche /
Weltneuheit bei gourmondo.de?
Freitag, 19. März 2010

Stephan Reinhardt, bekannt nicht nur durch den WEINWISSER,  liest im Gegensatz zur mir die Anzeigen auf Facebook. Dort hat er diese entdeckt:
Gourmondo
Natürlich dachte er an Naheliegendes:
“Es gibt Sachen, die dürfen einfach nicht passieren. Schalke 05. Oder eben Campagner – in einer Anzeige.
Die leicht dünnhäutige und schnell geschossene Reaktion von Paul Truszkowski, bekannt von drunkenmonday.de und immerhin bei gourmondo.de inzwischen für den Bereich Produktmanagement und Einkauf tätig, sah folgendermaßen aus:
“und warum nicht? schließlich ist es bei dem screenshot deutlich ersichtlich, dass es sich um eine Anzeige handelt – im Gegensatz zu den schoninflationär werdenede Freundschaftsanfrage a la “Spanien- Weine xyz” will dein freund werde…..
Dass hier so die Nerven blank liegen, kann nur eine Ursache haben: Es wird ein vollkommen neues Produkt (zur Prowein?) gelaunched, welches durch einen Fehler zu früh auf das Werbebanner geraten ist. So etwas passiert sonst nur bei Apple…

WeinSalon SuperDeluxe Reloaded
Dienstag, 16. März 2010

WeinSaon

Doc Müller hat mal wieder eingeladen und Tino Schmidt seinen Keller aufgemacht. Und es war zum heulen. Vor Freude! Genug der (Vor-)Worte. Die Kandidaten:

1995er Taittinger “Comtes de Champagne” Prestige Cuvée Blanc de Blancs, Champagne
Unglaublich. Schmeckt frischer als jedes Rotkäppchen. Besser sowieso. Dazu nehmen wie einen Mund voll Äpfel, etwas Akazienhonig und etwas Holz. Kann gerne noch ein paar Jahre liegen bleiben.

1969er Lanson Red – Gold Label Grand Cru, Brut Millésimé, Champagne
Aus der Zeit, als Lanson noch nicht die überteuerte, belanglose Schickimicki-Brühe war. Wer denkt, dass ein Schampus, der schon etwas drüber ist und fast alle Kohlensäure hat davon fleuchen lassen, versaut ist, der hat sich getäuscht. Nussig und wie ein cremiger Sherry. Nur noch ganz leicht moussierend (prickelnd). Vermisst man aber nicht.

1990er Corton-Charlemagne Grand Cru AOC Domaine Nudant, Burgund
Ein, reifer… Nein, ein matschiger Pfirsich. Dazu ein paar Nüsse. Etwas Parfüm. Hat 24h gebraucht um ausgeschlafen zu sein. So viel zu Weißweine muss man nicht dekantieren…

2007er Sauvignon blanc “Kirchleiten” Große STK-Lage, Weingut Winkler-Hermaden, Steiermark
Sehr schöne, frische Kiste Äpfel von der Streuobstwiese. Dazu mit der Parmesanreibe etwas Granit drüber. Frischer als der Corton-Charlemagne. Klar. Aber bestimmt nicht schlechter. Dafür viel billiger. Die Trophäe für das bessere Preis-Leistungsverhältnis geht in die Steiermark.

2004er Riesling “Uhlen, Roth Lay”, Erste Lage, Weingut Heymann-Löwenstein, Terassenmosel
Der Montrachet von der Mosel? Eisbonbon, geriebene Kiesel und gehäuteter Pfirsich. Und ein Fass, welches sich nicht vordrängelt.

2004er Riesling “Oestricher Doosberg”, Erstes Gewächs, Weingut Querbach, Rheingau
Hat es einfacher, als der Moselaner, der ja erst von der Steillage runter muss. Wirkt auch frischer. Auch Eisbonbon, ordentlich geriebener Kiesel, geht aber mehr in die Apfelecke.

1990er Château Musar, Serge Hochar, Libanon
Aus der Zeit, als es im Libanon mehr blaue Bohnen, als rote Trauben gab. Château Musar war das einzige Weingut, welches damals die Fahne hoch halten konnte. Die Qualität ist sehr, sehr schwankend. Hui und Pfui können praktisch von Flasche zu Flasche wechseln. Aber wenn, dann! Schwarze Johannisbeere. Kräuter. Sehr eigen. Respekt!

1982er Schloss Vaux “Assmannshäuser Höllenberg” Spätburgunder Brut, Rheingau
Ein Sekt aus Spätburg… Pinot Noir, meine Damen und Herren! Ein kleiner Stinker, der aber nach Leder, Minze und getrockneten Tomaten schmeckt. Unglaublich! Und gut.

1998er “Clos de Vougeot” Grand Cru AOC, Domaine du Clos Fratin, Burgund
Angeblich hat Napoleon seine Truppen vor ihm paradieren lassen. So weit würde ich dann nicht gehen. Aber schon nicht schlecht. Hatte ich ja schon mal mit „Schoko und im Mund auch wieder Karamell, dazu Kaffee, Haselnüsse“ beschrieben. Hätte ich nichts hinzuzufügen.

1987er Barolo DOCG “Bussia”, Prunotto, Piemont
Veilchen, Pflaumen und olles Obst. Ein Barolo den man auf einem Samtkissen servieren sollte.

1989er Barbaresco DOCG, Angelo Gaja, Piemont
Auch wenn die Piermontkirsche sich als Mon Cherie prostituiert, hier ist sie drin. Und besser als bei Ferrero hübsch eingepackt in Samt und Seide. Serviert in einer gereiften Holzkiste. Gaja at the best.

2003er “Grange”, Penfolds, Barossa Valley, Australien
Schmeckt so, wie viele Überseeweine schmecken wollen. Cassis, Beeren, Leder und frisch geteerte Straße. Ziemlich gut, kann aber noch etwas liegen bleiben. Bei einer Legende erwartet man allerdings auch legendäres, das hab ich allerdings nicht gefunden…

1998er Château Latour, Premier Grand Cru Classé, Pauillac AOC, Bordeaux
Sehr noble Samt und Seide-Kutsche. Klassisch. Schokoladenmanufaktur mit perfekten Marmeladenspritzern. Ich ziehe meine Mütze. Is eben doch nich alles schlecht aus Bordeaux. Trotzdem, liegen lassen.

1944er Cueta Port, Real Companhia Velha, Portugal
Oh my God! Grissini, milder Honig, Kräuter. Unglaublich! Udo J. hatte recht: Mit 66 Jahren , da fängt das Leben an… Mit 66 Jahren, da hat man Spaß daran… Mit 66 Jahren, da kommt man erst in Schuss… Mit 66 Jahren, ist noch lang noch nicht Schluss… Genau!

1993er Tokaji Aszú 6 Puttonyos “Crus Select”, Baron Bornemisza, Ungarn
Ok, nach dem Vorgänger etwas unfair… Aber getrocknete Feigen und Aprikosen, Orangenschalen, Karamell… Schon ziemlich gut, dieser kleine Botrytis-Schlawiner…

30+1 neue außergewöhnliche Weinetiketten
Mittwoch, 23. Dezember 2009

Nachdem die 40 außergewöhnlichen Weinetiketten so gut angekommen sind, geht’s jetzt weiter im Text. 30+1 neue außergewöhnliche Weinetiketten aus aller Welt, die oft in ihrer gestalterischen Qualität glänzen, aber immer positiv aus der grauen Weinlabel-Masse herausstechen. Die Auswahl ist natürlich immer noch rein subjektiv…

...
Don Sebastiani & Sons

...
Archer&Vine Wines entworfen von Matt Davey

...
cellar*lavineta entworfen von Lluís Serra

...
À La Petite Ferme entworfen von DesignersJourney

...
Elbows Bend entworfen von THE CREATIVE METHOD


...
Reyneke Organic entworfen von Anthony Lane

...
Vinyes Mas Romaní entworfen von Gabriel Morales

...
Two Fins Wine entworfen von PUBLIC Creative

...
V&S Wine Maru entworfen von Silver

...
Polaner Selections entworfen von Louise Fili Ltd

...
Mad Bay Wines entworfen von PUBLIC Creative

...
Ψ PSI

...
First Drop Wines entworfen von /M/A/S/H/

...
K Vinters

...
Skylark Wine entworfen von Inhouse Design

...
Penfolds entworfen von Ben Krantz

...
Southpaw Vineyards entworfen von Parallax

...
megalomaniac entworfen von Brandever

...
Cash & Tasty “Recession Wine” entworfen von BOLD

...
Seriously Pink entworfen von Frank Aloi

...
Heathcote II Wine entworfen von Yello

...
Pfeiffer Wines entworfen von Frank Aloi

...
Big House Wines

...
Wine That Loves

...
Weingut Günter & Regina Triebaumer

...
Koala Ranch Wineries entworfen von Colle + McVoy

...
Santé entworfen von Designers Journey

...
Tré entworfen von AUTOGRAPH creative

...
Small Gully entworfen von /M/A/S/H/

...
Shinas Estate entworfen von /M/A/S/H/

...
Dragonfly Winery entworfen von Paul Hutchinson – Hype Type Studio

Beef! oder Bifi?
Dienstag, 15. Dezember 2009

BEEF!

Zugegeben, die neue Zeitschrift Beef!, eine Neon für kochende Männer, liegt schon ein paar Tage am Kiosk. Da wollte ich sie eigentlich auch liegen lassen. Ich bin einfach nicht der Kunde für Zeitschriften, in denen es um Essen & Trinken geht. Und sollte ich doch einmal schwach werden, handelt es sich wahrscheinlich um eine Weinzeitschrift. Trotzdem bereue ich es auch hier eigentlich immer.
Da sich Beef! nicht nur mit Fleisch, sondern auch ein wenig mit Wein beschäftigt, ist nun doch ein Exemplar auf meinem Tisch gelandet.
Und um Wein geht es mehr als wenig. In ganzen sieben Kapiteln, was 17 Seiten bedeutet, werden elementar die elementarsten Wein-Basics vermittelt. Flaschengrößen, Lagerung, Verschlüsse, Etiketten usw.
Solcherlei ist zwar weder originell, noch neu, trifft aber nach meinen Erfahrungen immer wieder auf dankbare Kundschaft.
Dazu berichtet in der vielfältig einsetzbaren Rubrik „Die Flasche meines Lebens. Große Männer, große Momente“, der Hamburger Pianist Joja Wendt über seine Begegnung mit einer Flasche 1947er Chateau Cheval Blanc in Kiew.
Am Rande sei erwähnt, dass TVINO Medienpartner ist. Demzufolge bekommt man die empfohlenen Weine natürlich auch dort. Den Cheval Blanc mal ausgenommen, nehme ich an. Dass dann unser Hendrik Thoma ein Glühwein-Rezept beisteuern darf, versteht sich ja beinahe schon von selbst.
Natürlich geht es auch ums Essen. Und um Fleisch. Selbstverständlich auch um das beste oder besser teuerste Steak(fleisch) der Welt. Überraschender Weise hat man sich nicht für Kobe-Rind entschieden.
Man(n) bekommt erklärt wie man einen Hasen das Fell abzieht und richtig zerlegt. Ein paar Seiten weiter werden die passenden, “zum sterben schönen” und entsprechend teuren Messer empfohlen.
Da der harte Kerl auch einen weichen Kern hat, kann er sich diesen in Form eines „feinsten Mozzarellas“, zum angeben und unter Anleitung nachbauen.
Theoretisch hätte es eine ganz nette Zeitschrift werden können. Wären da nicht das ständige Abreiten von „Männer sind so“-Klischees. Da man offenbar davon ausgeht, dass auch kochende Männer nur ans ficken denken, gibt’s noch „Kann man eine Frau ins Bett kochen, Prof. Drouard?“ Natürlich nicht, ohne die obligatorischen Bilder mit einer nackten Tante zu vergessen. Zum Glück nicht Sarah Wiener, die gibt’s nur in einer Anzeige.
Dazu so was wie das „Kochen mit Eiern. Alles Wissenswerte zur Gründung von Männerkochclubs.“ Hä?!
Und Premium für den kochenden Mann. Japanischer Whisky für 96 Euro, ein „Kultherd“ für 11200 Euro, ein Kilo Fisch für 760 Euro, einen Stuhl für 640 Euro, eine Lampe für 1000 Euro, usw.
Und wenn es mal ohne Beef! gehen muss, Rezepte für Toast Hawaii, Senfeier und Bratkartoffeln zum auswendig lernen.
Der Untertitel von Beef! lautet „Für Männer mit Geschmack“. Besser wäre „Für Männer ohne Geschmack, aber mit genug Geld, um alles nachzumachen was man ihnen sagt“.
Das wäre zwar ehrlicher, aber wohl etwas zu lang….

Der rastende Reporter oder eine Weinweihnachtsgeschichte [Update: Der Geschichte zweiter und letzter Teil?]
Mittwoch, 11. November 2009

Es war einmal vor gar nicht langer Zeit, da wurde mir immer wieder heimlich eine Geschichte vorgetragen, wie sie sonst nur in 1001 Nacht geschehen sein kann.
Es begab sich vor vielen Monaten, da hatte ein alter, bärtiger Mann aus einer Hansestadt am Meer, der sich selbst der Weinreporter nannte, eine Idee. Er, als von viel Ruhm und Ehr’ verwöhnter, weiser, geliebter Mann, der sich selbst an der Spitze der Weinszene sah, wollte dies mit anderen teilen.
So rief er die Winzer aus dem ganzen Land, sie mögen doch ihre Weine zu ihm schicken, um diese in einem Wettbewerb bewerten zu lassen. Natürlich nicht umsonst, denn umsonst ist nur der Tod. 40 Sesterzen pro Flasche Wein sollte ihnen die Sache schon wert sein.
So schickten die Winzer eifrig ihre Weine in die Hansestadt, in freudiger Erwartung des möglichen, baldigen Ruhmes. Und der Weinreporter sammelte die Sesterzen in seine Schatulle bis zu einer hohen vierstelligen Summe.
Das war es dann auch schon. Denn weder stieg der Winzer Ruhm, noch ihre Ehre. Sie hörten schlicht und einfach gar nichts mehr. Weder vom Mann aus der Hansestadt, noch von ihrem Wein, noch von ihrem Geld. Tage, Wochen, Monatelang.
Vielleicht hatten sie auch das Kleingedruckte nicht gelesen. Möglich, dass der Weinreporter ihre Weine zwar bewerten, aber nie anderen davon erzählen wollte. Vielleicht hat er die Weine als zu schlecht befunden und aus großem Anstand lieber geschwiegen.
Jedenfalls lebte er weiter in ihrer Mitte, gab ihnen viele weise Ratschläge, aber keinen über diesen Wettbewerb.
Natürlich hätten die Winzer einmal laut nachfragen können, ob es denn mit seiner Weisheit denn so weit her sei. Aber da der Weinreporter sehr, sehr zornig werden kann, hat man dies wohl lieber unterlassen.
In der Zwischenzeit hatte man die Sache wohl vergessen oder glaubte selber nicht mehr, dass sie jemals geschehen sein sollte. Bis heute.
Nun meint eine Zeitschrift mit dem Namen ‘Weinwirtschaft’ , dass diese Geschichte gar kein Märchen, sondern wirklich passiert sein soll.
Jetzt wundern sich viele, viele Menschen im ganzen Land und sind vollkommen sprachlos vor lauter Überraschung. Von den Bergen bis an das Meer. Und ganz besonders der Weinreporter in der Hansestadt…
Und wenn sie nicht gestorben sind, so sind sie wohl auch heute noch sprachlos.

Wer mehr davon hören will, der schaut hier und hier herein.

[Update: Der Geschichte zweiter und letzter Teil?]

Und so begab es sich, dass einem großen, weisen Mann mit einer Mütze und Zauberkräften das gelang, was andere nicht vermochten: Eine Erklärung aus dem Weinreporter hervorzuzaubern.
Dieser habe sehr wohl die Weine probiert und alles feinsäuberlich aufgeschrieben. Nur sind viele seiner Pergamente, auf denen seine Notizen standen, von seinem feuerspeienden Drachen unrettbar gefressen oder verbrannt worden. Bedauerlich, aber in der Hansestadt sind Wasser und Drachenunheilbeseitigungssdienste ja knapp. Das sei zwar doof, kann aber jedem mutigen Drachenreiter passieren. Die verbliebenen Pergamente konnte sich übrigens jeder in seinem Turm, 41.Etage rechts, den Gang lang, im dritten blauen Zimmer, in der kleinen bunten Kommode liegend, schon immer ansehen.
Und jetzt wird sich mancher fragen, wie sich der Weinreporter des Skalp der Antidrogenhexe Bätzing jemals an seinen Gürtel heften wollte, wenn er noch nicht mal seinem eigenen feuerspeienden Drachen klar kommt.

40 außergewöhnliche Weinetiketten [Update]
Montag, 14. September 2009

Jetzt gibt’s was auf die Augen! 40 außergewöhnliche Weinetiketten aus aller Welt, die oft in ihrer gestalterischen Qualität glänzen, aber immer positiv aus der grauen Weinlabel-Masse herausstechen. Die Auswahl ist natürlich rein subjektiv…

...
DADA
entworfen von Inhouse Design

...
Gut Oggau entworfen von Jung von Matt

...
Matsu entworfen von Moruba

...

Monster Vineyards
entworfen von Brandever


Piper Heidsieck – Rosé Sauvage entworfen von Viktor and Rolf (mehr…)


...
(Oops) Wines

...
Magnificent Wine

...
Michael Austin Wines entworfen von Hatch Design

...
Frog’s Piss gefunden bei stuff4restaurants

...
Blasted Church Vineyards

...
Mad Housewife

...
Mini Garage Winery entworfen von Kolle Rebbe

...
Bin Wine entworfen von Dare!

...
Drinks Well. entworfen von Robot-food

...
Nice Nose entworfen von Robot-food

...
Blidfrukt Vit entworfen von Jop Quirinndongo

...
He Said She Said entworfen von Manifesto Design

...
Henry of Pelham Wines entworfen von Insite Design

...
Madeinmilan entworfen von Fabio Bressan

...
Marauding Vintners entworfen von /M/A/S/H/

...
Return of the Living Red entworfen von /M/A/S/H/

...
Weinquartier entworfen von bauer konzept & gestaltung

...
Changing Lanes Wine entworfen von /M/A/S/H/

...
Logan Weemala entworfen von War Design

...
Boarding Pass entworfen von ICON Design Group

...
Lazarus entworfen von Baud

...
M.A.D. Wine entworfen von Asylum

...
Mollydooker Velvet Glove entworfen von /M/A/S/H/

...
Mollydooker entworfen von /M/A/S/H/

...
Frank B entworfen von Talia Cohen

...
Elk & Wolf entworfen von Social UK

...
Shalev Wine entworfen von Nine99 Design

...
Shefa Wine entworfen von Nine99 Design

...
Gumbleone entworfen von The Creative Method

...
The Waxed Bat entworfen von STRANGER & STRANGER

...
McGuigan Wines (Handmade) entworfen von STRANGER & STRANGER

...
Ysios & Ion Fiz entworfen von Supperstudio

...
Weingut Markus Schneider entworfen von die medienagenten

...
Weingut Martin Tesch entworfen von Fuenfwerken Design AG

...
Niepoort Vinhos entworfen von alessandri design

[Update] Hier geht es inzwischen mit 30+1 neuen außergewöhnlichen Weinetiketten weiter.

Dresdner Biergärten: Konzertplatz am Weißen Hirsch
Mittwoch, 2. September 2009

Konzertplatz

Der Name klingt für ungeübte Dresdner eher nach einer billigen Bockwurstbude, als nach einem Biergarten. Obwohl an der – inzwischen schon etwas bessere Zeiten gesehen habender – Edelwohnlage Weißer Hirsch gelegen, gibt es hier weder einen Blick auf die Elbe, noch auf vorbeiflanierende Touristen und schon gar nicht auf irgend etwas Barockes. Hier sitzt man im Wald, genauer der Dresdner Heide und blickt auf eine Konzertmuschel. Dazu ist reichlich Platz vor den etwas provisorischen Buden à la Herbstmarkt in der Provinz. Leider liegt er so versteckt hinter dem ‘Parkhotel’, dass man schon wissen muss, wo man hin will. (Einfach nach großen roten Schildern suchen)
Diese scheinbare Tristesse lässt sich aber mit dem Namen bean & beluga möglicherweise gedanklich schon etwas aufhübschen. Denn hinter Namen Konzertplatz am Weißen Hirsch verbirgt sich der Biergarten von Stefan Hermann, Dresdens Sternekoch.
Wer hier jetzt Angst vor nervender Klientel hat, keine Sorge. Das Publikum ist gemischter als man annehmen könnte und verläuft sich notfalls ganz gut.
Wer nicht mehr ohne Liegestuhl kann, der kann auch hier. Und Kinder können notfalls im Sand… spielen.
Beim Erfrischungs-Angebot kann man nicht wirklich meckern. Die üblichen Getränke natürlich, Cocktails, Orangina, Eis, eine reichliche Auswahl an Tee… undundund.
Das Angebot an Essen ist überschaubar, aber für einen Biergarten sehr schick. Bratwurst, Fisch, gebratene Garnelen oder auch Rinderhüftsteak mit Kartoffelsalat, der NICHT fertig aus dem Metro-Kübel kommt, für dreifuffzich. Das passt, in jeder Hinsicht.
Das Weinangebot ist überschaubar. Rot, Weiß und Rosé. Die kommen aber von Markus Schneider (Ursprung und Riesling) sowie Thomas Hensel (Rosé). Jaja, ich weiß… Aber wir reden von einem Biergarten! Dazu kommt noch die ‘Bückware’. Das sind wechselnde Weine aus dem Sortiment. Bei mir zum Beispiel kam er von Philipp Wittmann.
Das Personal ist bis hin zu den Praktikanten nett und freundlich. Auch wenn es nicht gerade brechend voll war, selbstverständlich ist das ja nicht immer.
Damit ist der Konzertplatz – nicht nur, aber ganz besonders – für Weintrinker auf jeden Fall eine Heimsuchung wert.

Anreise: Fahrrad, Auto, Straßenbahn 11
Öffnungszeiten: Fr + Sa ab 14.00 Uhr; So + Feiertags ab 11.00 Uhr
Internet: …

Obama in Dresden
Freitag, 5. Juni 2009

Wackerbarth Obama

Ohne Worte.

Show me the way to the next…
Mittwoch, 29. April 2009

Show me the...

Ich wusste gar nicht, dass Navigationssysteme soooo nützlich sein können.

ProWein, Tag 2
Montag, 30. März 2009

Mein zweiter Tag auf der Messe war, wie erwartet sehr intensiv. Obwohl ich nicht eine einzige Veranstaltung (außer der von gestern) besucht habe, war ich genug damit beschäftigt viele Winzer abzuklappern. Schloss Proschwitz, Lützgendorf, Aust, Schneider, Hensel, Castel Peter, dazu eine Menge junge Wilde die auf Simply, Connexion, Consorten oder sonst wie hören. Dazu noch etwas Frankreich, Israel, Osteuropa.
Ok, die Sachsen hätte ich auslassen können, aber in der Fremde sucht man sich ja gerne.
Auf jeden Fall konnte ich wieder mal feststellen, dass besonders die deutsche Weinszene nach wie vor oft ein stockkonservativer und (oft hier und da) ziemlich aufgeblasener Haufen ist. Das liegt allerdings kaum an den Erzeugern, eher an dem was danach kommt.
Die jungen Wilden scheinen zwar auch dort langsam für Verwirrung zu sorgen. Aber es ist auf jeden Fall noch ein weiter Weg.

