Studie: Weblogs haben ein Glaubwürdigkeitsproblem

Der Winzerblog hatte sich vor kurzem kritisch mit einigen unbefriedigenden Facetten unter den Weinblogs auseinander gesetzt und Lösungswege gesucht.
Dazu passt die ARD/ZDF-Onlinestudie 2008 ‘Mitmachnetz Web 2.0: Rege Beteiligung nur in Communitys‘ ganz gut ins Bild. (Selbige kann man sich hier als PDF runterladen.)
Auch wenn man Studien immer mit einem gesunden Misstrauen begegnen sollte, gibt es hier einige Punkte die sich durchaus mit meinen Erfahrungen decken.
So wird zwar ein durchaus positives Bild des Web 2.0 als Ganzes gezeichnet, aber besonders bei den Blogs sieht es recht düster aus:

ScrS 01
Auch unter denen, die Blogs kennen bzw. nutzen:

ScrS 02

Nicht sehr erfrischend ist es auch bei der Glaubwürdigkeit:

Nur 29 Prozent halten die auf  Weblogs verbreiteten Informationen für glaubwürdig. Eine Mehrheit von 71 Prozent ist skeptisch und misstraut dem Wahrheitsgehalt von Weblogs eher. Entsprechend sieht auch nur eine Minderheit in Weblogs eine Konkurrenz zu professionellen journalistischen Angeboten.

Und dies deckt sich nicht unbedingt mit Aussagen, die von einigen Bloggern, aber auch aus der PR- und Marketingecke kommen.
Und jetzt kann sich jeder (Wein)Blogger fragen, woran das wohl liegen könnte.
Ich hätte da so eine Idee… Oder zwei… Oder drei… Oder vier… Oder fünf… Oder sechs

[via]

EIN KOMMENTAR

  1. Tim Rbg. sagt:

    Das zeigt doch wieder einmal, dass Blogs als Gemeinschaftsereignis nicht funktionieren.
    Die wenigen Blogs die ich als Nichtblogger lese, interessieren mich nur wegen des authentischen Inhaltes. Der Rest ist mir Schnuppe.
    Diese sechs Beispiele tun dazu ihr übriges.

KOMMENTAR HINTERLASSEN

Sie müssen einglogged sein um einen Kommentar abgeben zu können.