- Die Winzer von Saale und Unstrut verbreiten Optimismus bezüglich des Jahrgangs 2008. Mit Gunther Emmerlich als ‘Botschafter des Saale-Unstrut-Weines’ bleibt einem auch nichts anderes übrig. Übrigens, lieber Weinbauverband Saale-Unstrut, es gibt auch Weintrinker unter 60! Doch, ganz bestimmt.
- Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln. Und japanische Weinbauern haben so was. Die Premiumtraube zu $ 920, macht für die Premiumbeere etwa $ 26. Für den Obstsalat nach dem Kobe-Rind…
- Ein schöner Artikel über O.H.W. Hadan im Design Observer zeigt, dass es schon vor Jahrzehnten in Deutschland viele bessere Weinetiketten gegeben haben… hätte… können. Wenn man nur gewollt hätte…
- Die Bloggerolympiade. ‘Endlich Gold im Aufmerksamkeitsdefizitsyndromschwimmen. Im Behauptungsweitwerfen, Selbsthochsprung und Fürmichhundertmeterlauf.‘ Es gibt sie noch, die kurzen und guten Blogpostings…
- Beaujolais Nouveau von Boisset in PET. Aber erstmal nur für US and A. Ich glaube, dann hätte sich das für mich eventuell erledigt…
WC Lektüre vom 17.08.08
Sonntag, 17. Aug 2008 · Kommentare
Tags: WC Lektüre
Dr. Niles Crane Quotes XI.
Mittwoch, 13. Aug 2008 · 2 Kommentare

Frasier: Well, I did notice you put a bottle of ‘93 Pechie Beron on the grocery list last night.
Niles: So?
Frasier: That wine’s not even drinkable for two years!
Dr. Niles Crane is a fictional character on the American sitcom Frasier. Niles is the younger brother of Dr. Frasier Crane.
Tags: Niles Crane
Wasser und Woi
Montag, 11. Aug 2008 · 2 Kommentare

Wer denkt, dass manche Erscheinungsformen des regionalen Weinmarketings mit zunehmender Entfernung zu Weinanbaugebieten abnehmen, irrt. Leider.
Tags: Vermischtes
Weingut Schloss Proschwitz. Kleine 2007er Horizontale.
Montag, 04. Aug 2008 · 2 Kommentare

Es gibt Leute die behaupten, dass das Weingut Schloss Proschwitz das Beste in ganz Sachsen sei. Da aber solche Superlative immer (im wahrsten Sinne des Wortes) etwas vorsichtig zu genießen sind, werde auch ich mich mit solchen Aussagen zurückhalten.
Aber eines stimmt, das Portfolio des Prinzen zur Lippe oder besser, seines Weingutes gehört sicher zu den Besten in Sachsen.
Und da ich mir die Gelegenheit geschaffen habe, einen Ausschnitt des Programms über ein paar Tage hinweg zu testen, soll das Ergebnis auch hier, in einer Art Horizontale, nicht vorenthalten werden:
2007 Müller-Thurgau Qualitätswein Trocken
Also wenn schon Müller-Thurgau, dann so: In der linken Hand eine Tüte Haselnüsse. In der rechten Hand ein paar Limetten. Und beides zu einem knackigen Wein zusammenbasteln. Es reicht zwar nicht für ein neues Kapitel der deutschen Weingeschichte, aber für die Terrasse, an einem heißen Sommertag, allemal. Da hat der Lambeck (diesmal) wohl tatsächlich recht.
2007 Goldriesling Qualitätswein Trocken
Der Goldriesling hat in Sachsen nicht nur Freunde. Dieser ist etwas blumig und gehört mit ein paar Johannisbeeren sicher zu den besseren seiner Art. Mir ist er trotzdem etwas zu… simpel. Auch als Saufwein gefällt mir der Müller-Thurgau besser.
2007 Scheurebe Kabinett Trocken
Für mich die Überraschung dieser Quadriga. Ein sehr leckeres Stöffchen, dessen Geschmackserlebnis man in etwa so beschreiben kann: Man leckt mit der Zunge über einen noch nicht ganz reifen Pfirsich und atmet dabei kräftig ein. Klasse.
2007 Grauburgunder Kabinett Trocken
Auch wenn man bei einem Grauburgunder eigentlich nicht sehr viel falsch machen können, sollte, zeichnet sich der GB durch ein unaufgeregtes Hin- und Hertrudeln zwischen Säure und Süße aus. Geht mit seinem schmelzigen Charakter und einem Hauch Fruchtsalat gut zum Essen oder auch Solo.
Wer sich nicht für die Weißweine von Schloss Proschwitz interessiert, darf sich gerne hier ein paar Worte von mir zum Spätburgunder ansehen.
Achja, die Preise bewegen sich so um die zehn Euro. Plus, minus. Und pro Flasche. Natürlich.
[Gefunden im… Weingut Schloss Proschwitz]
Song zu den Weinen:
Adam Ant - ‘Prince Charming’
Hier kurz reinhören (via iTunes).
Tags: €€€ · Sachsen · Deutschland
Bottle Shock. Der Film (irgendwie) zur Weinjury von Paris
Dienstag, 29. Jul 2008 · Kommentare
Endlich mal wieder ein Film zum Thema Wein. Das ist schon mal gut. Das Thema ist, zumindest ansatzweise, die sog. Weinjury von Paris. Das ist schon mal nicht schlecht.

