Weingut Schloss Wackerbarth muss weg!

SWB

Und zwar weg aus Staatsbesitz. Das fordert zumindest der Sächsische Rechnungshof. Denn der Betrieb eines Weingutes sei grundsätzlich keine staatliche Aufgabe. Soweit, so gut.
Allerdings wird in dieser Kosten-Nutzen-Rechnung gern vergessen, dass ein großer Teil der Gelder in den Erhalt der Kulturlandschaft, nämlich der Bewirtschaftung der Steillagen und den Unterhalt von Schloss, Park und Weinbergsmauern gehen.
Eine Privatisierung ist bislang auch daran gescheitert, dass Interessenten wie Rotkäppchen zwar den Namen haben wollten, aber keinesfalls den Rest.
Und falls ein Verkauf doch gelingen sollte?  Im schlimmsten Falle käme der Sekt dann aus Freyburg an der Unstrut und die Weine aus Rheinhessen. Das Schloss könnte ja ein exklusives, pöbelfreies Fünf-Sterne-Hotel (so wie in Heiligendamm?) werden und für den Unterhalt der Anlage sorgen Land und Bund via Fördermittel, Zuschüsse und Bürgschaften. Und für die nicht mehr benötigten Angestellten die Agentur für Arbeit.
Aber wenigstens wäre das Weingut Schloss Wackerbarth in Radebeul erfolgreich privatisiert und nicht mehr in Staatsbesitz.

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