ProWein

Ganz sicher werden wir aber die eine oder andere Geschichte im nächsten Jahr nicht mehr auf der Messe erleben.
Auf meinem Weg durch die Hallen bin ich übrigens über Patrick Johner und den Ultes gestolpert. Das hat mich wirklich gefreut, da beide ein paar sehr nette Typen sind und der Ultes nicht annähernd so grimmig ist, wie er auf seinen Bildern immer guckt. Übrigens freut er sich jedes Mal über diese Aussage. Beim nächsten Treffen muss ich aber mal raus finden wie eigentlich sein Nachname ist. Ich dachte bislang IHK geprüfter Weinfachberater. Da lag ich wohl falsch.
Natürlich war ich auch mal kurz bei den Österreichern. Allein um etwas von ihrer wunderbaren Mentalität aufzusaugen.

ProWein

Und die scheint sich wohl auch finanziell zu rentieren. Die zwar immer etwas poshen, aber auf ihre Art lässigen Franzosen brauch ich eigentlich nicht zu erwähnen.
Übrigens hat sich ein deutscher Aussteller daran gemacht, das Twitter Speed Tasting in die Welt des Wein 1.0 zu implementieren.

ProWein

Ich hoffe nur, das Ganze lief etwas professioneller als die Bannerbeschriftung.
Weinpromis gab es natürlich auch reichlich.

ProWein

Von Hendrik Thoma (der, wie ich im vorbeigehen mitbekam, auch bulgarische Weine präsentierte, die er nicht mochte) über Markus Schneider, Roman Niewodniczanski bis hin zu Stuart Pigott. Letzterer war allerdings so beschäftigt, dass keine Zeit blieb, ihn nach seinem ersten Beitrag für Weincasting fragen. Auf den warte ich schließlich seit fast einem Jahr.
Zusammenfassend, denn dies war auch mein letzter Tag, kann ich sagen: Ja die ProWein lohnt sich noch. Es gibt kaum einen anderen Ort, auf dem man so viel Weinwelt, so viel Winzer, so komprimiert erleben kann.
Und genau das ist das größte Problem der ProWein. Es bleibt kaum Zeit zum schlendern, sich treiben lassen und für wirklich intensive Gespräche.
Vielleicht sollte ich ja mal nächstes Jahr etwas anderes machen und die Primeur-Woche in Bordeaux aufmischen?! Die hätte es sicher auch mal nötig…

ProWein, Tag 1
Sonntag, 29. März 2009

Anstrengend, wie immer. Aber erfolgreich. Auch wenn der Start diesmal eine Menge Zeit benötigt hat. Denn am Akkreditierungsschalter gibt es einige, wenige MitarbeiterInnen  die offenbar dafür bezahlt werden möglichst wenig Pressevertreter auf das Gelände zu lassen. Oder vorher bei den Grenzorganen der Deutschen Demokratischen Republik angestellt waren.
Um so besser drauf waren die Veranstalter der Union des Grand Crus de Bordeaux Degustation 2009, genannt die Grand Cru Verkostung auf der Rheinterrasse. Mit den Einzelheiten will ich nicht langweilen, aber einige 2006er Grand Crus waren durchaus schon lecker. Und der Käse sowieso.
Respekt zeuge ich dem Personal der jeweiligen Stände, welches bei gefühlt 70% ignoranten Schnorrern keinen leichten Job hatte.
Der Preis für den Knaller des Tages, bekommt folgende Aussage: ‘Die Parkerpunke gibt’s auch irgendwie online unter blabla.mobi. Wahrscheinlich, damit man im Restaurant gucken kann ob ein Wein was taugt oder nicht.’
Hab ich gelacht.
Apropos gelacht. ich habe heute soviel Blödsinn auf der Messe hören müssen, dass ich mich echt frage, ob man als Zugangsvoraussetzung nicht lieber einen Test in önologischen Basiswissen veranstalten sollte.

Monster

Übrigens scheint bei einem Spirituosenhersteller für russischen Wodka die Wirtschafts- und Autokrise noch nicht angekommen zu sein. Oder er hat mit mehr Endverbrauchern gerechnet.
BTW, auch wenn es heute teilweise rappelvoll war, hatte ich den Eindruck, dass doch weniger Besucher und Aussteller auf der Messe sind. Oder es lag am oben genannten Personal.
Ach ja, twittern. Morgen werden es vielleicht ob der besseren WiFi-Versorgung ein paar mehr Beiträge. Aber von live twittern kann sicher auch dann keine Rede sein. Ich halte Twitter hier für zu zeitaufwändig um es richtig zu machen, sodass es nur auf Kosten von anderen Dingen gehen kann. Und so toll ist es dann auch wieder nicht.
Am Tag 2 werde ich mich dann auch intensiver der eigentlichen Messe widmen, denn aufgrund der Grand Cru Verkostung ging das heute eher im Schnelldurchlauf.
Also, schaun mer mal…

WeinSalon SuperDeluxe
Samstag, 28. Februar 2009

WeinSalon SD

Ich habe mich ja schon einige (wenige) Male als Freund von Doc Müllers fast schon legendärem, unelitärem Dresdner Weinsalon geoutet. Diesmal gibt es etwas von der etwas elitäreren Ausgabe, aber nur was die Weine angeht. Doc Müller presents: ‘The beste Weine’ feat. Tino Schmidt.

1993 Prestige Cuvée Seduction Brut Charles Ellner Champagne
Hmm. Nicht schlecht für’n Anfang. Stachelbeere in der Nase wird zu Limette im Mund, welche sich langsam als Weißbrot entpuppt.

1984 Riesling Sekt ‘Hochgewächs’ Kessler, Württemberg
Nojo. Immerhin der älteste Sekthersteller in Germany. Und so riecht man das Alter schon etwas. Schmeckt aber würzig und trocken. Vielleicht etwas zu brotig.
Die Runde geht an den Franzosen.

2006 Riesling GrandCru ‘Eichberg’ Domaine Stoffel, Elsass
Duftet etwas nach den Zitronenbonbons von nimm2. Im Mund schon fast halbtrocken. Honig und ein ganz schön reifer Pfirsich.

2006 Gewürtztraminer GrandCru ‘Eichberg’ Domaine Stoffel, Elsass
Ein schönes reifes Fruchtaroma. Und im Mund Karamell plüs Rose, Rose, Rose, Rose, Rose… Ganz schön schlank, für’n Elsässer. Yummy!!

2005 Riesling Erste Lage ‘Uhlen Laubach’ Heymann-Löwenstein, Mosel
Wie beim ‘Eichberg’ recht zitronig, ohne Bonbon. Dafür mit Mango. Im Mund kommt das Bonbon zurück. Diesmal als Eisbonbon.

1972 Château Lafite Rothschild, Pauillac
Tatah! Mal wieder eine Legende! Im Näschen Pumpernickel, welche aber schon etwas über dem Haltbarkeitsdatum sind. Und Paprika. Im Mund aber viele dunkle Früchte und ordentlich samt und Seide. Eigentlich ein Scheißjahrgang. Dafür aber gar nicht übel.

1971 Barolo DOCG, Riserva del Contenario, Giuseppe Contratto, Piemont
Dafür jetzt ein Spitzenjahrgang. Riecht nach Schinken, Tee, Kirsche… Hat ne ordentlich Säure und schmeckt ein wenig nach Früchtetee. Braucht noch etwas Luft und sollte langsam raus aus’m Keller.

2002 Louis Jadot Chateau des Jacques Moulin (Domaine Louis Jadot)
Hmm… Saure Gurke in der Nase. Ok. Im Mund Schoko, Karamell, Zimt. Yam yam..

1998 Clos de Vougeot, Grand Cru, Domaine du Clos Frantin, Burgund
Diesmal keine Gurke, aber dafür Schoko. Und im Mund auch wieder Karamell, dazu Kaffee, Haselnüsse… Yam yam yam…

1999 Shiraz Special Vineyard Selection, Rockford Vineyards, Barossa Valley
Duftet nach Spaghetti mit Tomatensoße. Hunger. Schmeckt aber leider… oder zum Glück nicht danach. Eher nach Kaffee. Rund und voll.

1983 Grauburgunder Eiswein ‘Freinsheimer Rosenbühl’ Langenwalter-Gauglitz
Duftet nach Honigmelone und Champignons. Duftig. Natürlich ist der very sweety. Aber für die Erwartungen die man hat… ziemlich schlicht.

1975 Deltaforce Vintage Port
Puh. Ich rieche nur noch Alkohol und schmecke Pralinen…

Goldener Windbeutel: Die dreistesten Werbelügen
Freitag, 20. Februar 2009

Goldener Windbeutel

Ich zitiere:

foodwatch verleiht zum ersten Mal den “Goldenen Windbeutel” für die dreisteste Werbelüge. Eine prominente Jury hat fünf Produkte nominiert. Jetzt entscheiden Sie, wer die unrühmliche Trophäe überreicht bekommt! Also – wer verdient den “Goldenen Windbeutel”?

Zur Wahl stehen hier ‘Actimel’ von Danone, ‘Bahlsen Gourmet-Genießerkuchen’ von Bahlsen, ‘Biene Maja’ von Bauer, ‘Frucht-Tiger’ von Eckes-Granini und ‘Bertolli Pesto Verde’ von Unilever.
Davon mal abgesehen, dass Reklame zu einem großen Teil immer aus… naja Übertreibungen besteht, ist das schon mal ein guter Anfang.
Würde sich doch eigentlich auch beim Thema Wein etwas finden lassen. Oder?!

WC Schnorring Tasting Tour II
Montag, 16. Februar 2009

Wieder mal haben Herr K. and MobileMe, die von einem ortsansässigen, edelberauschten Weinhändler ausgesprochene Einladung zu seinem Einladungsturnier im Wein probieren angenommen. Eine Auswahl der geschossenen Trophäen nagele ich hier, wie schon im letzten Jahr, wieder mal ans Brett.

Mixed Bordeaux

2000 Les Hauts de Pontet Canet, Pauillac
Zweitwein von Château Pontet-Canet, der aber auf der Liste fehlt. Macht aber nix, denn der Brombeerencocktail ist schon schön fruchtig und weich. Easy und weekly drinking, sag ich mal…

2001 Château Sociando Mallet
Sehr viel Mon Chéri. Würzig, aber recht sprittig. Kein Wunder das Parker 93 Punkte gegeben hat. Zu dunkler Schokolade wär’ der aber nicht schlecht.

1996 Chateau de Fieuzal Rouge, Graves
Dunkle Früchte, mineralisch und etwas Rauch. Ganz ok, aber…

1998 La Dame de Montrose, Saint-Estephe
Der Zweitwein von Château Montrose. Harmonisch mit einer ordentlichen Ladung Mon Chéri. Leider etwas dünn und wiederborstig.

1999 Château Montrose, Saint-Estephe
Sehr dicht, mit vollen Früchten. Volle schwarze Johannisbeeren plus etwas Eiche. Klingt Kompliziert ist aber durchaus etwas für Easy Drinker.

1998 Les Tourelles de Longueville, Pauillac
Der Tourette… ähh… Tourelles ist der Zweitwein vom Longueville.  Im Gegensatz zur La Dame de Montrose eher ein Monsieur. Schattenmorellen mit Muskeln. Fetzt im Mund.

1996 Château Pichon-Longueville-Baron, 2ème Grand Cru Classé, Pauillac
Öha. Fleischig, dicht und fest. Dunkle Beeren, Vanille, Rauch. Fetzt ebenso wie le little brother Tourelles. Nee, noch mehr…

Tenuta San Guido & Agricola Punica

2006 Montessu IGT, Agricola Punica, Sardinien
Karamellig, würzig, fruchtig. Dazu mit ner hübschen Länge. Und hat nix mit dem dünnen Saftzeugs gleichen Namens zu tun.

2005 Barrua  IGT, Agricola Punica, Sardinien
Ebenfalls schön würzig, pflaumig. Zart cremig, mit einem Hauch Vanille und ordentlich bissfest. Schicko.

2005 Guidalberto IGT, Toskana
Tintig,  cremig. Dunkle Beeren with a little bit Lakritze. Dicht.

2006 Guidalberto IGT, Toskana
Wie der 2005er. Aber noch fruchtiger und bissiger.

2005 Sassicaia DOC, Toskana
Ja. Viel zu jung, der Gute. Aber wirkliches Potential kann ich nicht erkennen. Irgendwo zwischen Oliven und WC-Stein. Ziemlich überschätzt. Für ca. 120 Euro etwas wenig. Zieht aber dafür eine Menge Leute auf ‘oblatendünnen Eis des halben Zweidrittelwissens’ an: ‘Hat der Wein 100% Tempranillo?’ (Anmerkung: Toskana?!)

Brancaia
Sehr nett präsentiert von La Chefin Barbara Kronenberg-Widmer höchstpersönlich.

2006 Chianti Classico DOCG
Blumen, Kräuter. Dazu noch Kirsche auf Holz. Vielleicht noch ein wenig zu eckig.

2005 Chianti Classico DOCG
Siehe Jahrgang 2006. Aber im Gegensatz dazu viel runder und harmonischer. Das Schantiwein isse gutt.

2006 Rosso Maremma ‘Iltraia’ IGT
Schöne Johannisbeere, weich und saftig. Dazu ganz hinten etwas wie Tomate, Mozarella und Basilikum.

2006 Rosso Toscana ‘Il Blu’ IGT
Frisch und ordentlich Johannis- und beerig. Rund mit einem Hauch Milkaschokolade. Fein.

Telmo Rodriguez
Telmo Rodriguez was proudly presents durch… Telmo Rodriguez himself!

2007 LZ, Rioja
Sehr schöner Basiswein. Weiche Früchtchen, aber nix Abgestandenes. Und diesmal tatsächlich 100% Tempranillo. Eigentlich fast eine Frechheit… den so günstig (ca. 7 Euro) anzubieten.

2007 Dehesa Gago, Toro
Hatten mer schon mal ausführlicher. Siehe hier

2006 Gago, Toro
Hatten mer auch schon mal ausführlicher. Siehe hier

2006 Lanzaga, Rioja
Kräftig, aber keine Nervensäge. Hübsch und beerig. Das Barrique ist nicht zu überschmecken.

2005 Matallana, Ribera del Duero
Der Matatatallla… Matallana ist schon wieder 100% Tempranillo. Aber diesmal aus alten Rebstöcken. Und die schleppen eine Menge Aromen mit in die Flasche. Als da wären: Pflaumen, Kräuter, Pfeffer, Nüsse, Pfeffer. Sehr geil und nix für Angsthasen.

2006 Altos de Lanzaga, Rioja
Auch wieder 100%… Na sie wissen schon. Aber im Gegensatz zum Matallana, fruchtiger. Dunkle Beeren aller Orten und dazu etwas Tabak. Auch schön…

Sagte ich schon, dass ich Rodriguez-Fan bin?!

Weingut Johner

2008 Riesling, Wairarapa, Neuseeland
Ordentliches Limönchen in der Nase. Das Selbe dann im Mund, aber gar nicht Sauer. Plus ein paar Blümchen oben drauf. Fein… Fein… Fein.

2006 Grauer Burgunder, Baden
In der Nase etwas von, obwohl er ja nicht aus Neuseeland kommt, gelben Kiwis und Melone. Im Mund dicht und würzig. Schick.

2006 Grauer Burgunder ‘SJ’ Spätlese, Baden
Duftet angenehm nach reifen Birnen. Schmeckt schön cremig, würzig und elegant. Nicht schlecht, obwohl er mich nicht so vom Hocker gerissen hat. Muss aber fairerweise sagen, er kam nach den o.g. Zitusfrüchten. Und am Ende des Marathons. Da hat’s Eleganz etwas schwer.

2006 Pinot Noir, Gladstone, Neuseeland
Einfach, aber mit einer Ladung Kirschen und Himbeeren. Dazu eine leichte, cremige Süße. Marzipan? Kam mit den Zitrus-Hinterlassenschaften offenbar besser klar als der GB ‘SJ’.

Fin.

The Rocky Horror Wine Window Picture Show IV
Dienstag, 10. Februar 2009

RHWWPS 4

Wolfram Siebeck oder Das miese Essen in der Zone [Update]
Freitag, 30. Januar 2009

Es gibt eigentlich nur zwei Berufsgruppen, die unfehlbar sind. Auch wenn einige es gerne würden, Weinkritiker gehören nicht dazu. Wirklich bedeutend sind nur so wenige, dass man keine allgemeine Aussage treffen kann.
Also bleiben nur die Päbste auf der einen und die Restaurantkritiker auf der anderen Seite. Das weiß man einerseits schon seit Jahrhunderten und im konkreten Falle mindestens seit Beginn der 80er Jahre, als Foyer des Artes ‘Wolfram Siebeck hat Recht‘ zum Besten gab.
Und da es ja nicht Restaurantlober, sondern Restaurantkritiker heißt, ist Siebecks Meinung

Seit wann muss sich ein Kritiker entschuldigen, wenn er den missglückten Parsifal eines unbegabten Regisseurs kritisiert?

nur konsequent. In den fünf neuen Ländern Osten der Zone kam man besonders schlecht weg. Zwar gibt es

ein paar besternte Restaurants östlich der Elbe – aber wie wenige sind es!

Derlei Kritik kam bei den Ossis natürlich schlecht an, bedeutet es doch: Keine Sterne, kein Ahnung vom guten Essen.
Grund genug, um sich im Auftrage des ZEITMagazins, seine Meinung durch eine kleine kulinarische Reise untermauern zu lassen.
Dabei soll keiner sagen, er hätte sich nicht wohlwollend bemüht. Vergebens. In Weimar, im

Prominenten-Hotel Elephant … wo auch schon Adolf Hitler wohnte

der ja auch keine Ahnung von Geschmack hatte oder

im Restaurant Anna Amalia (immerhin: ein Michelin-Stern!)

Selbst in Heiligendamm hat er es versucht. Jenem Ort an der Ostsee, wo ja inzwischen Ossis, ob der exklusiven Preise, so häufig zu finden sind wie (echte) Nutten Nonnen im Puff.
Aber neben ein paar kleinen, wenigen Hoffnungsschimmern in Leipzig (Stadtpfeiffer, zum Glück mit einem Stern) oder Dresden (Bülow Residenz, auch ein Stern. Of course) gibt es an Siebecks Meinungsfels einfach nichts zu rütteln.
Selbst der Versuch eines eingewanderten Wessis, Siebeck mittels eines Tipps zu  überzeugen, schlug fehl. Auch das Dresdner Umland konnte es nicht rumreißen:

Vor vierzig Jahren gab es viele Geheimtipps dieser Art [ja schon] in Nordrhein-Westfalen…

Und so bleibt die Aussage von ‘Foyer des Artes’ wohl immer noch gültig, denn Siebeck bleibt standhaft:

Es gibt jedoch auch Vorbilder für eine verfeinerte Form des Kochens. Diese fehlen östlich der Elbe fast völlig.

Allen Zweiflern wird noch schnell ein Hinweis mitgegeben:

Dreimal wurde ich in den zwei Tagen auf meiner Reise durch Thüringen und Sachsen von ZEIT-Lesern auf der Straße angesprochen. Und immer versicherten sie mir, dass ich recht habe: Mit der lokalen Gastronomie im Osten sei tatsächlich kein Staat zu machen.

Und vier Leute mit der gleichen Meinung können dann wirklich nicht mehr irren. Ihr festes Urteilsvermögen reicht bisweilen aus, um wie in Hessen (Fast)Regierungen zu stürzen.
Und falls man immer noch anderer Meinung sein sollte, kann man sich mit Blixa Bargeld trösten:

Das ist das größte Problem in guten Restaurants, dass das Publikum nicht gut ist

Und zu diesem gehört ja auch ein Restaurantkritiker…

[Update]
Er kann es doch. Das Loben. In Eichwalde bei Berlin hat es seine Sterne mal vergessen und ’seine’ Hausmannskost gefunden.

Es bleibt die Frage: Warum sind solche Köchinnen im Osten, im Westen, im Norden und im Süden so selten?

Weil es keinen Einheitsgeschmack gibt? Weil z.B. für manche ein Steinpilz-Cappuccino High Cuisine ist und für andere einfach eine aufgeschäumte Steinpilzsuppe im Cappuccino-Becher.

Mini Garage Winery: Tanke mit Shop [Update]
Dienstag, 27. Januar 2009

Anthony Robert Hammond erzeugt, bei dem, was ich bisher beurteilen konnte, inzwischen recht ordentliche Weine. Auch wenn da die Meinungen durchaus auseinander gehen, kann man sich aber sicher auf eines einigen:
Er macht ein cleveres  Marketing.
Dies betrifft besonders seine Mini Garage Winery. Hier gibt man sich nicht nur damit zufrieden, dass das Etikett aus der Reihe fällt, sondern gleich noch die Form und Größe der Flasche. Allerdings eben nicht so bescheuert ‘außergewöhnlich’, wie man es hier und da im Supermarkt findet.
Und so wie manche Weinerzeuger, die  noch das eine oder andere Bonbönchen im Angebot haben, hält es auch die Mini Garage Winery. Nur, dass man hier die Gestaltungslinie Garage so konsequent wie kaum ein anderer durchhält.
Im Gegensatz zu denen, die schon mal, mehr schlecht als recht, selbst die Hand anlegen, hat man sich Unterstützung von der nicht ganz unbekannten Hamburger Werbeagentur Kolle & Rebbe geholt.
Das Motto heißt Garage (Werkstatt) und hat ein buntes Angebot wie manch ein deutscher Tankstellenshop.
So findet man die Weine in Werkzeugkisten.
Kiste
Daneben gibt es Schrauben und Muttern aus (Wein)gummi.
Schrauben
Turbo(Knoblauch)Öl und Super(Brände) in Öldosen. So clever gemacht, dass solcherlei Teile inzwischen schon wieder ausverkauft sind. Doch Nachschub folgt. In Form von Öl(wechsel)fläschchen mit Peperoni-, Zitrone- und Rosmaringeschmack.
Oil
Sowie Super(honig)kleber in den Richtungen Schoko, Zitrone und Zimt.
Honey
Und wenn der Wein dann nicht gerade nach Öl und Kleber schmeckt, soll’s schon recht sein. Cleveres Weinmarketing funktioniert also nicht nur anderen Ortes

[Update]
Und hier gibt es übrigens jetzt auch was zu den Weinen…

Erbarme, (was auf) die Hesse (zu)komme(t)
Samstag, 17. Januar 2009

Mich interessiert eine Menge. Ich bin schon gar nicht monothematisch oder unpolitisch veranlagt. Aber dennoch möchte ich mich hier auf Wein oder zumindest Genuss mit einer Brise Internet beschränken. Man muss ja nicht zu allem öffentlich seinen Senf abgeben. Dafür gibt’s ja dann auch Twitter.
Aber, wenn im Zuge der anstehenden… ähhh… Wahl(?) in Hessen, mir etwas so viel Freude bereitet hat, wie dieses kleine, ehrliche Videoschnipselchen, dann möchte ich das auch niemanden vorenthalten.

Woran erkennt man, dass bald Weihnachten ist?
Donnerstag, 27. November 2008

Auf Platz eins in der Topliste von eingehenden Suchbegriffen hat ‘Christkindl Glühwein’ den ‘Schwanzvergleich’ abgelöst.

Danke.
Dienstag, 25. November 2008

‘Pisa’-Suchbild
Mittwoch, 19. November 2008

Es ist kein Geheimnis, dass viele Menschen so ihre Mühe mit der Geografie haben. Ein gutes Beispiel liefern die Macher des aktuellen ‘Gute Weine’-Kataloges von Lobenberg:

GW

Also, sucht die Fehler!

