WC Lektüre vom 15.10.09

  • Das System Deutsche Weinkönigin aus den frühen 50ern muss dringend entstaubt werden und sich aus der volkstümlichen Schunkel-Umklammerung befreien. So ähnlich sieht das auch six-to-nine.
    Aber bitte keinen deutschen Jungwinzerinnen-Kalender. Das Ablichten in Reizwäsche sollte weiterhin mittelprächtig talentierten C-Promis überlassen werden.
  • Eine Alternative um das Konzept Weinkönigin breiteren Schichten zugänglich zu machen, kommt aus Berlin-Kreuzberg. Denn gibt es jetzt auch dort eine Weinkönigin: Stefan Bolz aus Wedding. Mal sehen, wie sich die Gute bei der nächsten Wahl zur Deutschen Weinkönigin so schlägt…
  • GooWei. Was? Klingt wie ein chinesischer Plagiateproduzent, ist aber eine neue Weinsuche im Internet von Wein-Plus auf Google-Basis. Bliebe die Frage: Wer hat darauf gewartet? Hand hoch! Dachte ich mir…
  • Während sich Weinblogger und Weintwitterer über Hugh Johnson heftigst aufregt haben, weil er meinte ‘Deutsche Weine können eigentlich nicht gut sein’, regt er sich über die geplante Moselbrücke auf.  Dies hat übrigens auch schon Stuart Pigott getan. Damit liegen sie im Trend, denn das Thema spielt in gesamten internationalen Weinjournallie (incl. Blogs, Twitter und co.) eine Rolle. Nur in Deutschland sitzt man die Sache in Ruhe aus. Wer sich das Video mit Stuart Pigott ansieht, wird ahnen warum…
  • In eigener Sache: Ich werde in letzter Zeit öfters gefragt was denn mit Weincasting los sei. So wegen der Postingfrequenz. Die Erklärung: Ich habe im Moment nicht sooo viel Zeit, darum geht es hier etwas ruhiger zu. Das wird sich aber wieder ändern. Stay tuned.

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