Hawesko and Rindchen’s Weinkontor go clever

Nein, damit meine ich nicht die Beteiligung von Hawesko an einer neuen, etwas überflüssigen Weinsendung auf n-tv. Ich meine deren Engagement Namens wine4dinner.
Das ist eine Art Crowdsourcing, d.h. man stellt eine Plattform zur Verfügung, gibt noch ein paar Anreize dazu und lässt dann die Interessenten schön die Arbeit für sich machen. Wie zum Beispiel beim ‘Perfekten Dinner’ auf Vox. Und so ähnlich funktioniert es auch bei wine4dinner. Man veranstaltet eine Dinner-Party mit 6 bis 24 Gästen und bekommt von Hawesko ausgesuchten Wein in unbekannter Anzahl dazu. For free. Naja, man muss nur ein paar Bilder zum Weinhändler schicken.
Für mich wäre das natürlich nix, aber ich würde mich ja auch nicht beim ‘Perfekten Dinner’ zum (Koch)Löffel machen. Trotzdem ist die Aktion allemal besser als die sonst bei Hawesko üblichen Briefkastenvollmüllaktionen oder ausgesprochen sinnlose Blogs mit zugekleisterter Bannerwerbung das Überleben zu ermöglichen.
Noch etwas cleverer ist allerdings Rindchen’s Weinkontor. Der Hamburger Weinhändler Gerd Rindchen nimmt sich die hier schon erwähnte ‘5-Euro-Wein’-Geschichte zum Anlass, um nicht nur die Hamburger Presse, sondern u.a. auch Blogger wie mich, zum Medienbrunch ‘Untrinkbare Weine’ ins Poletto einzulanden. Es werden  20 Weine bis fünf Euro probiert und dazu kocht Frau Poletto herself, bekannt aus Presse, Funk und Fernsehen, ‘ein leckeres Mittagessen’.
Und wie man an meinem Beitrag sehen kann, wissen die  Schlawiner wie man es macht. Denn ich wäre natürlich gerne gekommen. Aber bevor am Unterlauf der Elbe bei einigen der Angstschweiß ausbricht, ich kann leider nicht. Aber das wird schon mal…

6 KOMMENTARE

  1. Thomas sagt:

    Ich verkneif mir jetzt das zu schreiben was ich denke.
    Ich gratuliere dir zu deinen Emails aus Hamurg, offensichtlich hast du dich im Gegesatz zu mir für diesen exklusiven Verteiler qualifiziert.

  2. Och, bei mir kann man doch (fast) alles sagen. Auch ohne Advocard.
    Ob der Verteiler so exklusiv ist kann ich nicht sagen, zumindest letzteres kam aber schön old fashioned per Post. Möglich auch, dass es sich dabei um ein Versehen gehandelt hat. Sollte dem so sein, gibt es doch bestimmt jemanden der sie darauf hinweisen wird.
    Und vielleicht denken die auch alle, ein Winzer hat ja genug eigenen Wein…

  3. Thomas sagt:

    Ah ja, mit richtiger Post und Briefmarke und so? Dann muß ich sagen macht das ja wieder Sinn. In der Tat würde ich einen Winzer ebenfalls keine Einladung zu einer Weinverkostung schicken. Daran hatte ich gar nicht gedacht, du hast natrülich Recht.

  4. [...] hat gerade heute noch über ein Beispiel berichtet [Hawesko and Rindchen’s Weinkontor go clever], das durchaus das Poetential von Blogs aufzeigt. Sie werden gelesen und sind oft sehr gute [...]

  5. Lars B. sagt:

    Der very old fashioned Brief flatterte auch bei mir rein. Statt meiner Straße stand da in der Adresse nur “not availible”, das passt schön ins Gesamtbild. Einladung zum Brunch “Untrinkbare Weine”, “Behufe” im Poletto, but not availible. Leider fehlten Bahnticket und der Barscheck über die weiteren Spesen, um mal schnell spontan nach HH aufzubrechen.

  6. ‘Leider fehlten Bahnticket und der Barscheck über die weiteren Spesen…’
    Etwas Luft nach ‘oben’ muss ja noch sein. Aber die ‘not availible’-Sache hat ja schon wieder was.

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