USB (Port) Wein. Nun aber wirklich…
Donnerstag, 6. November 2008

USB PW

In der Peltier Station Winery in Kalifornien hat man sich gedacht, es wäre keine schlechte Idee einen Portwein aufzulegen. Dummer… oder je nach Sichtweise… zum Glück, darf man einen Süßwein außerhalb des Douro-Tales aber nicht Portwein nennen.
So hat man aus der Not eine Tugend gemacht, eine Brücke vom Wein zum Computer geschlagen und das Ding einfach USB (Port) Wine genannt.  So kann man auch neue Kundenkreise erschließen, denn nicht nur Nerds könnten durchaus auf Namen USB Port reinfallen anspringen.
Dass sich die Geschichte auf dem Etikett mit USB Logo und dem Namen Peltier Station in Binär Code fortsetzt, ist nur konsequent.
Ob man dabei auch den Hype um jene Geschichte im Kopf hatte, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis.
Wie er schmeckt allerdings auch…

Prickelnde Versuchung
Sonntag, 2. November 2008

Ich bin in der ständigen Versuchung mir eine Flasche Cuvée Dom Pérignon zu kaufen. Das Zeug ist (beinahe) bekannt wie Coca Cola, James Bond mochte es früher und wenn bei Frasier eine Flasche Champagner geöffnet wird, ist es IMMER Dom Pérignon. Da muss doch was dran sein.
Andererseits sagen Leute die es wissen müssen, wie Stuart Pigott, das er langweilig schmecken würde und ‘Geschmacks-Lotto für Reiche und Angeber’ wäre. Zudem sind ca. 130 Euro wirklich, wirklich, wirklich eine Menge Schotter für eine potentielle Enttäuschung.
Ich denke man sollte die Versuchung, Versuchung sein lassen und stattdessen lieber eine Birne essen.

Herz aus Glas
Samstag, 11. Oktober 2008

PC

Wir erinnern uns ja noch an die ziemlich extrovertierten Dekanter à la Blutgefäße von Etienne Meneau.
Dieser hat sich jetzt im menschlichen Körper etwas weiter vorgearbeitet und bietet mit den Petit Coeur die dazu passenden Weingläs… herzen an, die man sicher auch als eine Art Minidekanter nutzen könnte.
Aber wie schon bei Meneaus anderen Werken, sollte man an die Gläser nicht mit zu praktischen Vorstellungen herangehen. Und auch lieber nicht nach dem Preis fragen.
Aber schick sind sie trotzdem.

Da ich mich ja dort nie traue…
Freitag, 12. September 2008

Eigentlich sollte man es ja gleich an Ort und Stelle tun, wenn man dort z.B. Wein einkooft. Und sicher machen die auch nur ihren Job, aber trotzdem:
ZUM 100. MAL: NEIN, ICH HABE KEINE KARSTADT-KUNDENKARTE!

Kopie, or not to be [2. Nachtrag]
Sonntag, 31. August 2008

Thomas, der vom Winzerblog, hat sich vor kurzem etwas über Nachahmer mit gleichen Namen geärgert gewundert.
Solange keine Inhalte und Artikel geklaut werden, sehe ich so was eher gelassen. Notfalls gibt es zur Vorbeugung ja den Markenschutz.
Funktionierende Konzepte werden gerne kopiert, das kann man in der Medienbranche oft beobachten. Und was nicht gut ist, wird auch nicht geklaut, so sagt man.
Besonders im Internet ist es nicht selten, dass Menschen mit geringerer Inspirationskraft sich für nichts zu schade sind, um vom Kuchen anderer auch etwas abzukriegen. Die Facetten sind jedenfalls vielschichtig.
Und jetzt darf jeder mal raten, wo man seit kurzem landet, wenn man nicht wie sonst  weincasting.com, sondern weincasting.de (sic!) in den Browser tippt.
Naaa…? Nein, leider knapp daneben. Aber nur gaaaanz knapp…

[Danke an den Tippgeber!]

[Nachtrag]
Na, das ging aber fix. Offenbar hat der bei denic.de eingetragene Inhaber von weincasting.de alles schnell mitgekriegt und tatsächlich kalte Füße bekommen. Die Weiterleitung hat er nun nicht mehr zu sich, sondern komischer- und eigentlich unnötigerweise zu weincasting.com umgebogen.
Tut mir leid für alle Zuspätleser, aber der Aufmerksame bekommt die Zusammenhänge sicher auch so heraus.
Für mich ist die Sache jedenfalls damit erledigt.

[Und auch diesmal einen Dank an die Tippgeberin!]

[2. Nachtrag]
Gut, nun geht die Weiterleitung nicht mehr zu weincasting.com, sondern noch ins Leere, zu weincasting.net.
Inzwischen habe ich mir allerdings die Domain weincasting.net gesichert. Nicht um ein neues ‘Hin und her’-Spielchen anzufangen, sondern weil ich diese für recht sinnvoll halte. Außerdem möchte ich etwaige Trittbrettfahrer möglichst fernhalten.
Also bitte nicht wundern, wenn weincasting.de bald wieder ganz woanders landet.
Ich habe allerdings nicht vor, mir noch weitere Domains zu sichern, nur um irgendwelchen Hirnies das Wasser abzugraben.

Wasser und Woi
Montag, 11. August 2008

WF_HH

Wer denkt, dass manche Erscheinungsformen des regionalen Weinmarketings mit zunehmender Entfernung zu Weinanbaugebieten abnehmen, irrt. Leider.

Du rollst hier net raus!
Montag, 28. Juli 2008

Es gibt da ein Ding, welches so ähnlich klingt wie Betaproll. Nach Angaben des Betreibers dient dies

… der experimentelle[n] Auswertung von Blogrolls. [...] Das Ganze ist natürlich dann besonders sinnvoll, wenn das betreffende Weblog auch eine Blogroll besitzt.

Richtig. Darum habe ich mich gefragt warum ich
1. ungefragt aufgenommen wurde, weil ich
2. ja bekannterweise gar keine Blogroll habe.
Aber für diesen Fall wird eine Lösung versprochen.

Eine Email an mich genügt und ich nehme dein Blog aus der Liste.

Ich frage mich allerdings, ob die Praxis der natürliche Feind der Theorie ist. Denn obwohl ich vor einigen Wochen, nicht etwa ein Stück Email, sondern eine freundliche E-Mail an den Betreiber Dr. Pabst Bundespräsident (der richtige Name ist der Redaktion bekannt) gesandt habe, ist nichts passiert.
Möglich, dass es Probleme mit dem Lesen von E-Mails gibt. Oder das Löschen eines Eintrages einfach die zigfache Zeit wie dessen Aufnahme benötigt.
Aber vielleicht ist auch nur mein Misstrauen gegenüber jeglicher Art von Ranking-Scheiß berechtigt?!

Sieben todsündige Weingläser
Donnerstag, 24. Juli 2008

seven
Wein und Kunst, Wein und Design. Ansprüche den die Paarungen in seltensten Fällen auch nur annähernd gerecht werden.
Der Designer Kacper Hamilton schafft mit seiner Kollektion von Weingläsern zumindest einmal eine gute Diskussionsgrundlage.
Zu den sieben Todsünden Hochmut, Neid, Zorn, Trägheit, Geiz, Völlerei und Wollust hat er die passenden Weingläser entworfen. Über die Nutzbarkeit kann man sicher streiten, aber Idee und deren Umsetzung ist sicher nicht die schlechteste. Mehr dazu hier

[via]

Dresdner Biergärten: Sommerwirtschaft Schloss Übigau
Montag, 14. Juli 2008

BG S Uebig

Versteckt hinter Autobahnzubringer und Gewerbemischgebiet liegt Schloss Übigau. Besser gesagt, das was davon übrig ist. Denn während im Innenstadt-Disneyland von Dresden die Barockzeit aus Beton nachgebaut wird, vergammelt hier ein echtes Stück Barockarchitektur seit Jahren vor sich hin. Ziemlich schlechte Voraussetzungen für einen idyllischen Biergarten.
Weniger provisorisch als vermutet, hat der Betreiber seit Mai diesen Jahres hier ein ruhiges Plätzchen geschaffen. Und das Wort Biergarten ist ziemlich wörtlich zu nehmen.
Auf der Wiese ist viel Platz und ein Springbrunnen sorgt nicht nur für Stimmung, sondern erinnert auch daran gelegentlich die Toiletten aufzusuchen.
Das Getränkeangebot ist komplett und liegt auf dem üblichen Preisniveau. Einheimische Biere, Alkoholfreies und auch der unvermeidliche Meißner Landwein. Das kulinarische Angebot ist ebenfalls reichhaltig, zwar recht fleischlastig, aber doch zu empfehlen.
Hervorzuheben ist der freundliche Betreiber und seine Besatzung, der man die Freude am Job noch anmerkt.
Das Publikum ist gut gemischt, wobei ein gewisser Trend mal wieder in Richtung Aktive mit Fahrrad und Kind geht.
Platzangst dürfte keine aufkommen, auch wenn es tatsächlich irgendwann einmal knackevoll sein sollte.
Ach… und die Elbe findet man erst auf den zweiten Blick, liegt aber trotzdem direkt vor der Nase.

Anreise: Fahrrad, Auto, Bus 79 (ÖPNV-Anbindung ist recht suboptimal)
Öffnungszeiten: Mo-So 11-20 Uhr

Internet:

Rappers on wine
Freitag, 11. Juli 2008

Like a bottle of Châteauneuf-du-Pape /
I’m fine like wine when I start to rap…
Beastie Boys, Body Movin’

I’m just getting better with time /
I#m like Opus One young
Jay-Z (below), Show Me What You Got

Is it’s cause I bust wit stuff that just shut up niggaz /
Flow like dro, I pull then clip it /
or mix it wit some Moët then sip it
Busta Rhymes, Violators

Gettin’ freaky with the thug niggaz up in the club /
Ask to buy a drink, you holla Dom Pérignon /
Knowin’ I’m a cash getter still I remain calm /
Let you chill with me
2Pac, Niggaz Nature

When we came through the do’ /
I copped a case of Cristal, an copped on bottle of Mo’
50 Cent, The Hit

Erwartungsgemäß zwar etwas Schampuslastig, aber gefunden in der aktuellen Ausgabe des Decanter.

Weinfahne
Mittwoch, 25. Juni 2008

Ich neige nicht dazu ein vexillum, in welcher Art auch immer, an mein Auto zu heften. Zu keiner Zeit und auch zu keinem Anlass.
Darum verlaufen Fragen à la ‘Und? Auch ne Fahne?’ im Anschluss an Verkaufsgespräche immer mit ‘Nö, danke’.
Das ging bisher immer gut. Bis heute. ‘So und hier noch Ihre beiden Fah-nen! (sic!) Tschüß!’ Bei solcher Forschheit musste ich mich geschlagen geben.
Aber was macht man mit zwei Nationalitätssymbolen aus synthetischen Material, Made in China. Die Straßenränder sind schon voll und im Müll entsorgen ist sicher justiziabel.

Dschland

Zum Glück hab ich zum Deckel noch den passenden Topf gefunden. So wächst zusammen, was (geschmacklich) zusammen gehört.

P.S. Nur, was mach ich mit der anderen Fah-ne…?

Dresdner Biergärten: SchillerGarten
Freitag, 6. Juni 2008

SG

Der SchillerGarten ist eigentlich eine All-in-One Einrichtung. Traditionsgaststätte, Biergarten mit Selbstbedienung, Terrasse mit Bedienung, Kneipe, Restaurant, Eisbude. Dresdens größter Biergarten, direkt neben dem Blauen Wunder. Klingt nach Hektik, funktioniert aber meist recht gut. Dazu im gut bürgerlichen Blasewitz gelegen, sorgt dies immer für ein volles Haus.
Aber, wir wollen uns ja ausschließlich auf den Biergarten konzentrieren.
Das flüssige Angebot geht in Ordnung. Vom einheimischen Bier, über Weißbier bis hin obergärigen Premium-Bier. Auch bei alkoholfreiem gibt es nichts zu meckern. Das Weinangebot hingegen, liegt in seiner Bescheidenheit auf dem Niveau der örtlichen (Biergarten-)Konkurrenz.
Auch der kleine oder große Hunger dürfte gut in der Griff zu bekommen sein. Die Auswahl ist tendenziell deftig, aber trotzdem reichhaltig. Sogar Kuchen und das obligatorische Gäffch’n für Omas Kaffeekränzchen finden sich hier. Netterweise halten sich auch die Preise sehr im Rahmen.
Muss der Hippie auch mal Pippi, braucht er das im Gegensatz zu manch ähnlichen Lokalitäten nicht auf ‘Zehenspitzen’ tun.
Das Publikum ist gut gemischt. Vom Porsche- oder Radfahrer, über Familien und Touristen bis hin zu Ein-Glas-Bier-jenücht-Senioren. Leute die gerne unter vielen, selbigen sind, sehen und gesehen werden wollen, sind hier genau richtig. Wer es eher ruhig und gemütlich haben will, könnte sich etwas überfordert fühlen.
Fährt man mit dem ‘Wagen’ vor, parkt man idealerweise direkt am Wasser. Legt man darauf keinen Wert, kommt auch mit ÖPNV gut an und wieder weg. Die ‘dynamische Fahrgastinfo’ zeigt an, wann die letzte Bahn fährt…

Anreise: Fahrrad, Auto, Bus 61, 83, 85, Straßenbahn 6, 12

Öffnungszeiten: Mo-So 11-01 Uhr
Internet: www.schillergarten.de

Nach dem Hype oder Weinblogger’s Blues
Dienstag, 27. Mai 2008

Es wird allgemein ruhiger um die Blogs. Den Top 100 laufen die Links und damit ihr selbst gewähltes Bedeutungskriterium davon. Diejenigen wenigen, die vom bloggen zumindest mittelbar leben wollen und dies halbwegs auch können, sind inzwischen handzahm und belanglos in ihrer Schreibe geworden. Offenbar wollen sie es sich nicht mehr leisten, jemanden auf die Füße zu treten. Der Rest übt sich im ständigen wiederkäuen seiner Lieblingsthemen.
Ganz so krass sieht es in der Nische Weinblogs zwar nicht aus, dennoch gibt es ähnliche Tendenzen.
Auch hier wird – zumindest gefühlt – weniger geschrieben. Nicht nur die Winzer unter den Bloggern melden sich nur noch wenn sie Zeit und Lust dazu haben. Es scheint als wäre der Druck weg, ständig und überall seinen Senf dazugeben zu müssen, immer mit seiner Meinung vorn dabei zu sein.
So bringt allenfalls die monatliche Weinrallye etwas flächendeckende Bewegung in die Sache, bleibt aber trotzdem nur ein Sturm im Wasserglas.
Ziemlich windstill ist es auch bei denen geworden, die ihr Blog primär als sprudelnde Geldeinnahmequelle gesehen haben. Die, die meinten, es würde genügen die Leserschaft regelmäßig mit abgeschriebenen Pressemitteilungen oder ähnlich Flachgründigem zuzumüllen. Diese ‘Kollegen’ schleichen inzwischen auf anderen Spielplätzen rum oder man lässt sie einfach links liegen.
Erinnern wir uns noch an die unzähligen und oft an den Statistik-Haaren herbeigezogenen Rankings und Toplisten? Nix. Keine Rankingsau wird mehr durchs Weinbloggerdorf getrieben. Und wenn, dann ist es höchstens ein einsames Ein-Tages-Ferkel.
Offenbar hat es inzwischen auch der Letzte gemerkt, dass Blogs einfach ‘nur’, mehr oder weniger interessante Tage- und Notizbücher im Netz sind.
Bliebe zusammenfassend eigentlich nur noch eine Frage: Was ist eigentlich so schlecht daran?

Dresdner Biergärten: Louisengarten
Donnerstag, 22. Mai 2008

LG

Es muss nicht immer Elbe sein. Mitten auf… an der Mitte der Louisenstraße gelegen, befindet sich der gleichnamige Biergarten. Und liegt somit sehr zentral im Dresdner Szeneviertel Neustadt. Das schlägt sich natürlich auch am Publikum nieder, der Altersdurchschnitt liegt weit diesseits der Generation Rente.
Der Garten ist zwar gut bebäumt, aber unten herum eher ein Sandstrand. Dies hat zur Folge, dass man, sollte man richtig gesessen haben, in seinen Schuhen immer ein Stück Louisengarten mit nach Hause nimmt. So was muss nicht, kann aber nerven.
Besonders weil man öfters glasbepackt durch den Sand hindurch muss, u.a. um den Betreibern nicht seinen Glaspfand zu überlassen.
Das Futter kommt vom Grill und wie es sich gehört, nicht nur mit Fleisch, sondern auch mit Fisch. Wer mal für kleine Beachboys muss, wird zwar nicht begeistert, aber doch zufrieden sein.
Bis dahin hat man aber eine gute Auswahl an Flüssignahrung. Denn zum ‘Strand’ gehört auch eine Strand-Bar und die hat einige Mixgetränke und auch eine gutes Angebot an böhmischem Bier auf Lager. Das hilft auch die Rhein-Main-Mosel-Gastro-Kollektion an Wein schnell vergessen zu machen.

Anreise: Fahrrad, Auto, Straßenbahn 3, 6, 7, 8 , 11, 13
Öffnungszeiten: Mo-So 11-23(≈) Uhr
Internet: nope…

The Hitchhiker’s Wine Guide to the Galaxy
Dienstag, 20. Mai 2008

HW2G2

Sozusagen von Iris inspiriert habe ich mir endlich ‘The Winemaker’s Essential Phrasebook’ zugelegt.
Das Ganze hat zwar einen lausigen Pharma-Liste-Plastik-Einband und eine für Bücher aus Britannien nicht ganz untypische Packpapier-Qualität, ist aber sonst recht nützlich.
Mit Sätzen wie ‘¿Prefiere etiquetas normales autoadhesivas/adhesivas?’ lässt es sich beim nächsten globalen Winzerbesuch in ganzen sechs Sprachen wunderbar auf die Kacke hauen.
Da auch Ernie Loosen mitgewirkt hat, dürfte der Inhalt durchaus in Ordnung gehen.
Im Gegensatz zu den früher recht unerfreulichen £25, ist es inzwischen sogar recht günstig zu bekommen…

Aznom Chateau Mini
Freitag, 16. Mai 2008

Mini Chat
Foto: Aznom

Zugegeben, ich mag den Mini. Ein Auto welches wenigstens noch ein paar Gene der guten alten englischen Autokultur in sich trägt.
Besonders aber den Mini Clubman. Dieser besitzt nicht nur zwei sehr witzige Hintertürchen, sondern auch ein Gepäckabteil, welches vom Volumen her, wenigstens in der Nähe eines VW Polo liegt.
Aber die Liebe geht doch nicht so weit, um das lausige Preis-Leistungsverhältnis und das alberne Interior aus Plastik zu verkraften.
Dies hält aber Tuner… ähh… Veredler nicht davon ab, hier und da noch etwas verzuschlimmbessern.
Angeblich inspiriert durch die großen Chateau des Bordeaux, hat sich die italienische Firma Aznom den Clubman vorgenommen und aus dem Auto eine Art Lederhandtasche mit Holzapplikationen und Motor gemacht.
Und damit kommen wir zum wichtigsten an dieser Stelle: Den Kofferraum Das Kofferräumchen. Dieses enthält nämlich einen Sixpack der besonderen Art, ein ledernes Weinregal. So kann man sein eigene, fahrbare Weinkiste chauffieren.
Dass es den Chateau Mini als Prämie für ein 10-Jahres-Abo des Fine Magazins geben soll, ist aber bislang nur ein Gerücht.

Liebes ZDF,
Mittwoch, 14. Mai 2008

WZ

es ist ja schön, dass du etwas über Wein machst, ohne die Zugabe von Schlagerschnulzenmusik, nur mit Winzern und Wein. Und es ist auch schön, dass du die Beiträge nicht ausschließlich auf dem ZDFdokukanal versteckst, sondern auch versuchst, sie mittels deiner ZDFmediathek, für jeden erreichbar zu machen.
Warum du die Filme aber auf deinem Praktikantenserver mit Modemzugang stellst, sodass es jemandem wie mir praktisch unmöglich ist diese überhaupt anzusehen, das mag allein nur dir verständlich sein. Bei ‘Alles, nur nicht das Wort Autobahn’-Kerner funktioniert es doch (leider) auch ordentlich. Dabei hätte ich gerne etwas von Spanier, Schneider oder Keller gesehen.

Herzliche Grüße
Dein Charles B.

P.S.
Doch, ich habe einen Turbointernet-Zugang, es nicht nur an einem Freitag Nachmittag versucht und kenne mich auch ganz gut mit dem streamen von Videos über’s Netz aus.

[via]

Best of… Zeulenroda.
Donnerstag, 8. Mai 2008

Eulenstadt

Am letzen Wochenende fanden das Tasting und die Gala zur Best of Bio Wein 2008 statt. Das ist sicher eine feine Sache, aber nicht der Grund dieses Eintrages.
Der eigentliche Grund ist: In Zeulenroda?! In Zeulenroda?!?! In Zeulenroda?!?!?!

Anmerkung: Leider werden mir an dieser Stelle nur eine Hand voll Insider wirklich folgen können. Die Anderen mögen mir das verzeihen.

Oz and James’s Big Wine Adventure 2
Donnerstag, 8. Mai 2008

O&J California

Es geht weiter: Nach Frankreich, jetzt Kalifornien. Und endlich auf meinem Tisch. Und Randall Grahm ist auch dabei.
Und… mehr habe ich dem eigentlich nicht hinzuzufügen.

Dresdner Biergärten: Wirtshaus Lindenschänke
Mittwoch, 7. Mai 2008

DDbier_wlind

Der Stadtteil Mickten hat, von außen betrachtet, den Charme eines Industriegebietes. Das dürfte einer der Gründe sein, warum er nicht wirklich zu den Szenevierteln gehört.
Dennoch haben sich Teile des alten Dorfkerns mit seiner recht idyllischen Behäbigkeit erhalten. Und an dessen Rand, direkt an der Elbe, befindet sich das Wirtshaus Lindenschänke.
Die natürliche Klimaanlage aus Elbstrom und schattigen Linden macht den Ort zur 1A-Location im Hochsommer. Sonst empfiehlt sich das mitführen eines Überziehers.
Die etwas abseitige Lage sorgt auch dafür, dass sich das Publikum hauptsächlich aus eher bodenständigen Einheimischen zusammensetzt. Die Anzahl an Tagestouristen tangiert gegen Null. Das hält die Preise im Rahmen.
Wer mag, kann sich auf der Terrasse bedienen lassen, echte Männer und Frauen zieht es aber in den gekiesten SB-Bereich.
Bayern-Nostalgiker können hier richtig durchatmen, denn der Tresen hat ein umfangreiches Angebot an Augustiner Bieren aus München. Wer der bayerischen Braukunst nicht über den Weg traut, bekommt aber auch Bier aus Sachsen. Dafür sollte man beim Wein erst gar keine Wunder erwarten…
Soll die Brotzeit auch durch feste Nahrung ergänzt werden, bietet sich Deftiges von Spareribs, über ‘WUURST!!!’ bis Leberkäs’ an.
Allerdings müssen Vegetarier schon eine ausgeprägte Zuneigung zu Brezeln haben, um überhaupt satt zu werden.

