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	<title>Kommentare zu: Quo vadis Weinblogs?</title>
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		<title>Von: Charles B. &#124; Weincasting</title>
		<link>http://www.weincasting.com/2008/07/08/quo-vadis-weinblogs/comment-page-1/#comment-1021</link>
		<dc:creator>Charles B. &#124; Weincasting</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 15:40:44 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube der Blues tritt eben nicht nur bei den kommerz-affinen auf. Der einzige Lohn der Blogger sind ja oft Klicks und Kommentare. Darum sind Statistiken im Prinzip ja auch kein Übel. 
Allerdings ist es oft so, dass nach einer Anfangseuphorie irgendwann Normalität eintritt und es wieder etwas nach unten geht. Da muss man einen langen Atem haben können.
Hat man den nicht und gibt den Statistiken die Hauptrolle, d.h. folgt der Inhalt nur noch den Klicks, kann es bitter werden...
Die BloggerIn verzweifelt z.B. beim Blick in deutscheblogcharts, was sich dort für ein sinnfreier Mist unter den Top 100 rumtreibt. Man wirft den Search engine optimization-Motor an und wundert sich nach einiger Zeit, dass man zwar mehr Klicks hat, aber ums verre.... einfach nicht reich und berühmt werden will.
Da hilft es schon, so wie WinzerbloggerInnen, noch ein  Leben draußen zu haben... :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube der Blues tritt eben nicht nur bei den kommerz-affinen auf. Der einzige Lohn der Blogger sind ja oft Klicks und Kommentare. Darum sind Statistiken im Prinzip ja auch kein Übel.<br />
Allerdings ist es oft so, dass nach einer Anfangseuphorie irgendwann Normalität eintritt und es wieder etwas nach unten geht. Da muss man einen langen Atem haben können.<br />
Hat man den nicht und gibt den Statistiken die Hauptrolle, d.h. folgt der Inhalt nur noch den Klicks, kann es bitter werden&#8230;<br />
Die BloggerIn verzweifelt z.B. beim Blick in deutscheblogcharts, was sich dort für ein sinnfreier Mist unter den Top 100 rumtreibt. Man wirft den Search engine optimization-Motor an und wundert sich nach einiger Zeit, dass man zwar mehr Klicks hat, aber ums verre&#8230;. einfach nicht reich und berühmt werden will.<br />
Da hilft es schon, so wie WinzerbloggerInnen, noch ein  Leben draußen zu haben&#8230; :-)</p>
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		<title>Von: Iris</title>
		<link>http://www.weincasting.com/2008/07/08/quo-vadis-weinblogs/comment-page-1/#comment-1020</link>
		<dc:creator>Iris</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 12:59:28 +0000</pubDate>
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		<description>Kommt der Blues nicht hauptsächlich bei den Leuten auf, die sich einen kommerziellen Vorteil vom Bloggen versprochen haben (und ein bischen zu sehr an den allgegenwärtigen Statistiken und Rankings hingen/hängen)? 

Ich gebe zu, dass ich die zeitnahe Neuauflage von Pressemeldungen, die ich schon woanders gelesen habe (wofür gibt&#039;s sonst Internet) - und das noch in gleich mehrfacher Ausführung auch nicht für sonderlich interessant halte. Aber gerade bei bloggenden Winzern (und auch einigen anderen..) finde ich immer wieder interessante Einblicke - und so kleine komunitäre Ereignisse wie die Weinrallye sind ein guter Anlass, mal über den eigenen Fass- und Glasrand hinaus zu sehen.

Die Facebook, Xing oder Twitter Geschichten halte ich eher für in der bisherigen Form überflüssige gadgets - aber ich verbringe ja auch nicht meinen Tag vor dem Bildschirm - jeder hat da wohl seine professionelle Verbildung.

