Kleinvieh macht auch Mist

Normalerweise hütet die EU ihre Rebrechte zwar wie der Teufel seine drei goldenen Haare. Trotzdem können jetzt ein paar Karten mehr gemischt werden.
Da Rheinland-Pfalz auf 100 Hektar Rebfläche verzichtet, kann man unter anderem im Osten die Weinanbaufläche etwas aufbohren. Die Region Saale-Unstrut bekommt vom begehrten Kuchen 46 Hektar, verteilt auf Sachsen-Anhalt mit 31 und Thüringen mit 15. Das Elbtal in Sachsen darf sich über 31 Hektar die Hände reiben. Das bedeutet zwar auch weiterhin kein Trend in Richtung Massenproduktion, aber, wenn man mal alle Augen zudrückt, fast ein Plus von jeweils zehn Prozent.
Den Rest teilen sich Brandenburg, das Saarland und Nordrhein-Westfalen.

2 KOMMENTARE

  1. Florian sagt:

    Brandenburg? Ist das dann der perfekte Wein zum (Beelitzer) Spargel? Oder zur Spreewaldgurke?

    Und in NRW werden wohl die Südhänge der Schüttberge bepflanzt. Naja, wem’s schmeckt …

  2. Möglicherweise sogar umgekehrt. Die ersten Braunkohlentagebaue südlich von Cottbus sind schon aufgerebt worden. Möglicherweise wird das jetzt legalisiert oder eben ausgeweitet.
    Und in NRW gibt es vielleicht Bedarf für die Lage Düsseldorfer Kö-Treppchen?!

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