Vom Glanz und Elend der Weinschreiberei

Es gibt zwei landläufige Vorstellungen von Weinjournalisten, Weinkritikern und/oder Weinschreibern:
Auf der einen Seite die Stars, vor deren Besuch ein Winzer schlaflose Nächte hat, da sie nicht selten über sein zukünftiges Schicksal entscheiden.
Auf der anderen Seite die Masse, die für ein kostenloses Wochenende in der Weindorf-Pension jede Plörre zu einer Empfehlung hochschreiben.
Nun, das kommt sicherlich oft genug vor, doch gibt es da noch eine Menge mehr, wie unschöne Verquickungen und einiges Versaubeuteln seitens der Verlage. Um derlei Unfeinheiten geht es in den Artikeln ‘Geiz ist dumm!‘ von ENO WorldWine-Herausgeber Eckhard Supp und ‘Lob oder finanzielle Krise‘ von Zeit-Autor Rainer Schäfer. Während sich Eckhard Supp einige Mühe gemacht hat en détail das Thema zu beleuchten, übt sich Rainer Schäfer en gros im Gault Millau-Bashing. Da ist zwar manches dran, wirklich neu ist das Thema aber auch nicht gerade.
So wäre es schön, wenn Eckhard Supp mehr Gehör finden und Rainer Schäfer sich vielleicht doch mehr auf das Thema Fußball konzentrieren würde.

(via und via)

2 KOMMENTARE

  1. Niko sagt:

    jau, er kann ja mal bei der Weinelf anfangen, die Frage ist nur, ob sie ihn reinlassen ;-)

  2. Solange er nur drüber schreibt…

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