Für mich ist &quot;Die Möglichkeit ohne große Programmierkenntnisse Content ins Internet zu stellen. Ohne Filter und Hemmnisse.&quot; immer noch eine tolle Sache - und das, im Gegensatz zu meinem durchaus mit einer kommerzielleren Ausgangsmotivation vor drei Jahren begonnen französischen Blogausgabe, auch noch frisch von der Leber weg in meiner Muttersprache tun zu können, ist sehr entspannend:-)!

Klar, ist das auch immer ein wenig Nabelschau - aber ich gebe zu, manchmal lese ich einen meiner alten französischen Artikel und bin erstaunt, das ich das selbst geschrieben habe - hätte ich mir so gut gar nicht zugetraut:-). Und die vielen Aufrufe alter und nach Webkriterien wohl schon fast uralter Artikel deutet ja darauf hin, dass es anderen auch so gehen kann - für Nachhaltigkeit ist also gesorgt (was jetzt verrät, dass ich natürlich auch gerne mal in meine Statistiken schaue - erwischt!).

Den Blick über den deutschen Tellerrand gönne ich mir täglich (zum Morgencafé) - da bedauere ich, dass das amerikanische European-Bloggertreffen im Nachbarland Spanien leider wohl mitten in die Weinernte fallen wird.

Aber ein paar motivierte Blogger werden ja wohl lang genug durchhalten, um anschließend davon zu berichten - da vertraue ich voll auf Thomas vom Winzerblog:-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kommt der Blues nicht hauptsächlich bei den Leuten auf, die sich einen kommerziellen Vorteil vom Bloggen versprochen haben (und ein bischen zu sehr an den allgegenwärtigen Statistiken und Rankings hingen/hängen)? </p>
<p>Ich gebe zu, dass ich die zeitnahe Neuauflage von Pressemeldungen, die ich schon woanders gelesen habe (wofür gibt&#8217;s sonst Internet) &#8211; und das noch in gleich mehrfacher Ausführung auch nicht für sonderlich interessant halte. Aber gerade bei bloggenden Winzern (und auch einigen anderen..) finde ich immer wieder interessante Einblicke &#8211; und so kleine komunitäre Ereignisse wie die Weinrallye sind ein guter Anlass, mal über den eigenen Fass- und Glasrand hinaus zu sehen.</p>
<p>Die Facebook, Xing oder Twitter Geschichten halte ich eher für in der bisherigen Form überflüssige gadgets &#8211; aber ich verbringe ja auch nicht meinen Tag vor dem Bildschirm &#8211; jeder hat da wohl seine professionelle Verbildung.</p>
<p>Für mich ist &#8220;Die Möglichkeit ohne große Programmierkenntnisse Content ins Internet zu stellen. Ohne Filter und Hemmnisse.&#8221; immer noch eine tolle Sache &#8211; und das, im Gegensatz zu meinem durchaus mit einer kommerzielleren Ausgangsmotivation vor drei Jahren begonnen französischen Blogausgabe, auch noch frisch von der Leber weg in meiner Muttersprache tun zu können, ist sehr entspannend:-)!</p>
<p>Klar, ist das auch immer ein wenig Nabelschau &#8211; aber ich gebe zu, manchmal lese ich einen meiner alten französischen Artikel und bin erstaunt, das ich das selbst geschrieben habe &#8211; hätte ich mir so gut gar nicht zugetraut:-). Und die vielen Aufrufe alter und nach Webkriterien wohl schon fast uralter Artikel deutet ja darauf hin, dass es anderen auch so gehen kann &#8211; für Nachhaltigkeit ist also gesorgt (was jetzt verrät, dass ich natürlich auch gerne mal in meine Statistiken schaue &#8211; erwischt!).</p>
<p>Den Blick über den deutschen Tellerrand gönne ich mir täglich (zum Morgencafé) &#8211; da bedauere ich, dass das amerikanische European-Bloggertreffen im Nachbarland Spanien leider wohl mitten in die Weinernte fallen wird.</p>
<p>Aber ein paar motivierte Blogger werden ja wohl lang genug durchhalten, um anschließend davon zu berichten &#8211; da vertraue ich voll auf Thomas vom Winzerblog:-)</p>
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