Anreise: Fahrrad, Bus 79, Auto, Straßenbahn 13
Öffnungszeiten: Mo-Fr 16-23 Uhr; So 11-23 Uhr
Internet: hmm…

Dresdner Biergärten: Demnitz Elbegarten
Montag, 28. April 2008

DDbier_elbg

Umgangsprachlich nur als Elbegarten bezeichnet und einer der schönsten Biergärten Dresdens. Etwas außerhalb der Innenstadt, direkt am ‘Blauen Wunder‘ gelegen, macht genau dies sein Flair aus. Man sitzt unter schattigen Kastanien, am mehr oder weniger schiefen Tischen und kann der Sächsischen Dampfschifffahrt beim vorbeischippern zusehen.
Das angrenzende Hotel Demnitz, welches erst Ruine, dann Baustelle war… ist und seit Jahren in Kürze eröffnet wird, stört das Bild allerdings nicht im geringsten.
Dazu gibt es – via Selbstbedienung – Bier aus Sachsen und Böhmen, Fassbrause und Weine die… öhmm… man auch sonst überall bekommt. Meine Wahl wäre das dunkle Bier aus Böhmen. Sollte es unbedingt Wein sein müssen, würde ich den Roten von Jan Ullrich nehmen.
Im letzen Jahr gab es noch – als besonderes Highlight – Sächsischen Landwein von Klaus Zimmerling. Da der Betreiber auch gleichzeitig Zimmerlings Gutsauschank schmeißt, lag dies wohl nahe.
Es sei aber angemerkt, das es sich hierbei um den Müller-Thurgau handelte, da Zimmerling bekanntlich all seine Weine als Landwein anbietet. Aber zumindest dieses Jahr heißt es im Elbegarten: Zimmer-ling frei. An Alternativen aus Pillnitz hätte es zwar nicht gemangelt, aber Produktionsmenge und Preis standen wohl dagegen. Einen Ersatz, jedoch keine Alternative bildet der Sächsische Landwein der Winzergenossenschaft aus Meißen.
Kohldampf muss man auch nicht schieben, das meist nette Personal bietet manches Deftige an, das sich in der Qualität allerdings auf dem Niveau einer besseren Imbissbude bewegt.
Wer mal muss, muss sich (noch) mit einem Provisorium im Container begnügen. Immerhin, denn es gibt zwar Elbe-Dixi, aber wenigstens nicht das gleichnamige Klo.
Das Publikum ist gemischt, quer durch die Alterspyramide, wobei ein gewisser Trend in Richtung alternative, engagierte und/oder kunstinteressiert Aktive mit Fahrrad (und evtl. Kind) geht.
Bei schönem Wetter immer gut besucht, trotzdem ist, nicht zuletzt wegen der starken Konkurrenz des SchillerGartens am gegenüberliegenden Elbufer, immer ein Plätzchen zu finden.

Anreise: Fahrrad, Bus 61, Dampfer, Straßenbahn 6, 12 und dann zu Fuß über die Brücke…
Öffnungszeiten: Mo-Fr 15-23 Uhr; Sa, So, Feiertag 11-23 Uhr
Internet: www.elbegarten.de

Neue Serie: Dresdner Biergärten
Montag, 28. April 2008

Da Biergärten einen nicht gerade kleinen Anteil der Lebensqualität von Dresden ausmachen, sollen in dieser kleinen Serie einige davon vorgestellt werden. Die Auswahl ist natürlich subjektiv. Dennoch gibt es einige wichtige Kriterien, wie Wein im Biergarten oder eine gewisse Authentizität. Will sagen, Orte die von Einheimischen, wie dem Autor, gemieden werden, tauchen erst gar nicht auf.
Punkte oder Noten werden nicht vergeben. Jeder möge sich anhand der Beschreibungen sein eigenes Urteil bilden.

Ausgaben bisher:
Demnitz Elbegarten
Wirtshaus Lindenschänke
Louisengarten
SchillerGarten
Sommerwirtschaft Schloss Übigau

Warum ich lieber keinen Wein per Post bestelle:
Freitag, 18. April 2008

Weil man nur gestoppte fünf Sekunden Zeit hat, um hochzuspringen und auf die Klingel via Gegensprechanlage zu reagieren. Da dies (aufgrund der Größe der Residenz) praktisch unmöglich ist, habe ich keine große Lust infolgedessen der akustischen Lieferungsankündigung entgegenzuhetzen, um am Ende ein blaues Kärtchen im Kasten vorzufinden, sowie das gelbe Transportmittel am Horizont verschwinden zu sehen. Zu guter Letzt darf ich dann selbst zum Stammsitz der Transporteure, vor dem man natürlich nicht halten kann darf, um meine Lieferung persönlich nach Hause zu tragen. Die Option Packstation scheidet in diesem Falle sowieso aus.
Dann gehe ich lieber weiterhin zum Weinhändler meines Vertrauens, denn dort hat man Zeit zum schwatzen, probieren und die Kiste bekommt man auch noch ans Auto getragen.

OT: Karl Lagerfeld über…
Mittwoch, 16. April 2008

KL

… Kreativität, Papier, Mode, Luxus, Werbung und Marketing:

Ja wissen Sie das Wort Marketing, da bin ich persönlich dagegen, weil ich das Wort so furchtbar finde. Ahahdada… auf deutsch, was heißt das auf deutsch? Auf’m Markt gehen, oder so?! Amam… ich find’ das furchtbar…. Jaja, sicherlich. Das ist auch ein Beruf der erfunden worden ist. Das ist eine Art Gehaltsgerechtfertigung. Öhöh… Das sind die, die die Kreativen sterilisieren. Oft, ne?! … Ich hab die noch nie gesehen. Ich hör’ davon, aber selten was Gutes. Das sind oft Leute, die meinen sie wüssten es besser, man weiß nur nicht warum sie es besser wüssten sollten. Die haben eine Idee von einem Markt den es schon gibt…

Mehr dazu von Karl Lagerfeld hier im Video und knappen 45 Minuten. Aber leider nicht über Wein und doofe Brillen…

Gadgets, Gadgets, Gadgets
Donnerstag, 20. März 2008

Veuve Clicquot Vertical Limit Storage Rack (VCVLSR)

VCVLSR

Falls sich zu Ostern die Gülcan und der Sebastian angesagt haben, könnte noch ein Eyecatcher notwendig sein. Wie wäre es mit dem VCVLSR? Es schluckt zwölf Magnumflaschen und hält sie schön bei 12° Celsius warm kalt kühl. Gibt es 15-mal auf der Welt und kostet auch nur rund 45.000 Euro. Ich kann zwar mit dem edelstahllastigen Porsche Design nie warm werden, aber den beiden würde es bestimmt zusagen…

Bachus Wine Rack

Bachus

Viel besser gefällt mir das Bachus Wine Rack. Schön einfach und schlicht. Entworfen von Lilo Marcel Wanders für Slide Design. Sicher um Welten billiger als das VCVLSR, aber trotzdem immer ohne Hase. Auch zu Ostern.
(via)

Wine Glass Holder Necklace

Necklace

Wer kennt das nicht, mitten auf der Weinprobe kommt die Tante mit den Schnittchen vorbei. In der einen Hand die Verkostungsliste und in der anderen das Glas. Auf die Schnittchen verzichten? Nicht mit dem Wine Glass Holder Necklace. Damit hat man immer die Hände frei, auch wenn man mal für kleine Weinverkoster muss. Aber danach immer schön der Hände waschen!

Düsseldorf, Teil 3 (Nachtrag)
Mittwoch, 19. März 2008

Ok, das war’s. Zeit für ein Fazit.
Natürlich, die ProWein ist eine Dealermesse. Aber auch für Besucher denen dies eher fern liegt, eine durchaus lohnende Angelegenheit. Wo sonst wird soviel Wein aus aller Welt in ein paar Messehallen gequetscht, geöffnet, genippt, ausgespuckt und weggekippt. Allerdings sollte man über ein exzellentes Maß an Orientierung verfügen, bzw. Hallenpläne lesen können. Da lobe ich mir die Leipziger.
Der Begriff Fachmesse geht in Ordnung. Laien könnten sich schnell überfordert fühlen und dann hilflos in der Ver(k)lostungszone verlieren. Für interessierte Laien dürfte aber mancher Weinhändler den door opener gespielt haben.Auch die im Vorfeld gesteckten Hürden Typ Zerberus (‘Faxen Sie mir bitte…’) für den Pressezutritt waren vor Ort eher niedrig. Ich hatte den Eindruck, dass die Aussage ‘Isch komm vom Grevenbroicher Tagblatt!’ für den Presseeinlass oft ausreichend war. Eine gute Entscheidung war, in der Pressemensa Platz zu nehmen und sich nicht für die Rouladen, sondern für Broccoli-Kartoffel-Gratin, genannt ‘Der Auflauf’, zu entscheiden.
Trends waren natürlich viele auszumachen. Bio habe ich vernachlässigt und Brasilien verpasst. Aber Israel wird, falls sie es nicht vergeigen sollten, in Zukunft weiter im kommen sein.
Bei aller Hektik war es doch möglich, vor allem mit ‘kleineren’ Winzern, die schlecht weglaufen konnten, ins Gespräch zu kommen. Und wo trifft man sonst auf so ‘kleinem’ Raum, so intensiv, so viele Winzer wie Castel Peter, Günther Triebaumer, Heidi Schröck, Uwe Lützkendorf, Friedrich Aust oder gar eine message in a bottle.

Düsseldorf, Teil 2 (ProWein)
Montag, 17. März 2008

D'Dorf 3
Düsseldorf, Medienhafen, 09.10 Uhr
Mistwetter. Ideal für einen Hallentag.

D'Dorf 4
Düsseldorf, Messe, 10.15 Uhr
Die Heimat ist fern.

D'Dorf 5
Düsseldorf, Messe, 10.25 Uhr
Die Verkostungszone. Wer möchte, kann sich hier ungestört zuziehen. Spätestens nach zwei Reihen ist man dicht. Nicht, dass es woanders nicht auch gehen würde. Aber hier ist es am einfachsten. Es sind auch vereinzelt Weine für 30 Euro dabei. So langsam verstehe ich, warum hier nur Fachbesucher reingelassen werden. Der Jüngste den ich (aber nicht in der Verkostungszone) gesehen habe, war ungefähr elf.

D'Dorf 6
Düsseldorf, Messe, 14.00 Uhr
Das Pressezentrum ist ruhigste Ort der Messe und hat sogar Windows 2000 Rechner. Internet geht, aber Web 2.0 … Blogger gibt’s leider nicht, aber dafür Oz Clarke himself.
Als weitere Orientierung, unten bei den Massen, bietet sich Roman Niewodz… Nieder… Niewodaz… Niewodniczanski von Van Volxem an. Optimal, bei gefühlten zweimeterachtzig Körpergröße. Ansonsten Leute, Wein, Leute, Wein … Wird eigentlich mehr getrunken oder weggeschüttet?

D'Dorf 7
Düsseldorf, Messe, 14.30 Uhr
Lars war gestern schon da, bei ‘Wein hilft’ (Deutsche AIDS-Stiftung mehr via pauline.schneider@berlin.de). Einer der kleinsten, aber der mit Abstand lustigste, ausgelassenste Stand auf der Messe. Zumindest zu dieser Zeit. Stuart Pigott hat schon sehr, sehr ordentlich für den guten Zweck verkostet. Darüber freuen sich nicht nur Christian und Simone Stahl, vom gleichnamigen Winzerhof, sondern auch ich. Eine der Entdeckungen der Messe. Müller-Thurgau at it’s Best aus Franken. Sehr goil!

D'Dorf 8
Düsseldorf, Messe, 16.00 Uhr
Ich glaube ich ticke voll aus! Die Königin Evelyn und der Frédéric Fourré aus Sachsen. Wein und Stollen kann ich ja jeden Tag haben, da lasse ich anderen gerne auch mal den Vortritt. Friedrich Aust ist natürlich aust auch da. Alfred aber nicht.

D'Dorf 8
Düsseldorf, Hotel am Hafen, 17.45 Uhr
Heiter bis wolkig. Die Frisur hält immer noch.

Düsseldorf, Teil 1
Sonntag, 16. März 2008

D'Dorf
Düsseldorf, Hotel am Hafen, 17.45 Uhr
Regen. Die Frisur hält.

D'Dorf 2
Düsseldorf, Minibar, 18.00 Uhr
Kein Regen, aber überschaubar. Miniwein, Minibier and… Orangieeeena.

Kochen mit Coolio
Freitag, 14. März 2008

Kuh Lio

In seiner webbasierten Kochshow zelebriert Coolio… Der Rapper Coolio?! Nein? Gangsta’s Paradise?! Auch nicht? Der Typ, der 1997 in Böblingen wegen Ladendiebstahls hochgenommen wurde?! Genau, dieser Coolio macht jetzt auch eine Kochshow im Internet.
Dort lernt man zwar auch nicht wirklich etwas, aber es ist kurzweilig und mal was anderes. Und das hat er praktisch allen deutschen Kochshows schon mal voraus.
Zu trinken gibt’s aber wider erwarten nix.
Coolios Caprese Salad und andere Sachen bei My Damn Channel. Yo Man!

Bordeaux für Dummies
Freitag, 7. März 2008

Na schön, überall hören wir von anderen, wie und was mit dem Bordeaux so los ist. Niedergang, Aufschwung, je nach Gusto. Damit ist zwar hauptsächlich der Wein gemeint, aber aus der Entfernung betrachtet ist so was gerne egal.
Wie immer in solchen Fällen, lohnt es sich durchaus selbst einen Blick auf die Sache zu werfen. Und am besten macht man dies so wie ich und wirft diesen Blick aufs Bordeaux, im Bordeaux und in Bordeaux, der Stadt Bordeaux. Diese liegt schön zentral und ist mehr als eine nette Absteige.
Immerhin Weltkulturerbe, auch wenn man diesen Zusammenhang in anderen Teilen der Welt gerade … nun ja, eher irgendwie … suboptimal findet.

Bord 01

Auf den ersten Blick ist die Stadt genau so posh wie man dies erwarten würde. Irgendetwas muss man ja haben um die vornehmen Weinfreunde zu begeistern, die hier nächtigen um dann zu den großen Namen wie Rothschild oder Palmer zu Pilgern. Jenen Weingütern die ebenso clean wie langweilig sind.
Doch, La Belle Bordeaux ist schick. Die Uferpromenade mit dem Place de la Bourse, dem Place de la Comédie und der laaaangen Rue Ste-Catherine. Letzte zumindest teilweise. Wer auf schick steht, kann sich in der École du Vin (Cours du 30 Juillet) einschreiben um sich dort den letzten Schliff zu holen und erfolgreich bei Weinproben hübsch rumposen zu können.
Doch Bordeaux hat noch eine andere Seite. Dafür sorgen nicht nur die vielen, vorzugsweise angelsächsischen, Pauschaltouristen, die sich nie für eine Peinlichkeit zu schade sind. Deutsche sind eher dünn gesät, Malle ist näher und Weine über drei Euro sind ja sowieso Wucher.
Auch die Stadt an sich hat noch diesen leicht morbiden Charme den viele südfranzösische Städte so ausmachen. Man muss sich nur auf der Rue Ste-Catherine in Richtung Place de la Victoire aufmachen und hier und da in eine Seitenstraße abbiegen. Hier sind dann auch die Einheimischen und Studenten, die man andernorts ja auch nicht in Touristenzentren findet.
Wenn man darüber den Wein nicht vergessen und in den unzähligen Chateau außerhalb keinen passenden Wein gefunden hat, oder die Stadt gar nicht erst verlassen möchte, findet man hier natürlich auch genügend Weinläden. Wer es eher locker und unkompliziert mag, der steuert die La Maison des Millésimes in der Rue Esprit des Lois an.

Bord 02

Dieser Weinladen ist zwar nicht riesig, aber dafür ist die junge Besatzung freundlich und wunderbar ungezwungen. Wer aber darum einen Discountladen vermutet wird enttäuscht, das sehr schicke only Bordeaux-Angebot reicht von 10 bis 1000 Euro.
Naturgemäß ist man abends dann auch ordentlich hungrig. Hier böte sich das sehr empfohlene L’Entrecôte, gleich neben dem noch später zu erwähnenden Hôtel des 4 Soeures an. Allerdings werden hier seit 1966 auch für Einheimische keine Tischreservierungen mehr angenommen. So kann man sich einerseits in der Kunst des stundenlangen Schlange stehen üben oder sich andernorts eine Alternative suchen.
Um etwas Urlaub von der fleischlastigen französischen Köche, aber nicht von Käse und Wein zu machen, sollte man sich mal das Baud et Millet in der Rue Huguerie ansehen. Dass man erst klingeln muss, hat nichts mit einer Abneigung Gästen gegenüber zu tun, sondern mit den ca. 250 verschiedenen Weine, die sich bis zum Eingang stapeln. Hier ist das Publikum hübsch gemischt, man ist also gut aufgehoben. Keine Sterne, einfache Küche, schickes Weinangebot, freundliche Preise. Ça me va.
Damit das Essen nicht zu trocken und der Heimweg zu lang wird, empfiehlt sich dazu noch eine zentrale Bleibe.

Bord 03

Wer es nicht totenstill (ja, wieder die Briten) mag, kann es sich gleich in der Nähe des Place de la Comédie, im Hôtel des 4 Soeures einmieten. Das hat 1850 auch schon Richard Wagner getan. Die Zimmer sind allerdings leider, oder zum Glück, nicht mehr ganz auf dem Stand von damals. Aber zumindest die Bäder haben einen gewissen Charme. Das Hotel ist zwar keine Budget-Unterkunft, aber günstiger schläft man in der Gegend sonst nur unter den Arkaden des Grand Théâtre, welche in der Nacht auch gerne vom Partyvolk als Toilette genutzt werden.

Bord 04

Wenn man bei der Wahl der Reisemittel noch den idealen Kompromiss zwischen (Wein-) Ladevolumen, Komfort, Kosten und Zeit gefunden hat, kann man bald mitreden bei Gesprächen wie: ‘Also der 79er war echt besser! Aber, liegt eigentlich noch der Latsch auf dem Parkplatz von Palmer?!’

Very Light Beer Commercial
Freitag, 29. Februar 2008

Früher hat diese amerikanische Brauerei zwar auch schon beschissenes Bier gebraut, aber die Werbespots, die waren noch wirklich witzig. (Hier, hier, hier, hier, hier… und auch hier)
Heute übt man sich dafür in ‘Hey! Yeah, Man!’- Klischees. Haahaa:

Boooring!!! Aber sehen wir’s positiv: So bilden die Werbespots mit dem Produkt wenigstens eine Einheit.

Decanter extraordinaire super plus
Donnerstag, 21. Februar 2008

Deca sp

Zum Thema Dekanter sollte alles gesagt sein, möchte man meinen. Etienne Meneau fand das gar nicht und hat sich unter den Namen Carafe N°2 und Carafe N°4 mal etwas ganz anderes, sehr schickes ausgedacht.
Beide Objekte sind ziemlich limitiert und kosten die Kleinigkeit von 2000 Euro. Pro Stück.
Ob sie allerdings auch tatsächlich funktionieren oder nur gut aussehen, also nach Philippe Starcks Juicy Salif kommen, sei mal dahin gestellt.
Aber egal. Und welcher Dekanter hat schon ein Blog?!

WC Schnorring Tasting Tour
Montag, 4. Februar 2008

Hausmessen sind schon eine feine Sache. Für einen überschaubaren Obolus kann man Schnittchen fassen und sich quer durch das angebotene Sortiment saufen. Das wissen nicht nur Schnorrer wie Anwaltsgattinen und ihre Ernährer. Das wissen auch Herr K. und ich.
Die am Wochenende von einem ortsansässigen, edelberauschten Weinhändler angebotene Möglichkeit haben wir darum gerne wahrgenommen. Eine Auswahl der geschossenen Trophäen nagele ich hier gerne mal ans Brett.

2003 Brunello di Montalcino DOCG, Tenuta di Castelgiocondo, Marchesi de Frescobaldi
Schön dunkles Zeug, rund, saftig und frisch. Not bad.

1996 Château d´Armailhac, 5ème Grand Cru Classé, Pauillac
Hat sich inzwischen wohl ausgetobt, schlank und milde. Wirkt nicht aufgesetzt und das Holz hält sich in Grenzen. Könnte aber gerne günstiger sein.

2005 Château d´Armailhac, 5ème Grand Cru Classé, Pauillac
Kein Wunder das Parker an dem Jahrgang mehr Freude hatte. Noch zu jung. Wenn er sich in Richtung seines älteren Bruders entwickelt geht das in Ordnung. Bleibt er so, wäre mir das to mutch.

2004 El Puntido, Vinedos de Pagano, Marcos Eguren
Ziemlich moderner Tempranillo. Sanft, fruchtig, ausbalanciert. Fein.

2004 Kalimna Shiraz BIN 28, Penfolds
Ein wenig viel Shiraz. Mir zu viel Marmelade aus Übersee.

2005 Shiraz Mourvedre BIN 2, Penfolds
Billiger und besser. Der Mourvedre hält den Shiraz schön im Gatter. Wenn, dann…

2004 Z of Zwalu, Werner Näkel / Neil Ellis
Den 2003er hatte ich hier schon mal ausführlicher. Ist nicht wirklich besser geworden, eher im Gegenteil…

2003 Zwalu, Werner Näkel / Neil Ellis
Der große Bruder vom ‚kleinen’ Z. Den einzig erkennbaren Unterschied sehe ich im (höheren) Preis.

2004 Cabernet Sauvignon Vineyard Selection, Neil Ellis
Auch ohne Näkel habe ich das Gefühl das in allen Flaschen praktisch das gleiche ist.

2004 Ornellaia, Bolgheri Rosso Superiore, Tenuta dell’ Ornellaia
Ja, zu dumm. Wir waren zu spät und oben genannte Gruppe von Parker-Punkte-Trinkern zu zahlreich vertreten.

2003 Steinbuckel Riesling Spätlese Trocken, Großes Gewächs, Weingut Knipser
Ahhh, der erste white boy. Sehr schön straight und würzig. Don’t mess with German Riesling.

2004 Cuvée X, Weingut Knipser
Geht im positiven Sinne in die Richtung Schneider. Bin mir nicht sicher ob ich blind einen Unterschied schmecken würde. Nur der Preis ist etwas zu sportlich.

2005 Einzelstück, Markus Schneider
Hatte ich hier schon ausführlicher. Mag sein, dass ich beim Schneider etwas voreingenommen bin. Aber egal.

2005 Steinsatz Cuvée, Markus Schneider
Siehe oben und hier. Bei der Wahl zwischen ‘Stück’ und ‘Satz’ tendiere ich nach wie vor mehr zu letzterem.

Bark Vineyards – Wein für die Katz’
Freitag, 1. Februar 2008

Bark V.

Gut, es gibt Wein, den möchte man noch nicht einmal seinem Hund vorsetzen. Neuerdings gibt es aber Wein, den man ausdrücklich seinen Vierbeinern anbieten soll.
Bark Vineyards hat offenbar eine sinnfreie Marktlücke ausgemacht und bietet ‘Fine Wine for the Canine and Feline’ an. Dabei hat man zumindest bei der Namensgebung tief in die Kiste gegriffen und bietet Sauvignon Bark, Meowlot, Barkundy, White Sniff ‘N’ Tail und Pinot Leasheo an.
Tierfreunde können sich gleich wieder abregen, denn bei alkoholfreien Inhaltsstoffen wie Wasser, Knoblauch, Karotten, Kartoffeln und Hühnerbrühe braucht man nicht wirklich mit einer Alkoholvergiftung zu rechen.
Allerdings sind beim Preis von schlappen 21$ pro Flasche, zumindest bei Preis-Leistungsverhältnis gewisse Ähnlichkeiten mit manch echtem Wein vorhanden.

