Alles Fine?!

F_I_N

Was macht man, wenn es zu viele Weinzeitschriften gibt die kaum jemand liest? Richtig, man bringt noch eine weitere heraus.
Und da man sich nicht immer alles neu ausdenken muss, übernimmt man das Konzept und siedelt es im so genannten Premium-Segment an. Fertig ist FINE.
Dort findet man nette Berichte über Opus One, Château Petrus und alles was manchmal gut, aber immer teuer ist. Hübsch eingebettet in Premium-Hochglanzpapier und ganz viel Premium-Werbung.
‘Anders als in anderen Weinzeitschriften geht es in FINE ausnahmslos um die edelsten Weine der Welt’. Diese Aussage des gelernten Sommeliers Ralf Frenzel und Herausgebers von FINE zeugt dann auch von einer expliziten Kenntnis des deutschen Zeitschriftenmarktes im Allgemeinen und vom Wein im Besonderen.
Ab April bei Ihrem Premium-Zeitschriftendealer für schnäppchengünstige 15 Euro (danach 25 Premium-Euro).
Na, wenn das mal nicht nach einem großen Erfolg rich… t.

[via]

2 KOMMENTARE

  1. Iris sagt:

    Nennt man glaube ich bei Büchern “coffee table books” – zum statusymbolträchtigen rumliegen lassen – na ja, wer’s kauft, hat’s nötig – ich fand schon die Werbemail von Weinplus etwas ätzend, wenn man da eine kostenpflichtige Jahresmitgliedschaft unterschreibt, kriegt man ja auch den Premium-Rabatt:-)

  2. Zum Glück bekomme ich gar keine Mails von Weinplus.
    Wenn man dann noch die ganzen Rezensionsexemplare dazuzählt dürfte die erste Ausgabe ja schon fast ausver’kauft’ sein. Mit einem ähnlichen Konzept hat ja schon die deutsche Vanity Fair enormen Erfolg.

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