…die Spinner in ihren Wein-Blogs.

Rudolf Knoll und Carsten Henn ’streiten’ sich in der aktuellen Vinum um Kultweine. Ein Auszug gefällig?

Rudolf Knoll: …Ich habe im Internet nachgeforscht und hier sogar eine Faberrebe und zwei preiswerte Silvaner aus Franken als Kultweine entdeckt.


Carsten Henn: Du machst einen Scherz? 


Rudolf Knoll: Ich nicht, eher die Spinner in ihren Wein-Blogs. Aber mal im Ernst…

Hihi. Aber mal im Ernst, ich will jetzt gar nicht wieder dieses Blogger vs. Journalisten-Ding aufwärmen. Denn Rudi weiß nämlich sehr genau wer ein Spinner ist und wer nicht. Kennt man ihn doch unter anderem als Autor von önologischen Standardwerken wie ‘Witze, Sprüche, Anekdoten vom Wein’, ‘Heitere astrologische Weinkunde’ und nicht zu vergessen ‘Weinastro: Wein und Sternzeichen’. Ich zitiere:

Eine Lektüre, die viel Inspiration und Anregung für Weinfreunde, -geschenke und -verkostungen garantiert, voll gepackt mit Wein- und Menschenkenntnis… Amüsant und geistreich geschrieben, mit vielen Tipps und Informationen zu den idealen Sternzeichenweinen.

Noch Fragen Kienzle?!

Gefunden… und ich hätte nicht gedacht, dass ich so was mal sagen würde… bei Twitter (@Hoertrich).

6 KOMMENTARE

  1. [...] Stimmen und Meinungen dazu auch bei Dirk Würtz, Weincasting und der Weinakademie Berlin! [...]

  2. stephan sagt:

    Ja der Rudi – so isser halt. Er polarisiert halt auch mal gern. Vielleicht ist das ja auch ein Versuch, aufs Heft (wie lange wirds noch da sein?) aufmerksam zu machen.

    Ja es ist leider ein Pauschal-Urteil. Und auch JA!: es gibt natürlich auch Spinner in der WeinbloggerSzene. Ich kann auch nur den Kopf schuetteln angesichts von bottleplot – oder ganz schlimm: Mario Scheuermanns Ergüsse auf Twitter, wo er auch gern motzt und beleidigt!

    Also ruhig Blut!

  3. [...] Weincasting – …die Spinner in ihren Wein-Blogs; [...]

  4. @stephan
    Also, ich bin die Ruhe selbst!
    Ich würde sogar behaupten, dass alle Weinblogger (also incl. mir) Spinner sind. Anders kann man überhaupt nicht bloggen. Und – außer ein paar ganz großen Spinnern vielleicht – hat auch sicher keiner ein Problem damit, dies zuzugeben.
    Und es gibt sicher auch Leute die felsenfest behaupten würden, jemand der in verschiedenen Blogs mit exakt den gleichen Worten kommentiert, ist ein Spinner.
    Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass das ‘Streitgespräch’ eine gezielte Verkaufsförderungsmaßnahme sein soll. Ansonsten wäre die Vinum ja kaum ein solches Schnarchblatt, sondern tatsächlich Europas Weinmagazin Numero uno. Oder es handelt sich um einen seltenen Fall von finaler Spontankreativität.

  5. stephan sagt:

    sorry charles,

    im eifer des gefechts war copyandpaste wohl die falsche wahl… und ich glaube, dass alle weinfreaks spinner sind, ob nun print oder nicht :-) und von den bloggern wird auch sehr kräftig ausgeteilt. “weinjournalismus ist tot” “es lebe der weinblog” “weinbloggen ist DIE zukunft schlechthin”. Und das schlägt mir ein bisschen auf den Magen. Denn viele gestandene Weinblogger haben ihr Glück auch, oder versuchen es noch, im Print gesucht. Die Grenze zwischen “ich will bloggen” und “ich muss loggen” ist schwer zu ziehen… Darauf bezog sich mein “ruhig blut”.

    So – diesmal nur hier kommentiert :-)

  6. @stephan
    copyandpaste ist oft eine schlechte wahl ;-)
    ansonsten hast du übrigens sehr, sehr recht recht.

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