Einer der Hauptdarsteller, ist der von mir sehr geschätzte Alan Rickman. Das ist schon mal sehr gut. Nicht so gut ist, dass die Kritiken bislang eher durchwachsen sind. Aber, die Geschmäcker sind verschieden, die Erwartungen auch und so kann sich ab 8. August in ‘ausgesuchten Theatern’ (mit anderen Worten: Pech, liebe Kino- und Weinfreunde in der Provinz) jeder seine eigene Meinung bilden. Das werde ich auch tun und solange gibt’s hier schon mal den Trailer:
Du rollst hier net raus!
Montag, 28. Jul 2008 · 1 Kommentar
Es gibt da ein Ding, welches so ähnlich klingt wie Betaproll. Nach Angaben des Betreibers dient dies
… der experimentelle[n] Auswertung von Blogrolls. […] Das Ganze ist natürlich dann besonders sinnvoll, wenn das betreffende Weblog auch eine Blogroll besitzt.
Richtig. Darum habe ich mich gefragt warum ich
1. ungefragt aufgenommen wurde, weil ich
2. ja bekannterweise gar keine Blogroll habe.
Aber für diesen Fall wird eine Lösung versprochen.
Eine Email an mich genügt und ich nehme dein Blog aus der Liste.
Ich frage mich allerdings, ob die Praxis der natürliche Feind der Theorie ist. Denn obwohl ich vor einigen Wochen, nicht etwa ein Stück Email, sondern eine freundliche E-Mail an den Betreiber Dr. Pabst Bundespräsident (der richtige Name ist der Redaktion bekannt) gesandt habe, ist nichts passiert.
Möglich, dass es Probleme mit dem Lesen von E-Mails gibt. Oder das Löschen eines Eintrages einfach die zigfache Zeit wie dessen Aufnahme benötigt.
Aber vielleicht ist auch nur mein Misstrauen gegenüber jeglicher Art von Ranking-Scheiß berechtigt?!
Tags: Vermischtes
Sieben todsündige Weingläser
Donnerstag, 24. Jul 2008 · Kommentare