Design ist Design ist Design.
Samstag, 26. Januar 2008

‘Design’-Weinflaschen mit schrägen oder gedrehten Hälsen, deren einziger Sinn darin besteht möglicht unpraktisch zu sein. ‘Design’-Weinetiketten, die ‘Hauptsache anders’ sind und möglichst mit bunten Bildchen versehen sind. Für viele ist das die richtige Kombination von Wein und Design.
Aber was ist Design, gutes Design wirklich? Bei der Beantwortung dieser Frage könnten Dieter Rams ‘10 Prinzipien für gutes Design’ weiterhelfen:

  • Gutes Design ist innovativ.
  • Gutes Design macht ein Produkt nützlich
  • Gutes Design ist ästhetisch
  • Gutes Design hilft das Produkt zu verstehen
  • Gutes Design ist dezent
  • Gutes Design ist ehrlich
  • Gutes Design ist beständig
  • Gutes Design ist konsequent bis ins letzte Detail
  • Gutes Design befasst sich mit der Umwelt
  • Gutes Design ist so wenig Design wie möglich
The Rocky Horror Wine Rack Picture Show III
Freitag, 18. Januar 2008

TRHWRPS3

Ein beschissenes Restaurant.
Mittwoch, 16. Januar 2008

ShittyR

Gefunden in Taipei (Taiwan). Ach, für so was liebe ich eigentlich sonst immer Japan.

Der offizielle ‘Thomas Rath’ Beitrag. [Update]
Freitag, 28. Dezember 2007

Da es in letzter Zeit immer wieder Fragen zum Thema ‘Thomas Rath’ in allen seinen Facetten gab, habe ich diesen Beitrag, sozusagen als Müllhalde, eingerichtet. Sämtliche Informationen die sich evtl. zum o.g. Thema ergeben werden hier erscheinen. Ich bitte ebenfalls um die Beachtung der Kommentare, denn dort dürfte sich schon manche Frage erledigen.
Kommentare die sich an anderer Stelle ausschließlich auf dieses Thema beziehen werden hierher ohne Pardon umgeleitet.

[Update]

Unter der u.a. Adresse in Düsseldorf findet sich nur die Verwaltung. Abgefüllt wird, wie es sich für eine Marke gehört, ausschließlich an anderer Stelle. Hinter der Abfüllernummer D-RP 342899 steckt zum Beispiel Reh Kendermann in Bingen.

The Rocky Horror Wine Rack Picture Show II
Dienstag, 11. Dezember 2007

TRHWRPS II

The Rocky Horror Wine Rack Picture Show
Samstag, 8. Dezember 2007

TRHWRPS

Form follows mammon
Sonntag, 2. Dezember 2007

SK

Wenn man 20 Euro auf den Tisch legt, bekommt man einen sehr eleganten und gut funktionierenden Korkenzieher.
Wenn man 120 Euro auf den Tisch legt, bekommt man einen sehr geschmackvollen und gut funktionierenden Korkenzieher aus alter französischer Handwerkskunst.
Wenn man 50.000 Euro auf den Tisch legt, bekommt man von der belgischen Firma Sveid einen Mechanismus aus 18 karätigem Gold, der wie eine als Korkenzieher verkaufte Vorrichtung zur Kastration von Schafen aussieht.

[via]

Wunder.
Dienstag, 27. November 2007

Mich wundert nicht, dass es Weinläden (plüs Feinkost) gibt, in denen kettenrauchende, unmanikürte Mittvierzigerinnen am Tresen und im ganzen Laden das Ambiente einer Dauerwurstfabrikation verbreiten. Mich wundert nicht, dass es anderen Tages lautstarke Exil-Rheinländer jedem Sehschwachen ermöglichen ohne Hilfe den Weg zum bewussten Tresen zu finden. Mich wundert nicht, dass man als Personal bei solchen Stammgästen gerne durch regelmäßige Abwesenheit glänzt. Mich wundert nicht, dass ich noch mehr Beispiele hätte. Mich wundert nicht, dass es potentielle Kunden gibt, die sich nicht auf meinem Leidensniveau bewegen und enttäuscht die Szenerie verlassen.
Mich wundert aber doch, dass dieser Weinladen, nach Angabe des – nach eigenen Angaben – führenden deutschen Weinmagazins, die beste Weinhandlung im ganzen Bundesland sein soll.

Ohne Bullshit
Sonntag, 18. November 2007

OB

Wer hätte gedacht, dass bei den Unmengen von dämlicher und bescheuerter Bierreklame es doch mal eine schafft mir aus der Seele zu sprechen.

(Um mich nicht dem Vorwurf der Schleichwerbung für Bier auszusetzen, habe ich mal kurz den Markennamen entfernt.)

Pizza Pizza! Jazz ist anders…
Montag, 5. November 2007

DÄ.

Und wenn es noch so ‘zu bekömmlich’ ist, ‘zu viel belangloses Füllmaterial’ enthält oder man ‘im Sumpf eines musikalischen Nichts’ versinken mag, trotzdem oder gerade darum gibt’s heute Pizza bis die Ärzte kommen.
Bleibt nur noch eine Frage: Welcher Wein dazu?

Oz and James’s Big Wine Adventure
Donnerstag, 1. November 2007

BWA

Anstatt einer deutschen Weinsendung, bei der man ausschliesslich die Wahl zwischen der dauerfrequenten Erzeugung von Brechreizen oder dem Hervorrufen von Narkolepsie-Attacken hat, empfehle ich einfach mal ‘Oz and James’s Big Wine Adventure’.
Und da es in unserer globalisierten Welt nach wie vor einfacher ist alle Homeshopping-Kanäle Europas auf einmal zu bekommen, als nur einen einzigen der guten alten BBC, habe ich mir endlich mal die DVD gegönnt.
Vollkommen frei von oben genannten deutschsprachigen Widrigkeiten, fahren Weintrinker Oz Clarke und Biertrinker James May im 89er Zwölf-Zylinder XJS Jag durch Frankreichs Weinregionen. Probieren, streiten, genießen, Späße machen. Kennen wir so ähnlich schon von ‘Sideways‘, ich weiß.
Trotzdem, ein Tipp für alle die Freude an Wein, schönen Autos oder an einfach gut gemachten Reportagen ‘about wine, not wine bullshit’ haben.
So, man möge mich jetzt für die nächsten Abende bitte entschuldigen…
Ach, übrigens, zurzeit sind die Herren in Kalifornien unterwegs.

Franka Patente?
Montag, 29. Oktober 2007

Was ist das?
Pat.

Richtig, es handelt sich um das Patent für eine – mit Recht – wohl nie produzierte Form einer Weinflasche von Hyman C. Berkowitz aus dem Jahr 1947. Dieses und noch viel mehr sinnlose oder sinnvolle Patente findet man auf der Google Patentsuche.
Wer hätte gedacht, dass die sich bei Google auch mal wieder etwas nützliches einfallen lassen.

Extraordinary Weingläser
Donnerstag, 25. Oktober 2007

The Impervious Crystal-Cut Tableware 12 oz. Wine Glass.

WG zwo

Sieht aus wie ein grenzwertiges Kristallglas aus Oma’s Schrank, ist aber (angeblich) aus einem karbon-ähnlichen Material. Damit soll es absolut unkaputtbar sein. Eigentlich schade, denn damit fällt in Zukunft solch eine Ausrede weg: ‘Ach, eure schönen Weingläser. Die sind leider alle kaputt gegangen.’

The Sense Enhancing Wine Glass.

WG eins

Es soll Leute geben, die ihre Nasen immer gerne in etwas rein stecken. Auch in Burgundergläser. Und damit sie dabei nicht immer anstoßen, hat man dieses Weinglas dafür vorbereitet. Die Kerbe könnte auch prima zum wegschütten dienen.

Full-Bottle Wine Glass

WG drei

Das Weinglas, in welches eine ganze Flasche Rotwein passt. Ohne nachzuschenken. Das ist MEIN Glas. Nie mehr teilen, die Flasche reicht ja gerade mal für ein Gläschen.

Erhältlich sind diese ‘Innovationen’ bei Horst Hammacher Schlemmer in den USA. Aber vielleicht ist das Geld bei Riedel oder Schott doch etwas besser angelegt…

Die wahre Kunst eine Flasche Champagner zu öffnen
Mittwoch, 24. Oktober 2007

Immer wenn Herr K. und ich auf Champagner-Tour sind, ärgern wir uns oft, wie dilettantisch an einem 96er ‘Krug Clos du Mesnil’ oder 95er ‘Bollinger Récemment Dégorgé’ herumgefummelt wird. Dabei gibt es doch nur eine Art und Weise wie man eine Fasche Champagner wirklich stilgerecht öffnet:

SAB

Richtig, mittels Sabrage. Champagner öffnet man mit dem Säbel! Und da man dafür auch ein kleinwenig Know-how benötigt, haben die Herrschaften des Confrérie du Sabre d’Or gleich mal ein nützliches Tutorial zusammengestellt.
Wer perfekt Schwedisch spricht, kann sich an anderer Stelle auch ein Video ansehen.

*Seufz*
Montag, 22. Oktober 2007

Eben, im Supermarkt um die Ecke. Bei den Weinen aus der Region für unter zehn Euro:

Jaja, soll nicht schlecht sein… Ist aber nicht’s für uns. Höchstens mal zum verschenken. Da gibt’s billigeren Wein…

*Seufz*

Das Weingut Schmidt in Dresden…
Samstag, 20. Oktober 2007

… gibt es nicht, liebe zahlreiche Besucher von der Google-Suche. Frau Schmidt kommt nicht aus einem Familienbetrieb, sondern arbeitet im Sächsischen Staatsweingut Schloss Wackerbarth.

Lasagne à la Geschirrspüler
Mittwoch, 17. Oktober 2007

LalG

Nach tausenden Kochbüchern, Kochsendungen und Kochrezepteblogs endlich mal eine wirklich innovative Idee:
Lasagne mit Spinat und Ricotta made by Geschirrspüler.
Und es funktioniert nicht nur wenn der Herd kaputt ist.
Das Rezept und die genaue Anleitung gibt es hier.
Zur Lasagne soll ein Chianti, Cabernet Sauvignon oder Pinot Gris gereicht werden.
Ich würde empfehlen, den Wein dazu vielleicht mal im Mixer zu dekantieren…

Straußwirtschaft to go.
Dienstag, 16. Oktober 2007

i1

Die italienische ‘Espressobude’ illy, übrigens my favorite, stellt nach der Premiere auf der 52. Biennale in Venedig, demnächst ihre mobile Espressobar zum ersten Mal in New York auf.

i2

Der Container nach dem Konzept von Alan Kalkin ist komplett ausgestattet und innerhalb von 90 Sekunden problemlos zu öffnen und zu schließen. Vorausgesetzt, alle Tassen sind wieder im Schrank…
Und da vor kurzem an anderer Stelle die Frage aufgeworfen wurde, wie man denn jüngere Leute für guten Wein interessieren könnte: Wie wäre es denn mit solch einer mobilen Straußwirtschaft nach diesem Prinzip?

[via]

WineM: Weinregal 2.0
Freitag, 21. September 2007

Wer kennt das nicht, man hat Unmengen an Geld in die Befüllung des Weinregals investiert und die weinunkundige Besucherschar hat nichts besseres zu tun, als sich staunend vor dem 80 Zoll Flachbildschirm zu versammeln.
Das Problem hat ThingM erkannt und WineM ersonnen. Das Weinregal mit Entertainment-Faktor.

wmmmm...
Bild: todbot

Mit RFID-Chips (programmierbar, möglicherweise gesundheitsgefährdend und schön überwachungstauglich) ausgerüstete Flaschen erzeugen zusammen mit dem Weinregal eine Lichtshow im Stil von Ilja Richters Disco-Show.


Direct link – powered by Metacafe

Notfalls kann man das System auch zum Ordnen seiner Flaschen benutzen. Also je nach Chip-Programmierung kann man sich alle Château Mouton-Rothschild, Château Le Pin oder Château d’Yquem farblich nach Jahrgang anzeigen lassen oder ob für die Gäste noch eine Flasche Liebfraumilch im Hause ist.
Ich wette, die ersten Bestellungen aus Moskau oder Shanghai sind schon eingegangen…

[via]

Buddelwienglass.
Sonntag, 9. September 2007

Weinglas und Flasche im Buddelschiff-Style.

BWG

Erdacht von Claudio Colucci, aus einem Stück in Rumänien geblasen und erhältlich im MoMA-Shop.

[via]

42 – oder vom Blödsinn mit den Wein-Punkten
Sonntag, 2. September 2007

In Douglas Adams’ Roman ‘Per Anhalter durch die Galaxis‘ kommt der Computer ‘Deep Thought’ auf die Antwort auf die Frage aller Fragen, nämlich die ‘nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest, am Ende einer Rechenzeit von 7,5 Millionen Jahren auf das Ergebnis 42. Auf den Einwurf, dass dies eine etwas unbefriedigende Antwort sei, weist ‘Deep Thought’ darauf hin, dass die Frage nicht präzise gestellt wurde.
Ähnlich sieht es mit der Punktevergabe als Qualitätskriterium für Weine aus. Im Prinzip auch eine Antwort auf eine Frage, die gar nicht wirklich gestellt wurde. Hinzu kommt, dass hier ein Ergebnis nicht einfach 42, sondern beispielsweise 92/100 Parker Punkte, 95/100 Wine Spectator Punkte oder 18/20 Weinwisser Punkte lautet.
Wein-Punkte sind der verzweifelte Versuch einen Wein allgemeingültig, auf kurze Art und Weise einer Hausnummer zuzuordnen. In etwa so aussagekräftig wie der Versuch, Gerhard Richters malerisches Werk mit Zahlen zu beurteilen. ‘Tante Marianne’ würde dann vielleicht 98/100 Gombrich-Punkte bekommen oder möglicherweise nur 15/20 art-Punkte. Alles – fast alles – eine Geschmacksfrage.
Wohl gemerkt, ein wirklich mieser Wein bleibt ein wirklich mieser Wein. Einsneunzig ist immer schlechter als Neunzehnneuzig, das liegt schon in der Natur der Sache. Es bleibt nur die Frage wie groß der Abstand am Ende wirklich ist.
Haben die Wein-Punkte nicht, analog zu Kunstmarkteinschätzungen, ihren wirklichen Sinn im magische Einfluss auf die Preise? Wenn Robert Parker einem Wein seines Geschmacks heute 99/100 Punkte gibt, klebt diese Angabe oft morgen auf der Flasche. Nicht selten im Zusammenhang mit einer Preiserhöhung um 100 Prozent.
Eine hohe Punktzahl ist eben nur eine verkürzte Aussage, dass dieser Wein einer bestimmten Person, an einem bestimmten Ort, zu einer bestimmten Zeit sehr zugesagt hat und zu einem Ergebnis gekommen ist, zu dem eine andere Person im Idealfall auch kommen würde.
Aber möglicherweise gibt es ja irgendwann einen Computer, den man mit den eigenen Vorlieben füttern kann und der einem dann immer das passende Ergebnis in Form eines Wein-Tipps dazu liefert. Und der hoffentlich nicht jedes mal 7,5 Millionen Jahre dafür braucht.
Bis es vielleicht einmal soweit ist, bleibt einem nur der Kampf durch allgemeinübliche weinrechtliche Beschreibungsphrasen oder immer wieder zu probieren und seinem eigenen Geschmack zu vertrauen.
Und letzteres ist möglicherweise die einzig wahre Antwort auf die Frage aller Fragen.

Paranoia
Mittwoch, 15. August 2007

Jedes Mal wenn ich in den Statistiken einen Zugriff von einer Anwaltskanzlei finde, frage ich mich ob da jemand einfach nur Interesse an Wein hatte oder auf der Suche nach einem Abmahngrund war.
Vielleicht sollte ich manche Themenblogs in Zukunft meiden…

Le box très chic, plus cool.
Donnerstag, 9. August 2007

VU
So, jetzt gibt es nun wirklich kein Argument mehr gegen Weinschlauch oder BiB. Eingebettet in VinUno, einem Eyecatcher aus lackiertem Holz und Edelstahl. Plus cool, denn VinUno besitzt natürlich auch eine Kühlvorrichtung. Kostet 121,11 Euro zzgl. shipping.
Ich weiß, aber irgendwas ist doch immer…

Dreimal Wein und Design im Internet.
Dienstag, 7. August 2007

eins

zwei.

drei.

Ohne Worte.

Wie sehen 120 Kalorien aus?
Montag, 6. August 2007

Umgerechnet in trockenen Weißwein, ungefähr so:

120kcal

Bei Portwein, Beerenausleesen usw. kann sich das Glas natürlich noch etwas leeren.
Wie 120 Kalorien in Weingummi, Äpfel, Erdbeeren, Cola usw. aussehen können, findet man dagegen hier

Extratasty!
Freitag, 27. Juli 2007

Xtrat...
Dass ich so was noch erleben darf. Eine Website für Rezepte, Rezepte für Drinks im Besonderen, auf der ich NICHT von oben bis unten mit Reklame vollgeschissen werde, es dafür aber echten Content gibt und der es NICHT nur um meine Clicks geht. Eine Website, die dazu noch eine Menge Inhalt mitbringt, richtig übersichtlich ist und dazu noch schick aussieht. So etwas gibt es tatsächlich.
Bei Extratasty! Very Extratasty!

Micallef’s Weinkeller.
Donnerstag, 19. Juli 2007

Dass ein Weinkeller durchaus auch unpraktische Seiten hat, beweißt uns hier der Australier Shaun Micallef:

Direktlink zu YouTube.

Glasglasflasche.
Mittwoch, 11. Juli 2007

Man hat es als Weintrinker auch nicht immer leicht. Dies trifft besonders auf Veranstaltungen wie Vernissagen oder Partys zu. Während Biertrinker ohne Probleme ihr Hopfengebräu aus der Flasche nuckeln dürfen, schließt sich so etwas für Weintrinker kategorisch aus. Man trinkt Wein einfach nicht aus der Flasche.
GGF.
Vor diesem Problem stand offenbar auch der französische Designer Edouard Larmaraud.
Mit der Orgiastic Carafe hat er aber eine Lösung gefunden, bei der wohl alle Biertrinker dieser Welt vor Neid erblassen dürften…


Adjectives Rarely Used by Wine Tasters
Montag, 9. Juli 2007

“Weinrechtlich nicht verbindliche Vokabeln”, bzw. selten von Weintestern benutzte Adjektive.

Adjectives Rarely Used by Wine Tasters:

Chunky
Super-charged
Pondy
Wine-a-licious
Alcoholy
Hallucinatory
Crippling
Caffeinated
Sludgy
Berserker-rage-inducing

Trifft zwar auf Weincasting nicht so zu, aber egal. Da es mit Übersetzungen ins Deutsche immer so eine Sache ist, spare ich mir diese. Wer möchte kann ja das Urban Dictionary zu Hilfe nehmen.

Wissen macht Ah! Heute: Korken aus der Flasche.
Samstag, 7. Juli 2007

Einen Korken aus der Flasche zu bekommen ist einfach: Man benutzt einen Korkenzieher.
Aber was macht man, wenn Papa der Korken in die Flasche reingefallen ist? Das ist auch einfach und geht so:


Direktlink: http://view.break.com/242596

George & Champagne
Montag, 2. Juli 2007

Champagner ist kein Getränk, es ist ein Symbol.

George von Gilbert & George in Galore, Volume 29.

Naja…
Freitag, 29. Juni 2007

Black A.

… oder vielleicht doch lieber vegetarisch heute Abend?

[via]

A short life in Second Life.
Donnerstag, 28. Juni 2007

WC SL.
Otto von Bismarck soll gesagt haben: “Wenn die Welt untergeht, so ziehe ich nach Mecklenburg, denn dort geschieht alles 50 Jahre später.”
Irgendwie passt dieses Zitat im Allgemeinen auch auf das Internet und die Weinbranche, im Besonderen auf die deutsche.
So tummelt sich der deutsche Wein gerne auf dem Internetniveau der späten 90er Jahre.
Web 2.0? Blogs? Nicht nur Weinfachmessen haben damit so ihre Probleme. Natürlich gibt es hier einige Ausnahmen, doch diese Leuchttürme bestätigen eher die Regel.
Wie soll es da erst mit dem ganz neuen Trend aussehen, den manche Enthusiasten schon als Web 3.0 bezeichnen.
Second Life, das Spiel, nein, das zweite Leben als virtuelle Welt aus dem Hause Linden Lab. Eine Art Wunder, welches die zweite Chance für jeden bietet, der seine erste nicht wie Bill Gates, Pierre Omidyar oder Jerry Yang genutzt hat?
In der Tat, auch hier soll es erste vinologische Experimente geben. Einige Weinberge, Weinhändler, Weinstuben bis zur kompletten Weininsel, dem Capozzi Winery Island.
Ist das Second Life wirklich so viel versprechend wie das First, das Real Life? Eine Spurensuche.
Der Start verläuft ähnlich. Nach der Software-Installation der virtuellen Welt auf seinem Computer und vor der virtuellen Geburt als Standart-Avatar gibt es nur zwei Entscheidungen zu treffen, die des Geschlechts und des Namens. Wobei die Wahl bei Nachnamen etwas beschränkt ist, ganz wie im richtigen Leben.
Nun könnte es eigentlich losgehen. Kindheit und Schule hat man schon im echten Leben absolviert. Das Problem ist der Standart-Avatar, durch den man im Second Life sofort als Newcomer identifiziert wird. Glücklicherweise werden einem eine Menge Werkzeuge mitgegeben, welche allerlei Anpassungen ermöglichen. Von der Größe der Brüste, sofern vorhanden, bis zur Dichte der Augenbrauen. Dies erfordert etwas Zeit und noch etwas mehr Geschick. Die erste Hürde in Second Life. Aber Hilfe wird allerorten angeboten, von naturgetreuen Geschlechtsteilen bis hin zu Designerklamotten von Labels aus der echten Welt. Im Tausch gegen ein paar Linden Dollars, dem Zahlungsmittel in Second Life, welches seinerseits gegen echte US-Dollars zu haben ist.
Glückwunsch, sie haben soeben die virtuelle mit der echten Konsumwelt getauscht. Vielleicht nicht getauscht, sie haben die echte um eine virtuelle Konsumwelt ergänzt.
Selbstverständlich kann man in Second Life auch Geld verdienen. Allerorten kann man Wege kehren oder Passanten mit Gitarrenspiel erfreuen, dies wird mit ungefähr sechs Linden Dollar pro Stunde entlohnt. Wer jetzt überlegt, seine echte Miete als virtueller Straßenfeger zu verdienen, sollte aber nicht den Umrechnungskurs vergessen. Um einen echten Dollar zu bekommen, muss man zurzeit 290 Linden Dollar auf den virtuellen Wechseltisch legen.
Natürlich braucht man sich nicht mit derlei Hungerlohn abgeben. Man kann sich auch als DJ, Designer oder Architekt verdingen. Das sind dann auch die Karrieren von denen in Yellow Press und Yellow TV berichtet wird. Das man auch hier nur mit viel Glück auf einen Stundenlohn von knapp drei echten(!) Euro kommt, muss man sich aber schon selbst ausrechnen.
Echtes Geld machen auch hier die Anderen, so man sie denn findet. Bisweilen ist von den angeblich 7,6 Millionen Einwohnern kaum jemand zu sehen. Auch nicht bei den großen und bekannten Firmen im zweiten Leben. Jenen Firmen, die erst eine Menge Geld und Aufwand investieren, um dann etwas herauszubekommen.
Nicht die Gallos, sondern Adidas, BMW, Reebok oder Sony BMG haben hier schon Dependancen errichtet. Klar, dass da auch JobScout24, Neu.de, MTV, Beate Uhse und der Playboy nicht fehlen dürfen. Und Linden Lab natürlich, die ihre Einnahmen aus virtuellen Landverkäufen und Premium Accounts erzielen. Denn richtig Spaß macht Second Life doch nur mit einer eigenen Parzelle und den Premium-Möglichkeiten.
Geschenkt bekommt man eben auch hier nichts. Darum machen sich Marketing und Werbung so schnell breit, wie Coca Cola vor ein paar Jahren in Osteuropa. Da verwundert es nicht, dass es eben die Werbeindustrie ist, die ständig Loblieder auf Second Life singt.
Kritische Stimmen gelten nicht wirklich. Die Fortschrittsverweigerer sollen nicht nörgeln, sondern mitmachen. Sich am Leben beteiligen und aufbauen, denn nur so lässt sich das Second Life wirklich verstehen. So wie man den tieferen Sinn des Koksens eben erst versteht, wenn man sich regelmäßig eine Line zieht.
Da erinnert doch vieles an den Internet-Boom der späten 90er. Bye-bye Universität, hello E-Commerce, vom abgebrochenen Hochschulstudium… Ach, vom Hauptschulabschluss zum IT-Millionär. Und zwar für (fast) jeden.
Das Happy End kennen wir inzwischen. Theoretisch könnte in Second Life vielleicht sogar Potential stecken, aber es ist wahrscheinlicher, dass es von der Kommerzialisierung erdrückt wird, bevor es sich überhaupt entfalten kann.
Man hat also nichts verpasst, schon gar keinen Wein. Ein paar müde gemapte Weinstöcke mit Verkostungsscheune als Weingut zu bezeichnen ist schon sportlich. Die Insel, das Capozzi Winery Island ist noch nicht aus dem Linden Ocean aufgetaucht, oder schon wieder darin versunken.
Auch die sonstigen Wein-Events sind in etwa so spannend wie ein lauwarmer Müller-Thurgau aus einem Pappbecher und es sieht nicht so aus, als ob sich daran etwas ändern müsste.

