Decanter extraordinaire super plus

Deca sp

Zum Thema Dekanter sollte alles gesagt sein, möchte man meinen. Etienne Meneau fand das gar nicht und hat sich unter den Namen Carafe N°2 und Carafe N°4 mal etwas ganz anderes, sehr schickes ausgedacht.
Beide Objekte sind ziemlich limitiert und kosten die Kleinigkeit von 2000 Euro. Pro Stück.
Ob sie allerdings auch tatsächlich funktionieren oder nur gut aussehen, also nach Philippe Starcks Juicy Salif kommen, sei mal dahin gestellt.
Aber egal. Und welcher Dekanter hat schon ein Blog?!

5 KOMMENTARE

  1. Beim betrachten des the-strange-decanter blogs kam mir unweigerlich das Bild des Wurzelwerks eines Rebstocks in den Sinn. Durch die Form wird das Terroir noch prägnanter und die Reinigung mutiert zur Strafarbeit.
    … Und es erinnert irgendwie an einen http://de.wikipedia.org/wiki/Pythagoras-Baum

    Viele Grüße

    Patrick

  2. Claudio sagt:

    Wow! Ein überdimensionales Blutgefäss als minimalistisches Weingefäss. Was für eine metaphorische Amphore.

  3. Alex sagt:

    Was gut aussieht muss nicht unbedingt praktisch sein: Musste auch zuerst an die Reinigung denken. Das Ding wird zwangsläufig mit kleinen Kalktupfern übersäht sein! Da leg ich 2000 Euro lieber in Wein an ;=)

    Alex

  4. Ich hätte eher Angst um die Zerbrechlichkeit.
    Wer aber 2000 € für einen Dekanter übrig hat, der lässt(!) das Ding auch mit irgendeinem Edelwasser cleanen.

  5. Alex sagt:

    ..und bezügl der Lüftung des Weines. Der wird wohl bestimmt beim Einschütten, durch die vielen Verästelungen kurz durchgeschüttelt, aber wenn der Dekanter voll ist, ist der Kontakt mit dem Sauerstoff fast genauso gering wie wenn man den Wein einfach in der entkorkten Flasche lässt. Also erfüllt er wohl noch nicht mal seinen Zweck… :=/

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