Wein und Kunst, Wein und Design. Ansprüche den die Paarungen in seltensten Fällen auch nur annähernd gerecht werden.
Der Designer Kacper Hamilton schafft mit seiner Kollektion von Weingläsern zumindest einmal eine gute Diskussionsgrundlage.
Zu den sieben Todsünden Hochmut, Neid, Zorn, Trägheit, Geiz, Völlerei und Wollust hat er die passenden Weingläser entworfen. Über die Nutzbarkeit kann man sicher streiten, aber Idee und deren Umsetzung ist sicher nicht die schlechteste. Mehr dazu hier…
[via]
Tags: Gadget
Page Impressions machen reich und sexy
Donnerstag, 24. Jul 2008 · 1 Kommentar
Gelegentlich hat man ein Déjà-vu. Meins heißt im Moment Page Impressions (PI). Diese sollen aussagen: ‘Wie oft hatte der Besucher ‘Sichtkontakt’ mit einer Webseite? Dieser Wert misst, wie gut oder schlecht ein Webauftritt angenommen und genutzt wird.’ Thank you, Dr. Web.
Nicht verstanden? Ok. Angenommen, nur ein einziger Besucher liest diesen Beitrag. Damit hat er auf Weincasting eine Page Impression erzeugt. Klickt er dann noch hier, hier, hier und hier sind es schon fünf.
Zählt man noch die ganzen Bots und Spider von Google und Co, sowie die Anzahl der Besucher, die durch diesen reißerischen Titel fälschlicherweise angelockt wurden, kommt da eine hübsche Anzahl an PI’s zusammen. Die Anzahl an echten Besuchern bleibt aber gleich. Genau einer.
Das man mit dem Wissen darum, seine Webseiten auch noch gut ‘optimieren’ kann, ist seit Jahren bekannt. Erstaunlich aber, dass sich die Mär von deren Aussagefähigkeit immer noch hält.
Denn zur Zeit tauchen die Page Impressions unter den Weinblogs auf. Sie wurden mal wieder mal aus dem Sack gezogen um daran zu verkünden, dass Drink Tank, Nikos Weinwelten und Weinverkostungen die meistgelesenen Wein-Blogs seien. Und nicht nur das, die ermittelten 60000 PI’s pro Monat dienen auch gleich mal dazu, um sie mit den 30000 Abonnenten der Weinzeitschriften gegenzurechnen und Print damit irgendwie für tot zu erklären.
Natürlich möchte ich dies überhaupt nicht infrage stellen, schließlich hat man es ja selbst ausgerechnet.
Übrigens, dass auch nicht ganz unumstrittene StudiVZ hat 100000 PI’s. Pro Minute.
Vielleicht sollte man es mit den Worten von Robert Basic, nicht nur laut Page Impressions, Deutschlands Blogger Nummer eins sagen:
‘Was sind hohe Page Impressions wert? Nix.‘
Tags: News
WC Lektüre vom 18.07.08 [Update]
Freitag, 18. Jul 2008 · Kommentare
- Coca Cola behauptet in ihrer neuen Reklame, dass sie schon seit 1886 auf künstliche Aromen und Konservierungstoffe verzichten. Das fanden einige Blogger so cool und witzig, dass sie die Meldung gleich abschrieben. Der Frostablog findet die Aussage auch sehr witzig, ‘weil es nämlich vor 122 Jahren noch gar keine künstlichen Aromen und Konservierungstoffe gab und man gar nicht wusste, worauf man verzichtete’.
- Superblogs 08: The Winner is… Nee, war nur Spaß. Irgendwann is gut…
- Mal wieder Pagerank vergleichen? Kann man bei hier schön machen. Dazu gibt’s noch hübsche Argumentationshilfen, wenn es noch nicht so ganz mit dem Erfolg geklappt hat. Auch am Rest der Seite sollte sich manch einer ein Beispiel nehmen! Da soll mal einer sagen ich hätte nichts für Rankingfans übrig…
- In Frankreich könnte(!) ein Verbot von Weinblogs drohen. Schau’n mer mal. Aber selbst wenn, die Online-Community wird doch sicher einige Auswege finden. Wir sind ja nicht in China. Noch nicht…
- Folgt auf Blues jetzt Rock? In der Weinbloggerszene wird wieder korrigiert und gestritten. Auch wenn das selbsternannte Weinblogger-Politbüro so was sicherlich als Randale bezeichnen wird, ich bin natürlich begeistert…
- [Update] Ich habe keine Ahnung ob es sich bei diesem Beitrag von Niko R. à la William Foster, um eine Selbstreflexion als Blogger, eine Reflexion als Journalist oder eine reflektierte Selbstreflexion als bloggender Journalist handelt. Aber dennoch ist das Ding so einmalig, das es dicke für eine Nachnomminierung reicht. Ausschlaggebend war offensichtlich dieser, auch oben schon erwähnte Beitrag vom Winzerblogger.
Tags: WC Lektüre
Wein aus der Dose?
Freitag, 18. Jul 2008 · 2 Kommentare
Grau-en-haft! Allerdings, wenn er so verpackt wäre:

Entworfen von Jens Andersson und Jonas Forsman, mit dem Swedish Aluminium Packaging Design Award ausgezeichnet und noch immer auf eine Umsetzung wartend. Leider.