Ein paar visuelle Eindrücke der Tour durch Second Life kann man sich hier nicht mehr ansehen.

Drinking wine in the afternoon …
Dienstag, 26. Juni 2007

… ist nicht nur eine schöne Beschäftigung. ‘Wine In The Afternoon’ ist auch ein schöner Titel zum Thema von Franz Ferdinand. Und da schöne Titel zum Thema Wein sehr sehr selten sind…

Direktlink zu YouTube.

Ach, und hier der Text zum mitsingen.

Feinschmeckerbande.
Donnerstag, 21. Juni 2007

Ich habe mich ja schon als Anhänger von Wulffmorgenthaler (hier und hier) geoutet. Aber es gibt auch hierzulande durchaus derlei Beachtenswertes.
Feinschmeckerbande.
Die Feinschmeckerbande bei Schreiberswein zum Beispiel. Ich mag den Zeichenstil (Wolfgang Seiss) und die Texte (Lars Breidenbach) sind auch nicht gerade unwitzig.

Oh no! Oh dear!
Freitag, 15. Juni 2007



Direktlink zu YouTube.

Leichtsinn schützt keineswegs vor aufrichtiger Anteilnahme.

[via]

Neues vom Sandmann.
Montag, 11. Juni 2007

Gestern bin ich auf diesen Artikel gestoßen, in dem der von mir wirklich geschätzte Stuart Pigott mit folgenden Worten zitiert wird:

„Es gibt kaum Weine, die auf Sandböden wachsen“, sagt Pigott. Deswegen müsste man probieren, welche Weinsorten gut schmecken würden. „Ich würde die Ziele auch nicht zu hoch setzen“, sagt Pigott. „Es muss ja kein anspruchsvoller Wein werden, deswegen würde ich lieber ein leichtes, fruchtbetontes Getränk anstreben – einen angenehmen Zechwein also.“

Häh? Ich möchte ja nicht klugscheißen, aber ich kann mich von hier aus, praktisch zu Fuß, zum Winzer Lutz Müller am Dresdner Elbhang begeben.
Und dieser zaubert seit Jahren, u.a. auf Sandboden, ein paar richtig knackige und anspruchsvolle Weinchen, die für mich zu den absoluten Geheimtipps dieser Region zählen.
Mario Scheuermann ist dies und noch viel mehr ebenfalls aufgefallen.

Unanständige Lebensmittel.
Sonntag, 10. Juni 2007

PC.

Nicht nur Pee Cola, bei Rude Food gibt es noch viel mehr – real existierende – Beispiele für unanständige Lebensmittel aus aller Welt.
Gewisse Grundkenntnisse der anglo-amerikanischen Umgangsprache sind hier allerdings sehr von Vorteil.

Sie hassen Weincasting?
Freitag, 8. Juni 2007

Sie können es nicht ausstehen? Der Stil, man hält sich an keine Normen und was weiß ich alles noch… Dann bewerfen Sie diese Website doch einfach mit Tomaten!
Rotten Tomatoes.

Oder demonstrieren dagegen. Oder Sie pi**** einfach drauf…

[via]

Film ab.
Mittwoch, 6. Juni 2007

Was kommt raus, wenn man mit Laiendarstellern, in der Betriebskantine, über etwas, von dem man offensichtlich keine Ahnung hat, einen Werbespot dreht?
Sowas.

Brigitte und ich.
Dienstag, 29. Mai 2007

Am Wochenende hätte ich beinahe und aus Versehen die aktuelle Ausgabe der Frauenzeitschrift gekauft, welche die Brigitte-Diät erfunden hat. Aus Versehen, weil sie mit einem Extra-Weinguide aufwartet und mich derlei magisch anzieht. Beinahe, weil ich dann doch so schlau war, vor dem Erwerb erst einmal durchzublättern.

Ich hol’ ma’ schnell den Weinkeller.
Donnerstag, 17. Mai 2007

Ich habe keinen Weinkeller. Mir fehlt einfach der Platz. Ich möchte auch nicht heute teures Geld in eine Flasche Wein investieren, um in ein paar Jahren festzustellen, dass diese Flasche inzwischen zwar noch teurer geworden, aber wegen eines Korkfehlers oder schlechter Lagerung ungenießbar ist … oder schon immer war.
So kommt es, dass ich einen überschaubaren Weinvorrat habe, dessen Anzahl (länger) lagerfähiger Flaschen meistens gen Eins tendiert.

One BWC

Und dies macht mich zum potentiellen Kunden des Angelshare single-bottle cellar, des Ein-Flaschen-Weinkellers. Dieser sorgt für perfekte Temperaturen und Lagerbedingungen, sowie extreme Flexibilität bei der Wahl der Wohnungsgröße.
Hier erhältlich für schnäppchengünstige $396,55.

Alkoholabhängigkeit…
Dienstag, 24. April 2007

… der etwas anderen Art:
My Other Half.

My Other Half. Eine nette Idee, zwei Weingläser mittels Schlauch zu verbinden. Könnte etwas Spassss in manch dröge Weinverkostung bringen…

[via]

Vin Mariani. Wine on speed.
Freitag, 13. April 2007

VM.
©Wikipedia.org

‘Früher war alles besser. Heutzutage wird Wein ja nur noch gepanscht…’
Von wegen. 1863 hat Angelo Mariani erstmals ein alkoholhaltiges Getränk aus Bordeauxwein und Extrakten des Cocastrauchs (Kokain) hergestellt. Den Vin Mariani oder auch Mariani-Wein.
Das Zeug muss wohl richtig gut gewesen sein den damaligen Geschmack getroffen haben, denn neben Papst Leo XIII haben auch Queen Victoria und Papst Pius X ‘ihren Segen gegeben’.
Übrigens hat John S. Pemberton die Idee 1884 für seine Pemberton’s French Wine Coca geklaut übernommen, aus der dann später Coca-Cola wurde.

Prominente Früchtchen…
Dienstag, 3. April 2007

Dolly P.

…oder besser, berühmte Paare als Früchte. Famous Pairs, ein Buch von Jeannie Sprecher und Kim O’Brien.
Mit vielen Paaren, von A wie Anna Nicole Smith and J. Howard Marshall III bis Y wie Ying & Yang.
Klasse. Einfach klasse.

Schwerter zu Pflugscharen…
Montag, 2. April 2007

… war gestern.
BBK.
Heute lautet das Deeskalationsmottomittel “Bourgeois Brass Knuckle” und stammt von Jonathan Sabine. Zu finden bei Vest Collective.

[via]

Der Harald Schmidt des Tages.
Donnerstag, 29. März 2007

Leserbriefschreiber, die in ihrem Unerträglichkeitsbereich Pfeifenrauchern und Weinkennern vergleichbar sind.

Fernsehen bildet.
Sonntag, 25. März 2007

Adipöse Oma mit leicht adipösen West Highland White Terrier, zu ihrer ganzundgarnicht adipösen Enkelin (8-Jahre alt, getippt):

Hast Du Essstörung?

Quelle: Dresdner Verkehrsbetriebe. Linie 11

With a touch of plastique.
Mittwoch, 14. März 2007

Sommelier

Wer sich bislang nie entscheiden konnte, seinen Wein entweder aus einem Plastikbecher oder einem Weinglas zu nippen, dem kann geholfen werden. In Form der Gläserkollektion ‘Sommelier’ von Maxim Velčovský. Mundgeblasen aus Böhmen und zum Stückpreis eines Monats Jahresvorrates an Plastikbechern. Gibt es direkt bei Qubus Design in Prag oder bei thorsten van elten.
Also Weihnachtsmann, schon mal vormerken…

[via]

‘Die Zeit’: Vom Wein beseelt
Montag, 12. März 2007

Schon wieder so ein Beitrag, der sich vorgenommen hat

… die Weinbranche vorzuführen, und … sich dabei der Trickkiste von voreingenommenen Journalisten … [zu bedienen].

In der aktuellen Ausgabe der Zeit, vom 09.03.2007 geht es um Lobbyisten, Gesundheit, das Deutsche Weininstitut und ist – selbstverständlich – vollkommen an den Haaren herbeigezogen. Oder… ?

Die Google-Suchanfrage des Tages
Montag, 12. März 2007

robert parker italien keine ahnung

aspekte: “Meisterwerke der modernen Kochkunst”, Teil1.
Samstag, 3. März 2007

Als erstes Kulturmagazin nimmt die ZDF-Sendung “aspekte” Kochkunst beim Wort – und liegt damit im Trend. Es geht nicht um Kochvergnügen und auch nicht um Luxus, sondern um Ästhetik, also um Stil und Struktur, um die Textur von Gerichten und die Sensorik des Essens.

Wir machen mal in Richtung Ferran Adriá, nur etwas anders. Interessant. Kein Lafer!Lichter!Lecker!-Kochduell? Sehr gut. Soweit die Theorie.
In der Praxis trapierte 3-Sterne-Koch Joachim Wissler einige verloren wirkende Arrangements um ein St. Petersfisch Filet herum, um anschließend mit Autor Jürgen Dollase den Versuch zu starten, uns die Sache auf intellektuell-kultureller Ebene schmackhaft plausibel zu machen.
Leider ging das daneben, denn während man nie wirklich folgen konnte, geschweige den Sinn des Ganzen begriff, drehte sich der Teller mit dem vor sich hin erkühlenden Fisch. Kochen ohne kochen. Essen ohne essen. Genießen ohne Genuss. Gleich Kultur?
Selbst für mich, der von sich behauptet dem Philosophisches Quartett mit Peter Sloterdijk relativ flüssig folgen zu können und ein ausreichendes Verständnis für Ästhetik zu besitzen, blieb vom Beitrag nur ein Gedanke übrig: kalter St. Petersfisch.

Bulimie.
Donnerstag, 1. März 2007

Gehört ein solch ernstes Thema auf eine Seite, bei der es hauptsächlich um Genuss geht? Auf jeden Fall. Besonders wenn es so auf den Punkt gebracht wird wie hier:

Direktlink zu YouTube

Mehr zu Thema.

[via]

Der Wulffmorgenthaler des Tages… #2
Samstag, 24. Februar 2007

… ist zwar schon wieder nicht von heute, das ist aber immer noch egal.

Guckst du hier an.

Die Überregulierung und die Gastronomie.
Freitag, 23. Februar 2007

Gast A:
Sag mal, musst du hier jetzt unbedingt rauchen?

Gast B:
Ja, wieso? Ist doch nich verboten, oder?

Weincasting. Darauf kann man bauen…
Dienstag, 20. Februar 2007

WC Bau.

…und zwar mit geoGreeting.

[via]

Lou & Andy.[Update]
Montag, 19. Februar 2007

Das krasse Gegenteil zum Rosenmontag: Humor.

[Update]
Das Video ist leider bei YouTube nicht mehr Online.

Lou & Andy aus der Serie Little Britain. Kein Wein, aber Ice Cream spielt eine gewisse Rolle. Übrigens, Little Britain gibt es demnächst auch hier synchronfrei im Original. Hoffentlich.

[Nachtrag]
Wer noch mehr Spass haben , muß leider YouTube bemühen oder sich gleich die Original-DVD’s besorgen. In Deutschland geht es offenbar nicht ohne Synchronisation…

Inside WC: Datenbankkram.
Donnerstag, 15. Februar 2007

Es gibt ein paar Dinge, bei denen man immer ein etwas mulmiges Gefühl hat. Zum Beispiel beim rumfummeln an Datenbanken, denn sowas kann riiiiiichtig daneben gehen.
Aber es hat sich gelohnt, weincasting läuft jetzt frisch unter Wordpress 2.1. Und nach etwas rumfeilen an der Sprachdatei, offenbar ohne Probleme. Hoffe ich doch…

Ach ja und da sich die Spamer offenbar verzogen haben und/oder Akismet seine Sache richtig gut macht, harren die Kommentare jetzt nicht mehr auf eine explizite Freischaltung. Das heisst jetzt aber nicht, dass es keine Moderation der Kommentare mehr gibt. Gell?!

[Nachtrag]

Etwas scheint doch zu sein. Die Möglichkeit, sich von den ‘Übersichtsseiten’ durchzublättern, ist dem User wohl genommen wurden. Das fixe ich aber erstmal nicht, denn offenbar hat das eh kaum einer genutzt. Außerdem gibt ja noch andere Möglichkeiten, wie sich von Eintrag zu Eintrag zu hangeln bzw. das wundervolle Archiv zu nutzen… Und irgendwann kommt ja auch mal ein relaunch…

Der Wulffmorgenthaler des Tages… #1
Donnerstag, 15. Februar 2007

… ist zwar nicht von heute, das ist aber total egal.

Guckst du hier an.

“Der Finger bleibt draußen!!!”
Dienstag, 13. Februar 2007

IWT

Na, das nenne ich doch mal eine echte Innovation. Alle, die sich bislang immer mit unfähigen Sommeliers über die richtige Weintemperatur streiten mussten und denen weder ein Finger, noch ein Fieberthermometer zur Hand bzw. ‘posh’ genug war, denen, ja denen, kann jetzt geholfen werden. Mit Hilfe des Infrarot-Weinthermometers von Nuvo Vino soll sich die exakte Weintemperatur berührungsfrei ermitteln lassen. Für schlappe 45$ erhältlich. Dass eine Swarovski-Ausführung in Planung sei, ist aber ein Gerücht.

[via gizmodo]

Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Samstag, 10. Februar 2007

Sprichworte werden nicht wirklich besser, wenn man überall und ständig auf ihnen rumkaut:
as Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Ds Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Da Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das eben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leen ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebn ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebe ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben st zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben it zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben is zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist u kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist z kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu urz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu krz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kuz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kur um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz m schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz u schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um chlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um shlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um sclechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlchten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlehten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlecten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechen Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtn Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechte Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten ein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Win zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wen zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wei zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein u trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein z trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu rinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu tinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trnken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu triken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinen.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkn.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinke.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken
DDas Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Daas Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Dass Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das LLeben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leeben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebeen ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebenn ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben iist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben isst zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben istt zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zzu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zuu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kkurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kuurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurrz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurzz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz uum schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz umm schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um sschlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um scchlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schhlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schllechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schleechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlecchten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechhten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechteen Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtenn Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten WWein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Weein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Weiin zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Weinn zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zzu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zuu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu ttrinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trrinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu triinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinnken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkeen.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkenn.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken..
aDs Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Dsa Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Da sLeben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das eLben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lbeen ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leebn ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebne ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebe nist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben sit zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben its zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben is tzu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist uz kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist z ukurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu ukrz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kruz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kuzr um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kur zum schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz mu schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz u mschlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um cshlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um shclechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um sclhechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schelchten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlcehten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlehcten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlecthen Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechetn Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtne Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechte nWein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten eWin zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wien zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Weni zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wei nzu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein uz trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein z utrinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu rtinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu tirnken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trniken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu triknen.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinekn.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkne.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinke.n
DasLeben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebenist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben istzu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zukurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurzum schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz umschlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtenWein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Weinzu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zutrinken.
Dqs Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Dws Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Dss Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Dxs Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Dzs Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Daa Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Daw Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Dae Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Dad Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Dax Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Daz Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lwben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das L3ben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das L4ben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lrben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lfben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Ldben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lsben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leven ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Legen ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lehen ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lenen ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebwn ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leb3n ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leb4n ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebrn ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebfn ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebdn ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebsn ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebeb ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebeh ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebej ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebem ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ust zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben 8st zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben 9st zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ost zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben lst zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben kst zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben jst zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben iat zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben iwt zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben iet zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben idt zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ixt zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben izt zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben isr zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben is5 zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben is6 zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben isy zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ish zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben isg zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben isf zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist au kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist su kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist xu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zy kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist z7 kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist z8 kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zi kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zk kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zj kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zh kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu jurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu iurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu ourz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu lurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu murz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kyrz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu k7rz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu k8rz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kirz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kkrz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kjrz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu khrz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kuez um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu ku4z um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu ku5z um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kutz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kugz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kufz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kudz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kura um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurs um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurx um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz ym schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz 7m schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz 8m schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz im schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz km schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz jm schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz hm schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz un schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz uj schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz uk schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um achlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um wchlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um echlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um dchlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um xchlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um zchlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um sxhlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um sdhlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um sfhlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um svhlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um scglechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um scylechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um sculechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um scjlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um scnlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um scblechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schkechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schoechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schpechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlwchten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schl3chten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schl4chten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlrchten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlfchten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schldchten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlschten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlexhten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schledhten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlefhten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlevhten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlecgten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlecyten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlecuten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlecjten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlecnten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlecbten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechren Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlech5en Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlech6en Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechyen Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechhen Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechgen Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechfen Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtwn Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlecht3n Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlecht4n Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtrn Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtfn Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtdn Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtsn Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechteb Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechteh Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtej Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtem Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wwin zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten W3in zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten W4in zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wrin zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wfin zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wdin zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wsin zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Weun zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten We8n zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten We9n zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Weon zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Weln zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wekn zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wejn zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Weib zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Weih zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Weij zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Weim zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein au trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein su trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein xu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zy trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein z7 trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein z8 trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zi trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zk trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zj trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zh trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu rrinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu 5rinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu 6rinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu yrinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu hrinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu grinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu frinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu teinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu t4inken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu t5inken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu ttinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu tginken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu tfinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu tdinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trunken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu tr8nken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu tr9nken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu tronken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trlnken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trknken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trjnken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu tribken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trihken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trijken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trimken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinjen.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinien.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinoen.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinlen.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinmen.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkwn.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trink3n.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trink4n.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkrn.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkfn.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkdn.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinksn.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkeb.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkeh.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkej.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkem.
Dqas Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Daqs Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Dwas Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Daws Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Dsas Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Dass Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Dxas Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Daxs Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Dzas Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Dazs Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Daas Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Dasa Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Daws Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Dasw Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Daes Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Dase Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Dads Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Dasd Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Daxs Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Dasx Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Dazs Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Dasz Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lweben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lewben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das L3eben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Le3ben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das L4eben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Le4ben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lreben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lerben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lfeben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lefben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Ldeben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Ledben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lseben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lesben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Levben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebven ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Legben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebgen ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lehben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebhen ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lenben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebnen ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebwen ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebewn ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leb3en ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebe3n ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leb4en ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebe4n ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebren ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebern ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebfen ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebefn ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebden ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebedn ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebsen ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebesn ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebebn ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebenb ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebehn ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebenh ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebejn ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebenj ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebemn ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Lebenm ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben uist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben iust zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben 8ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben i8st zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben 9ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben i9st zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben oist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben iost zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben list zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ilst zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben kist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ikst zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben jist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ijst zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben iast zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben isat zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben iwst zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben iswt zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben iest zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben iset zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben idst zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben isdt zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ixst zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben isxt zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben izst zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben iszt zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben isrt zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben istr zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben is5t zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist5 zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben is6t zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist6 zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben isyt zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben isty zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben isht zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben isth zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben isgt zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben istg zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben isft zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben istf zu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist azu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zau kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist szu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zsu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist xzu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zxu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zyu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zuy kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist z7u kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu7 kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist z8u kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu8 kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist ziu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zui kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zku kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zuk kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zju kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zuj kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zhu kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zuh kurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu jkurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kjurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu ikurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kiurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu okurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kourz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu lkurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu klurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu mkurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kmurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kyurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kuyrz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu k7urz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu ku7rz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu k8urz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu ku8rz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kiurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kuirz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kkurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kukrz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kjurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kujrz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu khurz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kuhrz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kuerz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurez um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu ku4rz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kur4z um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu ku5rz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kur5z um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kutrz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurtz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kugrz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurgz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kufrz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurfz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kudrz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurdz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kuraz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurza um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kursz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurzs um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurxz um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurzx um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz yum schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz uym schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz 7um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz u7m schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz 8um schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz u8m schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz ium schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz uim schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz kum schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz ukm schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz jum schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz ujm schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz hum schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz uhm schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz unm schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz umn schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz ujm schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz umj schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz ukm schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz umk schlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um aschlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um sachlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um wschlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um swchlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um eschlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um sechlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um dschlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um sdchlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um xschlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um sxchlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um zschlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um szchlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um sxchlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um scxhlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um sdchlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um scdhlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um sfchlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um scfhlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um svchlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um scvhlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um scghlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schglechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um scyhlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schylechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um scuhlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schulechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um scjhlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schjlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um scnhlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schnlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um scbhlechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schblechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schklechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlkechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um scholechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schloechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schplechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlpechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlwechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlewchten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schl3echten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schle3chten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schl4echten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schle4chten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlrechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlerchten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlfechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlefchten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schldechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schledchten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlsechten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schleschten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlexchten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlecxhten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schledchten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlecdhten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlefchten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlecfhten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlevchten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlecvhten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlecghten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechgten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlecyhten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechyten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlecuhten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechuten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlecjhten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechjten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlecnhten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechnten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlecbhten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechbten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechrten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtren Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlech5ten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlecht5en Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlech6ten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlecht6en Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechyten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtyen Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechhten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechthen Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechgten Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtgen Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechften Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtfen Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtwen Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtewn Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlecht3en Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechte3n Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlecht4en Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechte4n Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtren Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtern Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtfen Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtefn Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtden Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtedn Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtsen Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtesn Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtebn Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtenb Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtehn Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtenh Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtejn Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtenj Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtemn Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechtenm Wein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wwein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wewin zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten W3ein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten We3in zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten W4ein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten We4in zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wrein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Werin zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wfein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wefin zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wdein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wedin zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wsein zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wesin zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Weuin zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Weiun zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten We8in zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wei8n zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten We9in zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wei9n zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Weoin zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Weion zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Welin zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Weiln zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wekin zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Weikn zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wejin zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Weijn zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Weibn zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Weinb zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Weihn zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Weinh zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Weijn zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Weinj zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Weimn zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Weinm zu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein azu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zau trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein szu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zsu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein xzu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zxu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zyu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zuy trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein z7u trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu7 trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein z8u trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu8 trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein ziu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zui trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zku trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zuk trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zju trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zuj trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zhu trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zuh trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu rtrinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trrinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu 5trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu t5rinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu 6trinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu t6rinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu ytrinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu tyrinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu htrinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu thrinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu gtrinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu tgrinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu ftrinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu tfrinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu terinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu treinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu t4rinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu tr4inken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu t5rinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu tr5inken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu ttrinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trtinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu tgrinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trginken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu tfrinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trfinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu tdrinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trdinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu truinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu triunken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu tr8inken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu tri8nken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu tr9inken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu tri9nken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu troinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trionken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trlinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trilnken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trkinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu triknken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trjinken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trijnken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu tribnken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinbken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trihnken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinhken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trijnken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinjken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trimnken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinmken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinjken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkjen.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu triniken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkien.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinoken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkoen.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinlken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinklen.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinmken.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkmen.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkwen.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkewn.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trink3en.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinke3n.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trink4en.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinke4n.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkren.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkern.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkfen.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkefn.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkden.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkedn.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinksen.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkesn.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkebn.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkenb.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkehn.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkenh.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkejn.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkenj.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkemn.
Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinkenm.
Das Leben ist zu kurz um keine guten Ideen zu haben.

