Mit fünf Euro sind sie dabei. Oder auch nicht.

Die Debatte ist zwar noch im Gange, dennoch kann man jetzt schon ein Fazit ziehen.
Die Blogger haben ihre Claims abgesteckt, Meinungen geäußert, aber nächste Woche wird alles vorbei sein, als sei nichts gewesen.
Denn wie hier schon geschrieben, beantworten kann man diese Frage nicht wirklich. Zu vielschichtig ist das Thema, zu wenig lassen sich z.B. eine Liebfraumilch, welche ich persönlich nicht mal unter Folter (mit Ausnahmen natürlich) anrühren würde oder ein Premiers Cru miteinander vergleichen.
Dabei hatten wir uns alle bemüht. Thoma’s ehemaliger Welt online Kollege Niko Rechenberg hat ihm beigepflichtet. Mario Scheuermann war sich nicht zu schade, offenbar ‘alle’ Rotweine in Hamburg unter fünf Euro zu leeren um ihm das Gegenteil zu beweisen. Dirk Würtz will noch eine Probe aufs Exempel starten, Lars Breidenbach und Christoph Raffelt sehen besonders auf die Produktionskosten und Matthias Metze das Ganze unter dem Bioweinschirm. Selbst Werner Elflein hat sich so seine Gedanken gemacht. Und alle haben natürlich recht.
Nur dem Auslöser der Geschichte, Hendrik Thoma, geht alles so ziemlich am Sommelierbesteck vorbei.
Natürlich kann man nicht erwarten, dass erfolgreiche Sommeliers unbedeutende Weinblogs lesen. Aber selbst die Diskussion auf Welt online bleibt mit 34 Meinungen unberührt, unkommentiert, ungelesen?
Und natürlich muss man sich auch nicht wirklich mit lästigen Leserbriefschreibern, die ja angeblich als Auslöser des Artikels dienen sollten oder gar noch lästigeren Online-Kommentatoren rumschlagen.
Aber eine Frage bleibt dann doch: Warum bietet man die Möglichkeit dazu überhaupt an?

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