ProWein: Ein… zwei… Bloggertreffen

Dass die ProWein Weinbloggern, in ihrer Eigenschaft als solche, immer noch den Zugang verwehrt, ist nun kein Geheimnis mehr.
Trotzdem gelang es Bloggern fast immer, ganz subversiv, dort Treffen zu organisieren. Das lag allerdings eher daran, dass unter selbigen sehr oft Winzer, Händler oder Journalisten sind, die keine Probleme mit dem Messezugang haben.
Und während ich noch nicht einmal weiß ob ich zu einem Treffen gehen will kann, gibt es dieses Jahr sogar zwei (konkurrierende?) Veranstaltungen statt.
Nummer eins startet am Sonntag, den 29. März 2009 um 19 Uhr in der Marli Weinbar auf der Kö. Diese Geschichte ist eher entspannt, aber international besetzt. Dafür dürfen sich auch Nichtblogger, Twitterer und anderes Gedöns beteiligen. (Mehr Infos…)
Die andere Geschichte läuft am Montag 30. März, 
um 18 Uhr 
am Stand der Weinakademie / VINUM, 
in Halle 4 Stand B 61. Und hat nur einen Haken den Vorteil, dass man sich einen kurzen Vortrag über ‘Wein, Web 2.0, social media und twitter’ anhören muss darf.
Interessant ist aber, wer sich explizit dafür anmeldet, bekommt auch als Blogger Zugang zur ProWein. Vielleicht, sag ich mal. (Mehr Infos…)
Denn ich frage mich aber nun wirklich zum x-ten Male warum Weinblogger nicht auch sonst als solche zugelassen sind?! Und falls tatsächlich jemand von der ProWein mitlesen sollte, hier vielleicht ein Tipp: Man lässt alle Blogger zur Messe zu, die mindestens seit einem Jahr für ein oder das eigene Weinblog im Bereich Wein und/oder Food schreiben. Und dazu vielleicht… sagen wir mal… für mindestens 50 Artikel als Autor verantwortlich zeichnen.
Wäre dann nicht die ‘damit verbundene mangelnde Überprüfbarkeit der eigenen journalistischen Leistung’ abgehakt?

3 KOMMENTARE

  1. Iris sagt:

    In die Prowein zu kommen, war doch auch bisher für nichtprofessionelle Weinfreaks wohl kein so grosses Problem. Jeder Weinliebhaber kennt ja wohl einen Weinhändler oder Winzer, der ihm gerne eine seine überzähligen Einladungen abtritt.

    Ich habe jedenfalls in vielen Jahren Prowein jede Menge Nicht-Profis an den Ständen begrüßt, die sich, wenn überhaupt, mit einer selbst gedruckten Visitenkarte legitimierten und von den Kollegen brav “verköstigt” wurden.

    Das gehört zum Geschäft und jeder Winzer sagt sich ja auch, dass so auch Nachfrage erzeugt werden kann – zumal die “Laien” oft den Vorteil haben, nicht in erster Linie am günstigsten Preis interessiert zu sein (im Gegenteil:-) und auch schon mal was Nettes über den Wein sagen.

    Oder geht’s hier mal wieder nur um’s Prinzip?

    Schade, dass ich diesmal nicht dabei sein kann, wäre gerne auf die Kö gekommen.

  2. @Iris
    Es geht mir um das Prinzip. Vor allem, wenn man sieht, wie windelweich die Beschränkungen dann real sind.
    Und man am Ende trotzdem immer wieder von Weinbloggern liest, die gerne dort hin gehen würden, aber nicht wissen wie.

  3. [...] um den Spielball den Weinpunkers aufzunehmen, diese Veranstaltungen stehen nicht in Konkurenz zu einander!! Das von mir inizierte [...]

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