“Cashback?”
Mittwoch, 7. Februar 2007

Vorsicht! Kultur! Der wunderwunderwunderwunderbare Kurzfilm ‘Cashback‘ von Sean Ellis erfordert nur eine annehmbare Internetverbindung, rudimentäre Englisch- oder Französischkenntnisse und knapp 18 Minuten Aufmerksamkeit.
Weincontent ist allerdings nur mittelbar vorhanden. Der Film spielt aber in einem Sainsbury’s, jenseits der in Deutschland noch vielerorts üblichen Ladenöffnungszeiten.
So, noch jemand Popcorn? Gut, dann Film nach dem Klick:

[via]

Muskatnuss, Herr Müller!
Donnerstag, 1. Februar 2007

Ein kleiner Nachtrag zur langsam abklingenden Diskussion, ob man Späße mit ‘dem‘ machen darf. Man darf, solange sie richtig gut sind:

Direktlink zu YouTube

Die Szene stammt aus dem Film ‘Le Grand restaurant‘, mit dem grandiosen Louis de Funès in der kulinarischen Hauptrolle.
In Deutschland ist der Film u.a. mit dem selten dämlichen Titel ‘Scharfe Kurven für Madame’ gelaufen.
Ich finde übrigens die ganze Szene herausragend, nicht nur das grandiose ‘Finale’.

3… 2… 1… the car is deins!
Sonntag, 21. Januar 2007

Der Küchenbulle hat gerade seine olle Amikiste, einen GMC Pickup Baujahr 1948, bei ebay vertickt. Nicht an mich, of course. Aber für einen guten Zweck und schlappe 75.250 Euro. Respekt.

Sideways 4 real.
Freitag, 19. Januar 2007

Nee, war klar. Nachdem es nun wirklich in jeder größeren Stadt oder zumindest in Dresden, eine Kneipe namens Lebowski gibt, war es bei ja nur eine Frage der Zeit, bis zur ersten Weinbar mit dem Namen ‘Sideways’.
Die gibt es nun, zwar (noch) nicht in Dresden, aber in Solvang. Jener furchtbaren Stadt Solvang (Trust me folks, die Stadt ist furchtbar, ich war da schon mal), aus dem Film Sideways und im Santa Barbara County in Kalifornien.
Das Lokal jedenfalls, heißt Tastes of the Valleys (a Sideways wine bar), bietet einige Events und natürlich eine Menge Wein. And it does not stock any Merlot.
An der Bar ist zwar niemand aus Sideways beteiligt, man hat sich aber die Rechte am Namen brav lizenzieren lassen. Teilhaber Dave Chambers und Betreiber von SidewaysWineClub.com, denkt aber schon weiter und plant weitere Bars unter dem Dach des Sideways-Logos. ‘We’re not thinking Starbucks, that’s for sure.’
Ist das jetzt eher gut oder eher schlecht… ?

[via decanter.com]

Das Wetter.
Donnerstag, 18. Januar 2007

Das Wetter.

Gerade und ganz viel davon.

Jamie O. in FFM
Dienstag, 16. Januar 2007

Doch, ich mag Jamie Oliver. Er hat schon im TV gebruzzelt, als man noch von Kantinenessenaufbesserungs-Shows, Durchschnittsköchen mit albernen Bärten, kochenden Egotrips am Freitagabend usw. verschont wurde. Als ich vor einiger Zeit hörte, dass genau dieser Jamie O. nach Germany kommen würde, hatte ich schon…
Aber Frankfurt/M. ist einfach zu weit weg, um jemanden beim kochen zuzusehen.
Eben habe ich die Kartenpreise erfahren: 54,25 Euro bis 65,75 Euro…

Muhaha. Muhahahahahaaha. Muhahahahahaaha. Muhaha. Muhaha. Muhaha…. Muhahahahahaahamuhahahahahaahamuhahahah. Muhaha. Muhaha. Muhaahamuhahahahahaahamuhahahahahaaha…

Matt Skinner. The Juice 2007: 100 Wines You Should Be Drinking
Sonntag, 14. Januar 2007

The Juice 2007.

Dieses Mal war ich dann doch etwas schneller als bei der letzten Ausgabe. Matt Skinner hat ‘The Juice’ neu aufgelegt.
Prinzipiell kann man sagen, Mr. Skinner ist seinem Stil von 2006 treu geblieben. Trotzdem hat er sich die Mühe gemacht 100 neue Weine auszusuchen, um sie in seiner locker flockigen Art zu beschreiben. Und dass, soweit diese mir bekannt sind, auch durchaus treffend.
Mehr kann, mehr muss man eigentlich nicht sagen.
Ein nettes kleines Buch, aber kein ‘Standardwerk’. Wem also die letzte Ausgabe gefallen hat, der wird auch jetzt wieder seine Freude haben.
Vielleicht noch eine typografische Anmerkung zur Gestaltung: Eine Schrift wie die Lubalin Graph mag sich für Überschriften eignen, aber nicht für sämtliche Texte. Diese Schrift macht längerer Texte fast unlesbar. Die im letzten Jahr verwendete Swiss lässt sich wesentlich besser, d.h. ermüdungsfreier, lesen. Weniger ist auch in diesem Falle mehr…

‘Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener’
Dienstag, 9. Januar 2007

S.W.

Guten Morgen, ARTE hat die Kochshow entdeckt. ‘Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener’ bringen die Kochshow in den Kulturkanal. ‘Die Frau mit dem gewissen Biss’, die ‘Berliner Kochkönigin’, die ‘Starköchin Sarah Wiener’ kämpft sich aber nicht durch Berliner Kneipen oder Betriebskantinen, sondern tuckert eigenhändig im VW 1303 Cabrio nach und durch Frankreich. Sonst wäre ARTE ja nicht ARTE.
Am Ort angekommen muss Frau Wiener kochen und sich alle Zutaten selbst zusammensuchen. Wiener spricht wie Berliner: ‘Also Kinder, dat is jetz nich jefaked.’ Wie, was, gefaked?
Natürlich hat sich Frau Wiener auf ihr Abenteuer vorbereitet. Zum Beispiel mit einem Praktikum, in der ARTE-Kantine in Straßburg. Wegen der Fachausdrücke. Man muss doch den Ruf als ‘Verona der Gourmandise’ (Anspielung auf…) und den damit verbundenen Zweifel an der Wienerschen Kochkunst doch endlich mal loswerden.
Es wird getrüffelt heut und – wir lernen – auch an der Quelle kostet ‘ein Schnippchen’ schwarzer Trüffel rund einen Euro. Nee, liebe Zuschauer, da is nich einfach mal nachkochen, wir sind hier ja nicht bei Kerner.
Die Trüffel kommen an und in ein Perlhuhn, Perlhuhn demi-deuil, gefüllt mit einer Trüffelfarce. Selbiges Huhn ist aber noch lebendig und muss also ins Jenseits befördert werden. Von Frau Wiener. Köche haben mit so was kein Problem und Frau Wiener schon gar nicht. Da zahlt sich die Stutenbiss… der Biss mal wieder aus und während das ‘Chicken’ noch zappelt, ist Frau Wiener mit Monsieur Dingsbums zum Smalltalk übergegangen. Ach ja. Nein, es spürt nichts mehr. Dazu wird viel erzählt, bemerkt und gekocht.
Am Ende muss das Ergebnis der örtlichen Jury aufgetischt werden. „Wie kann man es dem Jury-Präsidenten Recht machen, der eine ganz eigene Meinung darüber hat, wie das Perlhuhn schmecken muss?“
Und siehe da, Fonsi und der Küchenbulle sind weit weg, es hat geschmeckt. Bravo.
Na ja, so schlecht ist die Sache dann nicht. Dank Frankreich, der Küche und den Nebendarstellern. Ob auch wegen oder trotz Frau Wiener, mag jeder für sich entscheiden… und es kommen ja noch 19 Folgen.

Mehr Infos bei arte.tv

[Nachtrag nach Folge 3]
Nein, Frau Wiener mit ihrer penetranten NhaHaaHaaHaaHaa-Lache ist eindeutig das dicke Haar in der Suppe. Außerdem, hab ich das richtig gesehen? Ist diese Frau mit einem deutschen Kfz ohne amtliche Zulassung in Frankreich auf öffentlichen Straßen unterwegs? Tsesses…

‘Liebe isst …’
Montag, 8. Januar 2007

… ein Witz. Jedenfalls auf ProSieben. Im angeblichen ‘Single-Dinner’ koch… erhitzen männliche Angehörige der gehobenen bildungsfernen Schicht in einem peinlichen Wettbewerb Lebensmittel, um eine weibliche Angehörige der gehobenen bildungsfernen Schicht, von sich als möglichen Kopulationspartner zu überzeugen.
Natürlich geht es nicht darum den besten Koch zu küren, sondern sich über den größten Koch-Deppen lustig zu machen.
Sollte der Mist nicht morgen abgesetzt werden, erwarten den Zuschauer vier Staffeln á 30 Minuten. Übrigens von den Machern der “Die Alm“ und der “Die Burg”.
Ich konnte es ja nicht lassen… Warum liegen denn die Privatkanäle auf der Fernbedienung extra ganz ganz hinten?

Sendepause.
Sonntag, 24. Dezember 2006

Sendepause.

Aufgrund saisonal bedingter zeitlicher Engpässe, gönne ich mir an dieser Stelle eine ganz kurze Sendepause. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Noch Fragen, Kienzle?
Sonntag, 17. Dezember 2006

Möglicherweise bin ich der ja der einzige dem es aufgefallen ist. Wo ist eigentlich die einzige überregionale Weinsendung im deutschen TV hin? Wo ist Vinum TV?
Offenbar folgte man dem Schema von Telenovelas. Mit großem Tamtam schwach gestartet, stark nachgelassen und dann klammheimlich von Acker gemacht.
Es handelt sich wohl um keine ‘Kreativpause’, denn über ‘vinumtv.de’ wird man ohne Federlesen zur Mutterzeitschrift weitergeleitet. Und auch dort keine Hinweise. Null, Nada, Niente, Nix… einfach verschwunden, alles.
Oder hat etwa Moderations-Narkoleptiker Kienzle, in Verbindung mit dem spritzigen Konzept, die Mannschaft in einen plötzlichen Dornröschenschlaf versetzt?
In diesem Fall würde ich mal nachsehen, nicht dass selbige noch in einem Weinberg stehen. So langsam wird es kalt draußen…

McDonalds Sing Thru
Dienstag, 12. Dezember 2006

Direktlink zu YouTube

Also, beim nächsten Besuch bei ‘M’, Gitarre und DigiCam nicht vergessen.

[via... ähmmm... Internet]

Dezemberrrrr Version 6.0
Mittwoch, 6. Dezember 2006

Achja, heute ist ja Nikolaustag. Wie wärrrrre es denn da mit einem Liedchen? Über Wein? Kein Prrrrroblem:

Dirrrrrektlink zu YouTube

Das wärrrrr’ doch mal eine lustige Überrrrrraschung im Rrrrrahmenprogramm zurrrrr Wahl derrrrr nächsten deutschen Weinkönigin.
Hach, wärrrrr’ das ein Spaß!!!!

OT: Die F.A.Z. und die Rechtschreibung.
Sonntag, 3. Dezember 2006

Etwas off topic, aber die F Punkt A Punkt Z Punkt führt neue Rechtschreibregeln ein “wird ihre Rechtschreibung … an die in den Schulen gebräuchlichen Schreibweisen anpassen.”
Sicher eine Meldung á la Sack, Reis und China, wäre da nicht die aufgebrachte Leserschaft, deren Reaktionen bisweilen an Diskussionen in Wein-Foren erinnern. Insofern vielleicht doch nicht so ganz off topic

[via]

Selbstversuch: ‘The Winehouse of Czech Republic’ Prag
Samstag, 2. Dezember 2006

House of Wine

Wenn man das etwas versteckt liegende ‘House of Wines’ (Dům Vín České republiky) in Prag gefunden hat und es ungefähr so (s.o.) wahrnehmen sollte, empfiehlt es sich, einen Besuch reiflich zu überlegen.
Denn hier herrscht eine strenge Hausordnung, die das Ziel hat “…den kultivierten Weinkonsum zu popularisieren, somit ist Trunkenheit, Lärm, das Stören anderer Gäste, das unbefugte Öffnen der Flaschen, das Benutzen von sonstigen Trinkbechern der Ordnung und dem Geist des Hauses fremd, und kann zur Ausschließung aus der Weinprobe führen.” Uiuiui.
Ist man aber klaren Kopfes, keine englischen Fußballfans oder rheinische Karnevalsvereine on tour zugegen, hat ein gewisses Interesse an tschechischen Weinen und stört sich nicht am etwas untermotivierten Personal “Hmmm….”, spricht nichts gegen das Haus mit “mehr als 400 verschiedenen, gebietstypischen Weinen”. Diese sind in sechs Räumen schick aufgereiht und über mehrere Etagen verteilt. Not bad, da hat sich jemand Mühe gegeben.
Stöbern is aber nich, man kommt nur mit Guide zum Ziel. Auch sollte man ziemlich genau wissen was man möchte. “What do you like…?!” Kein Problem, schließlich haben wir uns vorbereitet. Georg von Lobkowitz (Jiří Lobkowicz) vom Weingut Schloss Melnik (Zámek Mělník) wäre nett. “Yes, yes Chateau Melnik. But we…” Richtig, leider ist ausgerechnet dieser, nicht unter den more than 400 Weinen vertreten. Alternative? “Hmmm…, we have more than 400 Wines?!” Etwas Hilfe?
“We have wine from his cousin, from Roudnice”. Dummerweise kennen wir dessen Qualitäten aber schon… Alte Erkenntnis, die Kunst einen guten Wein zu machen liegt offenbar nicht in den Genen verborgen.
Aber man wird doch noch etwas anderes empfehlen können, oder?
“Hmmm… we have more than 400…” Jaja, kein Tipp? “Hmmm…, we have also Wine from Morava. One of our best… from Mikulov…” Zu blöd, dass wir den (leider) auch schon kennen
Da man die Spitzen der böhmischen und mährischen Weinkunst offenbar schon bestiegen hat, liegt die Motivation des Besuchers inzwischen auf der des Personals.
Na dann komme ich demnächst mal (in ein paar Jahren) wieder vorbei. “Hmmm… ok.”

Dick – Enviga = Dünn.
Sonntag, 19. November 2006

Macht dünn...

Tschüß Qoo. Tschüß ípsei. Hallo Enviga. Das hat nichts Gas, Strom oder Energie zu… oder doch, irgendwie schon. Nachdem uns zwielichtige Firmen mit gezuckerten Schlabberwässerchen fett gemacht haben, versprechen Coca Cola und Nestlé jetzt Abhilfe. In Form von Enviga und dem Slogan: ‘Be positive. Do negative.’ oder so ähnlich… Denn Enviga soll keine Kalorien bringen, sondern abholen. Mit Hilfe von etwas aus Grünem Tee und ordentlich Koffein. Wie das genau gehen soll, kann ich zwar nicht sagen, aber ich bin ja auch kein Lebensmittelchemiker. Und die bestätigen dies, zumindest theoretisch… irgendwie.
Da freuen wir uns doch schon auf eine Zukunft voller typisch schlanker Durchschnittsamerikaner, die literweise Enviga saufen…

Adams Äpfel.
Sonntag, 12. November 2006

Adams Äpfel.
Foto: ©Delphi

Ein Film aus Dänemark, in dem Wein höchstens als Rauschmittel eine Rolle spielt. Dafür Äpfel, als Grundlage für einen Apfelkuchen, der den brutalen Nazi Adam (Ulrich Thomsen), mit Unterstützung des scheinbar naiven Pfarrers Ivan (Bond-Gegner Mads Mikkelsen), den Weg zurück in die Gesellschaft ebnen soll. Von Anders Thomas Jensen (“Dänische Delikatessen”).
Ein vollkommen politisch unkorrekter und meisterlich ausbalancierter Film, zwischen absurdem Humor und grotesker psychischer und physischer Gewalt.

Anguckbefehl!!!!! Allerdings wird man seinen Hintern wohl in ein Programmkino bewegen müssen…

Website

Rotkäppchen und der Wolf.
Freitag, 10. November 2006

Rotkäppchen

Ort:
Rotkäppchen Sektkellerei Freyburg/U.
Zeit:
Heute, gegen Mittag.

In den Rollen:
Mitarbeiterin von Rotkäppchen als Rotkäppchen
Kunde bei Rotkäppchen als Wolf

Wolf:
Sagen Sie, was heißt eigentlich Brutt?
Rotkäppchen:
Naja, ‘Brut’ heißt, dass der sehr trocken ist.
Woff:
Nee danke, da muss man dann och noch Zucker reinschütten.
Rotkäppchen:
Entweder das, oder Sie nehmen ‘Halbtrocken’.
Wolf:
Hmmm… nee. Sagen Sie, zu DDR-Zeiten gab’s doch den Mokka-Sekt…

A good year.
Mittwoch, 8. November 2006

Achtung Katzencontent Weincontent! Ein neuer Film , bei dem es mal nicht um Reifen, sondern (auch) um Wein geht.

A Good Y.
Foto: ©Fox

Inhalt: Londoner Investment-Banker (Russel Crowe, nicht die Person auf dem Bild oben) zieht in die Provence, um kleines Weingut zu verkaufen, welches er von seinem Onkel geerbt hat. Lernt aber dort das Leben zu genießen.
Über die Qualität des Films kann ich noch nichts sagen… Russell Crowe, naja. Aber Albert Finney als Onkel und Ridley Scott als Regisseur.
Womöglich um Längen besser als “Der Winzerkönig“, aber das auch eine Serie und auch nicht sonderlich schwer…

Ab morgen in Ihren Lichtspielhäusern.

Ideen auf die die Welt gewartet hat.
Montag, 6. November 2006

Nein, ich werde jetzt nichts über australische Kühe schreiben, die jeden Tag einen Liter Cabernet Sauvignon ins Korn geschüttet bekommen.
Das steht ja alles schon hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, … und ganz bestimmt bald auch da.
Mal sehen, wann sich jemand bei Kopi Luwak inspirieren lässt und was dann dabei ‘raus’ kommt…

Individueller Satzbau mit kulinarischen Inhalt.
Samstag, 4. November 2006

Genuine German Omma heute beim Bäcker um die Ecke:

Ich hätte ungefähr acht Stückchen Kuchen gerne.

Kalkofes Kö… Sommeliere: … leg ich mei Schürze drauf.
Donnerstag, 2. November 2006

Ja, auch das ist deutscher Wein…

Direktlink zu Youtube

In diesem Zusammenhang, hab ich doch noch einen alten Klassiker gefunden, den ich schon fast vergessen hatte, der aber hier wie die Faust auf’s Auge passt.

[Nachtrag]
Die Qualität ist nicht sooo berauschend und Bild und Ton sind auch nicht gerade synchron, aber etwas ist ja immer…

[2. Nachtrag]
Ich habe noch einen Schnipsel gefunden, dessen Qualität um einiges besser ist…

Kalkofes Köche: Johann und das Hackepeterbrötchen.
Donnerstag, 2. November 2006

Ja, auch das ist deutsche Küche…

Direktlink zu Youtube

Auf jeden Fall ein Klassiker.

[via Notizen für Genießer. Danke!]

[Nachtrag]
Die Qualität ist nicht sooo berauschend und Bild und Ton sind auch nicht gerade synchron, aber etwas ist ja immer…

Was heist’n €, €€, €€€,… ?
Donnerstag, 26. Oktober 2006

Für viele ist, neben der Qualität, auch der Preis eines Weines nicht ganz unwichtig. Nicht weil Geiz geil ist, sondern weil sie Wert auf ein ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis legen. Darum soll auch hier mehr Übersichtlichkeit einfließen. Die Preise bekommen jetzt ihre eigene Kategorie, natürlich nur sofern der Preis bekannt ist. Natürlich.
Dabei entspricht ein €-Zeichen etwa fünf Euro, d.h. € bedeutet Preise bis fünf Euro, €€ eine Spanne zwischen fünf und zehn Euro usw.
Die genaue Legende dazu gibts auf der Startseite des Archives.

Best of Harald Schmidt.
Mittwoch, 25. Oktober 2006

Weinkenner sind unausstehlich. Wenn die beim Abendessen von ihrer “Schlösserreise an die Loire” schwärmen, bei der es eigentlich nur darum ging, sich möglichst oft hintereinander in einem Wasserschloss wegzuschallern. Oder in einem Restaurant viel zu teure Flaschen zurückgehen lassen mit Sätzen wie “Nein! Ich bin zu alt, um schlechten Wein zu trinken!” – das ertrage ich nur mit Mühe.

Aus einem Interview in der Novemberausgabe des sonst eher belanglosen NEON Magazins.

Silent Cooking.
Samstag, 7. Oktober 2006

Alfred Biolek ist kultig, Jamie Oliver ist insprierend, Tim Mälzer ist unterhaltend, Patrick Müller ist Silent Cooking.

Patrick Müller ist keiner der klassischen Fernsehköche, die charmant plaudernd die Garzeit der Gerichte überbrücken. Patrick Müller kocht irgendwie anders, eigenwillig. Und das Beste an ihm: Patrick Müller schweigt.

Keine Sarah Wiener, kein Ralf Zacherl, kein Rainer Sass, kein rumlabern. In Ruhe kochen. Einfach in Ruhe kochen. Wunderbar und gut.
Immer Donnerstag, nachts auf 3sat. The best cooking show on TV. Fernseher an, Klappe zu, Füsse hoch…

[Anmerkung]
Den Beitrag hatte ich in der Grundform an anderer Stelle schon einmal geschrieben, aber hier muss der einfach auch nochmal hin.

