
…hätt’ ich doch beinahe vergessen, this year.
Und, ja ja ja, I know. Aber, es gibt nun wirklich dümmere Marketingaktionen auf die man reinfallen kann. Oder?!

…hätt’ ich doch beinahe vergessen, this year.
Und, ja ja ja, I know. Aber, es gibt nun wirklich dümmere Marketingaktionen auf die man reinfallen kann. Oder?!
Tags: News
Es ist kein Geheimnis, dass viele Menschen so ihre Mühe mit der Geografie haben. Ein gutes Beispiel liefern die Macher des aktuellen ‘Gute Weine’-Kataloges von Lobenberg:

Also, sucht die Fehler!
Tags: Vermischtes

Ob der Dingač, so wie der örtliche Händler wohl meinte, nun der beste Rotwein Kroatiens ist, vermag ich aus Mangel an Vergleichen nicht sagen. Auf jeden Fall ist er mit 14,2 Umdrehungen eine ganz schön fetter Brummer.
Er wird aus der Rebsorte Plavac Mali gemacht, die einer Art Cousine des Zinfandel ist, aber, wie ich finde, einiges mehr an Bums besitzt.
Dass der Dingač aus überreifen, teilrosinierten Trauben gemacht wird, könnte der Grund für den ersten Geschmackseindruck sein, der nahe an einem alten, frisch geölten Schrank liegt. Diese Irritation verzieht sich aber recht schnell und es bleibt ein öliger, kräftiger, schicker, trockenfruchtiger, brombeeriger und komplexer Roter übrig.
Warum der Dingač gelegentlich als kroatische ‘Châteauneuf-du-Pape’ bezeichnet wird, kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Bei Vergleichen mit dem spanischen Rioja hätte ich weniger Zweifel.
Aber egal, der Wein is gutt…
[Gefunden in… Dubrovnik]
Song zum Wein:
Maksim - ‘Croatian Rhapsody’
Hier kurz reinhören (via iTunes).
Tags: Kroatien

In der Peltier Station Winery in Kalifornien hat man sich gedacht, es wäre keine schlechte Idee einen Portwein aufzulegen. Dummer… oder je nach Sichtweise… zum Glück, darf man einen Süßwein außerhalb des Douro-Tales aber nicht Portwein nennen.
So hat man aus der Not eine Tugend gemacht, eine Brücke vom Wein zum Computer geschlagen und das Ding einfach USB (Port) Wine genannt. So kann man auch neue Kundenkreise erschließen, denn nicht nur Nerds könnten durchaus auf Namen USB Port reinfallen anspringen.
Dass sich die Geschichte auf dem Etikett mit USB Logo und dem Namen Peltier Station in Binär Code fortsetzt, ist nur konsequent.
Ob man dabei auch den Hype um jene Geschichte im Kopf hatte, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis.
Wie er schmeckt allerdings auch…
Tags: Vermischtes · Kalifornien · USA
Ich bin in der ständigen Versuchung mir eine Flasche Cuvée Dom Pérignon zu kaufen. Das Zeug ist (beinahe) bekannt wie Coca Cola, James Bond mochte es früher und wenn bei Frasier eine Flasche Champagner geöffnet wird, ist es IMMER Dom Pérignon. Da muss doch was dran sein.
Andererseits sagen Leute die es wissen müssen, wie Stuart Pigott, das er langweilig schmecken würde und ‘Geschmacks-Lotto für Reiche und Angeber’ wäre. Zudem sind ca. 130 Euro wirklich, wirklich, wirklich eine Menge Schotter für eine potentielle Enttäuschung.
Ich denke man sollte die Versuchung, Versuchung sein lassen und stattdessen lieber eine Birne essen.
Tags: Champagne · Niles Crane · Vermischtes
Die Debatte ist zwar noch im Gange, dennoch kann man jetzt schon ein Fazit ziehen.
Die Blogger haben ihre Claims abgesteckt, Meinungen geäußert, aber nächste Woche wird alles vorbei sein, als sei nichts gewesen.
Denn wie hier schon geschrieben, beantworten kann man diese Frage nicht wirklich. Zu vielschichtig ist das Thema, zu wenig lassen sich z.B. eine Liebfraumilch, welche ich persönlich nicht mal unter Folter (mit Ausnahmen natürlich) anrühren würde oder ein Premiers Cru miteinander vergleichen.
Dabei hatten wir uns alle bemüht. Thoma’s ehemaliger Welt online Kollege Niko Rechenberg hat ihm beigepflichtet. Mario Scheuermann war sich nicht zu schade, offenbar ‘alle’ Rotweine in Hamburg unter fünf Euro zu leeren um ihm das Gegenteil zu beweisen. Dirk Würtz will noch eine Probe aufs Exempel starten, Lars Breidenbach und Christoph Raffelt sehen besonders auf die Produktionskosten und Matthias Metze das Ganze unter dem Bioweinschirm. Selbst Werner Elflein hat sich so seine Gedanken gemacht. Und alle haben natürlich recht.
Nur dem Auslöser der Geschichte, Hendrik Thoma, geht alles so ziemlich am Sommelierbesteck vorbei.
Natürlich kann man nicht erwarten, dass erfolgreiche Sommeliers unbedeutende Weinblogs lesen. Aber selbst die Diskussion auf Welt online bleibt mit 34 Meinungen unberührt, unkommentiert, ungelesen?
Und natürlich muss man sich auch nicht wirklich mit lästigen Leserbriefschreibern, die ja angeblich als Auslöser des Artikels dienen sollten oder gar noch lästigeren Online-Kommentatoren rumschlagen.
Aber eine Frage bleibt dann doch: Warum bietet man die Möglichkeit dazu überhaupt an?
Tags: News