WeinSalon November

Die illustre Kollektion der Weine von Doc Müllers fast schon legendärem, unelitärem Dresdner Weinsalon. Ausgabe November. Meine kurzen Notizen, eher für Insider gedacht und für mich. Natürlich.

P.J. Valckenberg Liebfrauenstift-Kirchenstück Riesling 2006
Die Urmutter aller Liebfrau(en)milchs uff da Welt. Kein Vergleich mit den sämtlich aus der Reihe fallenden Nachfahren. Angenehm fruchtig, ziemlich ordentliche Säure. Im Vergleich zu seinen ‘Kindern’ sensationell, sonst ganz nett. Rheinhessen.

Maison Galhaud Viognier-Muscat 2006
Mit den inzwischen seltenen Viognier-Trauben. Relativ wenig Frucht, aber dafür mit viel Lindenblüten. Sehr gefällig und angenehm läckor. Côtes Catalanes.

Castel Peter Schwarzriesling Rosé Trocken 2006
Über den 2004er habe ich mich hier schon mal ausführlicher ausgelassen.

Köster-Wolf Spätburgunder Albiger Hundskopf 2005
Ziemlich kräftiger Spätburgunder. Hat eventuell länger neben einer Ladung Spreewald-Gurken gelagert. Rheinhessen.

Rotwild Dornfelder Classic 2006
Dornfelder von Peter Mertes. Ich mach’s kurz, es hätte wirklich schlimmer kommen können. Rheinhessen.

Weingut Hahn Zweigelt Landwein 2007
Jung, frisch. Schöner Wein zum wegsaufen. Weinviertel.

TRIE 2005
Auch über den habe ich mich hier schon ausführlicher ausgelassen.

Yalumba Barossa Shiraz-Viognier 2004
Der Anteil von Viognier ist auch hier ungewöhnlich. Recht typischer, fruchtiger DownUnder-Shiraz. Braucht unbedingt Luft, wird dann zugänglicher. Barossa Valley.

Château de Brégançon 2006
Gefällig. Etwas strohig mit einer Ladung Vanillepudding. Braucht noch etwas Zeit, kommt dann möglicherweise noch besser. Côtes de Provence.

Domaine du Moulin de Lène ‘Rêve de Marie’ 2004
Nett, würde ich sagen. Eher von der herzhafte Sorte. Allerdings wird so tüchtig gegerbt, dass die Zunge trocken gelegt wird. 100% Cabernet Franc. Côtes de Thongue. Tongue, that’s sehr passend.

Chateau du Trignon Gigondas AOC 2002
Eine nicht zu fette, aber kräftige Fruchtbombe mit eingestreuten Kräutern und Bitterschokolade von der (Côtes du) Rhône. Yepp.

Domaine St. Damien 2003
Eher dunkle Beeren. Schlehe und Cassis. Auch nett. Côtes du Rhône too.

Douro DOC 2004
Last but not least. Auch über den habe ich mich schon ausführlicher ausgelassen. Und zwar hier.

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