Durchgekehrt
Montag, 11. September 2006

Ich habe nichts gegen die Blogroll(e), nur gepflegt muss sie sein.
Eine kleine, feine Liste mit der man persönlich wirklich etwas anfangen kann und keine Endlosliste in der Hoffnung auf eine Gegenverlinkung.
Darum habe ich die Blogroll(e) mal durchgekehrt und alle, die mich trotz mehrfachen bitten einfach nicht verlinken wollten alles, was ich aus ganz verschiedenen Gründen eigentlich gar nicht lese, gnadenlos rausgeschmissen. Dazu, wie ich finde, Interessantigkeiten aufgenommen.

Little John is back. Der kleine Johnson 2007.
Donnerstag, 17. August 2006

Little John 2007

Die neuste Ausgabe des kleinen Johnson ist da. Der erfolgreichste Weinführer der Welt und damit so etwas wie die Bibel für Weinfreunde, ist in seiner 30. Auflage erschienen.
Wie immer, ein umfangreicher Überblick über 15 000 Weine aus aller Welt mit allem was dazu gehört.
Den Schwerpunkt bildet auch weiterhin Frankreich, aber auch Länder wie Indien, Malta oder Peru werden nicht vergessen.
Naturgemäß fordert ein solch umfangreiches Unternehmen ja schon fast Unzulänglichkeiten heraus. Viele der üblichen Verdächtigen (Weingüter) sind vertreten, andere sucht man vergebens. Manchen Einschätzungen darf man uneingeschränkt zustimmen, andere sind zumindest diskussionswürdig oder könnten aktueller sein.
Das Weingut Robert Weil befindet sich „ … nun im Besitz des japanischen Konzerns Suntory.“ Und zwar seit 1998.
Das Gebiet um Saale und Unstrut hat schon seit mehreren Ausgaben die „ … Schatten der kommunistischen Vergangenheit … endlich abgeschüttelt“ und Gulags gibt es endlich auch nicht mehr.
Die vorhandenen Karten sind bitte nur als ganz grober Anhaltspunkt zu betrachten, Leipzig liegt hier beispielsweise im Harz.
Da fragt man sich schon, warum das Buch eigentlich jährlich erscheint.
Trotzdem, jede Menge nützliche Informationen über Wein, die dazu noch in (fast) jede Tasche passen.

Matt Skinner. The Juice 2006: 100 Wines You Should Be Drinking
Donnerstag, 3. August 2006

Matt and the Juice.

Ich schiebe es schon seit Ewigkeiten vor mir hin und her und der sich immer mehr nähernde Erscheinungstermin von ‘The Juice 2007′, entspannt die Situation auch nicht wirklich. Das Corpus Delicti ist das Büchlein ‘The Juice 2006: 100 Wines You Should Be Drinking’ von Matt Skinner.
Wir erinnern uns, Matt Skinner möchte der Jamie Oliver des Weines sein.
Die Voraussetzungen sind zwar gut, denn er ist Sommelier bei Mr. Oliver und dieser unterstützt ihn auch nach Kräften. Sein mäßig erfolgreicher Band ‘Thirsty Work. love wine drink better’, in Deutschland aus unerfindlichen Gründen als ‘Wine – just a drink’ erschienen, konnte Laien kaum und Insider schon gar nicht begeistern.
Nun ja, vielleicht klappt es mit ‘The Juice’?! Im handtaschenfreundlichen Format macht es optisch eine Menge her. Die Weine sind nach den finanziellen Möglichkeiten der Käufer schön geordnet, von ‚Skint’ wie pleite bis hin zu ‚Bling’, dem genauen Gegenteil von pleite oder ‚someone else is paying’.
Das Layout ist stylisch wie ein Jamie Oliver Kochbuch, was an sich ja kein Makel sein muss. Im Gegenteil. Doch, es blättert, beziehungsweise liest sich, sollte man des Englischen ausreichend mächtig sein, gut durch locker geschriebene Texte und nett gemachte Fotos.
Warum Mr. Skinner allerdings seine Weinflaschen zwischen seinen Turnschuh… ähhh… Sneakers lagert, mag nur er wissen. Ja, Wein trinken ist cool, aber liegt dessen Coolness auf Coca-Cola-Niveau, wie ein Turnschuh?
Whatever, das Buch ist auf den englischen Weinmarkt getrimmt, was ein Nachtasting wegen des doch unterschiedlichen Angebotes außerhalb Britanniens nicht einfach macht. So wird es schwer sein auf die 100 Weine zu kommen, die man ja unbedingt trinken sollte. Aber das kann man natürlich nicht dem Buch anlasten. Immerhin, der eine oder andere Bekannte ist hier doch zu finden. So wie Ernst Loosen. Ernst Loosen wird hier zu Ernie ‘verkumpelt’ und ‘Ernie Loosen the Riesling world’s answer to Obi-Wan Kenobi’. Naa-ja.
Ja und damit sind wir wieder mal bei Matt’s alten Problem. Eine lockere Schreibe, die leider zu oft zu gewollt daher kommt.
Alles in allem ein gut arrangiertes und durchgestyltes Buch zum blättern, ohne wirklich tiefgründige, brauchbare Informationen zu vermitteln.
Fazit: Fancy design and pictures don’t make a useful wine guide!

Auch DAS noch.
Mittwoch, 26. Juli 2006

Gestern im Biergarten, am SB-Tresen vom Bier-und-Wein-Häuschen.

Sie (mürrisch): “Zwei Gläser von dem Sächsischen Landwein.”
Er: “Vom Sächsischen Landwein?”
Sie (mürrischer): “Hmmm… Was kost’n das?”
Er: “Sieben Euro.”
Sie: “Hä? Das ist ja soviel wie nebenan!”
Ich (In Gedanken): “Dann geh’ doch rüber!”
Sie (gleichbleibend mürrisch, reicht Geld rüber): “…”
Er: “Nicht bei mir, bitte an der Kasse am Ausgang zahlen.”
Sie: “Auch DAS noch…”

Pimp my Water.
Montag, 24. Juli 2006

TRiTOP

Das beste Erfrischungsgetränk zurzeit ist Wasser. Mann kann sich an Edelwässerchen aus Italien oder Frankreich halten oder es sich ganz einfach machen. Mit einem Schlückchen aus dem Wasserhahn. Das ist am bequemsten und man spart Kohle und Schlepperei. Allerdings ist Wasser aus dem Hahn ziemlich geschmacksneutral und stylisch wie ein Edelwässerchen ist es auch nicht. Warum dann nicht das Leitungswasser einfach pimpen?
Mit Sirup. Nicht mit profanen Sirup, sondern mit TRiTOP.
Das Zeug gab es in den 70ern schon mal und ist, wie manches aus dieser Zeit, inzwischen auch wieder da.
In mehreren Geschmacksrichtungen, die teilweise gar nicht so übel schmecken. Außerdem ist die Intensität ja dosierbar.
Dazu noch im Retro-Trend verpackt, im Gegensatz zu früher aber in der unkaputtbaren Plastikflasche.
Diese kostet dann allerdings auch fast drei Euro. Aber irgendwas ist ja immer und wenn man von TRiTOP die Nase voll haben sollte, lässt man es einfach wieder weg…
Was das mit Wein zu tun hat? Nichts, aber wenn ein AlgengebräuEin scharfer Riesling mit salziger Noteals Wein bezeichnet wird beinahe als Wein bezeichnet worden wäre, darf ich hier auch was über Sirup schreiben.

OT: Ben & Jerry’s Chocolate Therapy
Freitag, 7. Juli 2006

B&J Chocolate Therapy

Sorry, bei gefühlten 35° Grad im Schatten muss der Wein wieder mal warten. Bei solchen Temperaturen hilft eigentlich nur eine coole Therapie. Von Doc Ben und Doc Jerry. Glücklicherweise haben beide auch diesmal wieder das richtige Mittelchen. ‘Chocolate Therapy’. Der phatteste Schokoladenkuchen, nur als Eis. Enjoy!

OT: Ben & Jerry’s New York Super Fudge Chunk
Mittwoch, 21. Juni 2006

Ben & Jerry's

Very Hot Summer in the City? Kein kühler und vor allem, kein guter Wein im Haus? Trotzdem Lust auf etwas Besonderes? Ein Eis? Ben & Jerry’s. Und zwar New York Super Fudge Chunk. Schokoeis mit großen Schokostücken, Pecannüssen, Walnüssen und Mandeln.
Sau teuer (für ein Eis), aber auch sau gut. Da können Langnese und Co. einpacken…

Was’n das für’n Parfüm?
Freitag, 2. Juni 2006

Voga

Jaja, ich seh’ sie schon kommen, die Frage. Nein, dass ist kein Parfüm. Es ist der Beweis, welches Potential noch im Design von Weinumverpackungen steckt. Ein sehr abgefahrene Idee von Voga Italia. Erinnert allerdings schön…, also ganz schön…, also ganz ganz schön an dies hier.
Wollen wir nur hoffen, das die Flasche nicht die gleiche, wirklich bescheuerte Usability wie die Produkt-Website besitzt.
Qualität des Inhalts? Ja, die würde mich auch mal interessieren.
Voga Italia, you can get in touch with me!

[via Winzerblog]

Gault Millau. Das Heft zum Buch.
Dienstag, 30. Mai 2006

Gault M.

Es ist ja nicht neu. Was nicht in Bücher passt, ist gut für eine Zeitschrift. Und dort kann man ja auch gleich wieder für die Bücher Reklame machen. Zum Beispiel im Gault Millau Magazin, dem Magazin für Genießer.
Die erste Ausgabe des neuen Magazins kommt einem dann auch bekannt vor. In der Aufmachung irgendwo zwischen Prinz und Max, in manchen Themen ebenso. Mit der Weinbrille betrachtet, findet sich ebenfalls einiges bekanntes. ‘Streitfall Kork’ und ‘Wie viel Wein ist noch im Wein?’ sind auch nicht so neu, aber manches kann man ja nicht oft genug sagen. Immerhin ist der Riesling-Artikel vom Kollegen Rechenberg recht lesenswert.
Dazu – natürlich – eine Menge zu Themen um genießen, genüssliche Reisen, genüssliche Küche. Natürlich tauchen dann auch oft (mehr oder weniger versteckt) Infos zu Gault Millau-Büchern auf. Ebenso zum Christian Verlag, der diese verlegt. Darum gab es wohl auch einen Auszug aus Nina Ruges Kochbuch, welches sich wohl schlecht zu verkaufen scheint. Es ist ja auch nicht ganz einfach, mit der humorlosen Klatschtante eine gute Köchin zu assoziieren.
Am Ende bleibt der Eindruck einer Gault Millau-Reklame-Hauszeitschrift mit einigen zusätzlichen redaktionellen Gimmicks.
Es bleibt abzuwarten, ob das genügt um am umkämpften Markt zu bestehen.

Wein(en) in Halle.
Dienstag, 25. April 2006

Wenn ich in der Fremde unterwegs bin und es die Zeit irgendwie zulässt, versuche ich einen Weinhändler anzusteuern. So wie diesmal in Halle. Nicht das Nest in Westfalen, sondern Halle an der Saale. Und beim Weinfreund dürfte es jetzt klicken. Bingo.
Das Saale-Unstrut-Gebiet ist nur einen Steinwurf entfernt. Da ich Halle zwar ganz gut, aber nicht wie meine Westentasche kenne, steuere ich die gut gelegene Galeria-Kaufhof Filiale am Rathaus an.
Ich bilde mir ein, hier eine nette Auswahl an Saale-Unstrut-Weinen vorzufinden. Außerdem wird die Kette ob ihres guten Angebotes an Weinen gelobt und –nicht unwichtig- das Gebäude scheint keine Baustelle zu sein. Berliner Verhältnisse sind also nicht zu erwarten.
Richtig, alles ist fertig (keine Baustelle), die Feinkostabteilung nach einigen Umwegen gefunden. Ebenso die Weinabteilung.
Und siehe da, der erste Blick fällt auf eine kleine Weinkollektion aus der Schweiz.
“Aha, ich sehe sie haben die Schweizer Weine gefunden.“, sagt plötzlich eine Stimme neben mir. Richtig, und das obwohl ich sie noch nicht mal gesucht habe. „Ja wir haben hier einen Wein von… (ich kann mich nicht mehr erinnern), einen… (ich kann mich auch nicht mehr erinnern) und einen… (ich kann mich ebenfalls nicht mehr erinnern, nur dass er ca. 20 Euro gekostet hat) … Naja, der ist schon etwas besser.“ Und schon ist die Stimme, samt Sprecher wieder verschwunden. Nach einer Schrecksekunde ist mir dann klar geworden, dass es sich um ein Mitglied des Beratungspersonals gehandelt hat.
Gut, Schweiz diesmal links liegen gelassen.
Und in einer Ecke dann am Ziel: Saale-Unstrut Weine. Nicht der komplette Querschnitt, aber eine schöne Auswahl. Gussek, Thüringer Weingut Bad Sulza, Rollsdorfer Mühle, Kloster Pforta, Schloss Wackerbarth… Ach so, nein das letztere ist ja schon Sachsen.
Die Qual der Wahl. „Kann ich helfen, oder kommen sie zurecht.“ Oh Gott, die Stimme, samt Sprecher ist wieder da. Nach meinen „Schweizer“ Erfahrungen lehne ich dankend ab und verlasse mich lieber auf meine eigene innere Stimme, treffe eine Auswahl, bezahle und gehe. Zufrieden und eine verwirrende Begebenheit reicher.

[Nachtrag]
Meine ‘Beute’:
2004 Stedtener Pastorenstieg Silvaner Spätlese
2004 Naumburger Steinmeister Müller Thurgau Spätlese Fruchtig

London calling.
Mittwoch, 19. April 2006

London lohnt immer. Dank Ryanair und Co. ist auch ein kurzer Shoppingtrip drin, ohne danach gänzlich pleite zu sein.
Durch Zufall ist mir im Zusammenhang mit London, dieses Zitat von Sir Peter Ustinow begegnet:

Die Hölle stelle ich mir so vor: Italienische Pünktlichkeit, deutscher Humor und englischer Wein.

Hehe, besonders mit dem deutschen Humor dürfte er wohl Recht haben.
Trotzdem, neben den neuen Vivienne Westwood Klamotten, könnte man ja Humor beweisen und sich noch ein Fläschchen englischen Weines mitnehmen.

OFW

Gut Vivienne Westwood ist mir etwas zu expensive, aber guter Wein geht immer. Und der englische soll laut Mr. Johnson gar nicht so schlecht sein. Es gibt nur ein paar Kleinigkeiten zu beachten.
Den kleinen Johnson hat man ja sowieso immer im Gepäck. Dann kann ja nichts mehr schief gehen.
Sainsbury’s oder Marks & Spencer Food Stores sind an jeder Ecke zu finden. Das bekannte 1A Angebot an frischen, mundgerecht verpackten Lebensmitteln Convenience Food bzw. Cook & Chill Food. Nein, dass soll wirklich nicht genörgelt sein.
An gleicher Stelle bekommt man selbstverständlich auch Wein. Hardys, Banrock Station oder alte Bekannte wie Jacob’s Creek, Torres oder Lindemans.
Aber kein “British Wine” (zum Glück, da aus importierten Konzentraten hergestellt und somit gar nichts Britisches) und schon gar kein englischer “Quality Wine”.
Doch hier. Ach, nein. „Oxford Landing“ ist ja auch aus Australien.
Immerhin trifft man auch hier noch Vertreter aus der dunklen deutschen Weinvergangenheit.
“Niersteiner Gutes Domtal” und “Blue Nun”.

Blue Nun

“Blue Nun”. In England früher ein Begriff, wenn es etwas ganz besonderes sein sollte. Der groteske Zusammenhang der Begriffe Liebfraumilch und Qualitätswein in Blau. Ich spare mir alles weitere. So ändern sich die Zeiten.

Treshers

Also zu Treshers, der Weinhandelskette. Sehr schönes Angebot. But not one wine from England. Damn it.
Gut, also zu Selfridges. Das Londoner KaDeWe. Da wird doch wohl wenigstens was zu kriegen sein, oder?
Doch, dass Angebot ist ordentlich. Neben dem üblichen Franzosen, Australier, Südafrikaner, Italiener auch Exoten wie ein “Yarden Cabernet Sauvignon” aus Israel. Aber nix English. Gar nix. Überhaupt nichts.

Weingott

Noch nicht mal Gott mit seinem Lädchen kann hier weiterhelfen.
Ok, es reicht. Man könnte seine Suche noch bei Oddbins, Waitrose etc. fortsetzen. Ja, bei letzteren gibt es sogar einen „Chapel Down Flint Dry“. Allerdings online.
So bleiben drei Fragen. Wo wäre bitte der nächste Waitrose? Gibt es dort auch das Online-Angebot? Gibt es in London vielleicht noch etwas anderes, als nach englischem Wein zu suchen.
Eben. Es reicht mir. Ich verlasse London ohne Wein, aber mit der Erkenntnis, dass man englischen Wein nicht einfach im vorübergehen bekommt.
Wer mag, kann sein Glück ja mal vor dem Abflug bei Berry Bros & Rudd im Airport Heathrow herausfordern.
Nur, den fliegen Ryanair & Co gar nicht an…

Berlin oder Dust in the store.
Samstag, 25. März 2006

In Berlin an eine gute Flasche Wein zu kommen, wohl kein Problem. Ein besonderes Highlight ist aber zurzeit die Galeria Kaufhof am Alexanderplatz. Besser gesagt, die Baustelle der Galeria Kaufhof am Alexanderplatz. Vom alten DDR-Warenhaus ist nichts mehr zu erkennen. Architekt Josef Paul Kleihues hat ganze Arbeit geleistet.
Das interessante, von außen kaum zu erkennen, es wird schon provisorisch ‚gedealt’. Auch Wein. Und dafür, für eine Baustelle, ist das Angebot ganz ordentlich. Neben einigen üblichen, warten Chateau Mouton-Rotschild, Opus One, einige Gaja, usw.
Aber. Wie jeder der einmal gebaut hat oder damit zu tun gehabt hat, wird wissen, dass es dabei auch mal ordentlich staubt. Und dieser Staub kommt überall hin. Keine Chance. Auch nicht für das mit Lappen bewaffnete, dauerwischende Personal. So ziert die ganze Weinabteilung eine feine Staubschicht, die manchem alten Weinkeller zu ehre gereichen würde.
Nur die Preise, die sind leider nicht verstaubt. Einen Staubrabatt gibt es nicht.

Matt Skinner. Wine – just a drink.
Montag, 20. März 2006

Matt Skinner ist der Jamie Oliver des Weines.

Genauer gesagt ist Matt Skinner der “wine man” in Jamie Olivers Restaurant “Fifteen” und offenbar dessen Kumpel, das schmeichelnde Vorwort jedenfalls hat der Chef geschrieben.

Von niemandem habe ich mehr über Wein gelernt als von Matt

Und so mutet dieses Buch auch wie die “Weinausgabe” eines Jamie Oliver Kochbuches an. Ein Hochglanz-BändchenBand mit Fotos von Chris Terry. Den kenne ich zwar nicht persönlich, aber die Fotos sind schon sehr schick. Doch. Die Sprache kommt locker, wenn auch manchmal etwas gewollt daher. Dies könnte aber, wie so oft, an der deutschen Übersetzung liegen.
Ansonsten bietet das Buch einen recht groben Überblick über das Thema Wein. Da wollen wir doch hoffen, das Matt in seinen Gesprächen mit Jamie etwas mehr in die Tiefe gegangen ist. Denn wirklich etwas Neues erfährt man nicht. So wird der fortgeschrittene Leser höchstens an dem lockeren Stil und den Bildern seine Freude haben.
Auf der Rückseite steht ziemlich treffend

ein Weinbuch, das zum Blättern einlädt

Eben, eher zum Blättern, als zum Lesen.
Für Einsteiger, die Jamie Olivers Art mögen und mal in die Weinwelt reinschnuppern möchten, ist dieses Buch durchaus zu empfehlen.
Die, die es locker mögen, aber auch keine Angst vor Tiefgang haben, sei zu anderem geraten … zum Beispiel Stuart Pigott.

Wie finde ich den richtigen Wein für mich?
Samstag, 28. Januar 2006

Probieren. Nur durch probieren. Wenn man einen Wein vorgesetzt bekommt der schmeckt, einfach mal nachfragen. Bei Freunden oder Bekannten dürfte das ja möglich sein.
Infos wie: “Ähm, das ist ein trockner Spanier, von Spar glaube ich. Sogar ein 1999er… Hat sechs Euro gekostet.”, sind aber eher sinnlos.
Das wichtigste ist der Weinerzeuger. Wenn dieser einem zusagt, ist es nicht unwahrscheinlich dort noch mehr Weine zu finden, die einem gefallen. Ein guter Erzeuger ist oft wichtiger als ein guter Jahrgang. Ein Winzer aus Villariba kann einen beschissenen Rioja machen, ein Winzer aus Villabajo im gleichen Jahr einen göttlichen. Obwohl sie aus dem gleichen Landstrich kommen.
Oder zu einem örtlichen Weinhändler gehen. Der hat immer ein paar Flaschen offen. Wenn der gut ist und man vielleicht nicht das erste Mal da ist, macht der auch mal ein gutes Fläschchen auf. Und versucht dem Kunden nicht irgendwelchen Mist anzudrehen.
Oder man geht mal auf eine seiner Verkostungen. Für fünf bis zehn Euro kann man sich oft durch das halbe Sortiment saufen probieren.

Neu, schon wieder.
Donnerstag, 19. Januar 2006

So, es ist geschafft. Weincasting.com arbeitet jetzt unter Wordpress 2.0 und mit einem angepassten K2 Template. Das hat ganz ganz viele Vorteile und einen Nachteil. Bei dem K2 Template handelt es sich noch um eine Beta-Version. Funktioniert bislang aber 1a. Den einzigen Bug, den ich bislang feststellen konnte, liegt in der Kommentarfunktion versteckt. Kommentare funktionieren, kommen auch bei mir an, werden aber nicht auf der Website angezeigt. Darum ist diese Funktion im Moment deaktiviert. Dies und ein paar kleine Schöheitsfehler werde ich so nach und nach noch fixen.
Jetzt aber genug mit dem Technikkram. Der nächste Podcast wartet auf seine Fertigstellung.
[Update]: Manches geht schneller als… jedenfalls gehen die Kommentare wieder.

Weinfass-Größen
Montag, 9. Januar 2006

Obwohl von einigen schon totgesagt. Es gibt sie noch, die Holzfässer. Jenseits der Masse. Das Klassifikationssystem der verschiedenen (historischen) Fassgrößen:

  • Barrique bordelaise (Bordeaux) 225 Liter
  • Tonneau (Bordeaux) 900 Liter
  • Pièce (Burgunder) 228 Liter
  • Feuillette (Chablis) 132 Liter
  • Cognacfass 350 Liter
  • Champagnerfass 205 Liter
  • Demi-muid (Chateauneuf-du-Pape) 600 Liter
  • Fuder (Mosel) 1000 Liter
  • Stück (Rhein) 1200 Liter
  • Halbstück (Rhein) 600 Liter
  • Barricas bordelesas (Spanien) 225 Liter
  • Caratelli (Vin Santo, Italien) versch.
  • Quartaut 57 Liter
  • Gönci (Tokai, Ungarn) 136 Liter
Inside.
Mittwoch, 21. Dezember 2005

Willkommen bei WeincastingFM. Dem Podcast zum Thema Wein.
Sorry, wenn noch nicht alles sooo “rund” läuft. Die neue Technik muss sich noch einspielen, bzw. erlernt werden.
Feed etc. kommen auch sehr bald.
Enjoy.