Deutschlands populärstes Weblog…

… welches ‘per Abstimmung aus zehn von der Jury ausgewählten Weblogs’, die sich vorher selbst bei der Veranstaltung von Genussblogs angemeldet haben… also, Deutschlands populärstes Weblog iiiiiisst:
*Trommelwirbel*
The Driiiink Täääänk!
Bleibt nur noch die Frage: Warum gewinnen bei solchen Aktionen eigentlich fast immer nur die üblichen Verdächtigen?
Weil sie einfach tatsächlich die Besten sind oder weil…?!

18 KOMMENTARE

  1. Tim Rbg. sagt:

    … es keinen interessiert. Spätestens seit den Nominierungs- und Abstimmungsbeschiss bei Grimme Online und Best of Blogs ist sowas doch echt durch.

  2. Charles B. sagt:

    Bei aller angebrachten Skepsis solchen Awards gegenüber würde ich den Veranstaltern hier aber keine Mauscheleien unterstellen wollen. Ich glaube, dass mal einschätzen zu können.

  3. Deutschland populärstes Weblog – das ist denn doch zuviel des Guten. Allenfalls populärstes Spartenblog für Essen und Trinken oder auch nur der bei den genussblog Awards meist gevotete Blog. Dass die “üblichen Verdächtigen” vorne liegen, liegt daran, dass sie länger dabei sind als die anderen, besser vernetzt sind und somit mehr Leser haben. Im Falle des Drink Tank sagt mir die statistik, dass es mehr als zehn Mal soviel Nicht-Blogger wie Blogger sind, die die Seite regelmässig aufrufen. Ähnliches dürfte auch für den Drittplatzierten Fool for Food gelten.

  4. Tim Rbg. sagt:

    @Charles B.
    Hab ich auch nicht gemeint, sondern das der Fehler im System liegt.

    @Mario Scheuermann
    “vernetzt“ ist gut, der Sixtus war ja auch erst mit der Jury vernetzt, bevor er ausgezeichnet wurde(http://tinyurl.com/2av2bz).

  5. Name der Red. bekannt sagt:

    Oh-jeh, jetzt gibt es bestimmt wieder Spam Mails vom Weinreporter und seinen anderen “Ich’s”.

  6. Charles B. sagt:

    @Mario Scheuermann
    Und natürlich am lautesten klappern, nicht zu vergessen.

    @Tim Rbg.
    Schon klar, ich wollte nur, dass man mich nicht ‘missversteht’.

    @Name der Red. bekannt
    :-)

  7. LarsB sagt:

    Die Besten gibt es nicht. So wie es den besten Wein nicht gibt. Das wichtige an solchen Awards ist doch die Publicity für die gesamte “Szene” und wer bitte will denn nicht mehr Leser? Wozu machen wir uns sonst die Mühe, ein Tagebuch für die Schublade tut´s doch sonst auch. Wir Blogger sind nun mal ein bisschen wie mantelöffnende-zeig-ich-meins-zeig-du-mir-deins-Onkels und Tanten, oder?

  8. @CharlesB.
    … und das gehört bekanntlich zum Handwerk, das die einen besser und die anderen weniger gut beherrschen.

  9. Charles B. sagt:

    @LarsB
    Ich will hier auch nicht Rumstinken, allerdings wollte ich auch mal das eine oder andere nachdenkliche Wort äußern. In der ‘Szene’ wird leider sehr oft entweder laut gejubelt oder es herrscht Stille.
    Und wenn wir gerade beim ‘Mantel öffnen’ sind: Wer hat daran den meisten Spaß, der Onkel (oder der Tante) oder die ‘Beglückten’?
    Nichts gegen mehr Leser und Publicity, überhaupt nichts. Aber vielleicht nicht um jeden Preis, ich finde bloggen sollte man zuerst für sich selbst. Wenn einem Leser das gefällt, umso besser. Aber Rankings und Linkslisten machen auf Dauer nicht satt. Auch wenn immer gerne wieder das Gegenteil gepredigt wird.

    @Mario Scheuermann
    ‘ …und das gehört bekanntlich zum Handwerk, das die einen besser und die anderen weniger gut beherrschen.’
    Stimmt. Allerdings, auch wenn dieser das gerne von sich glaubt, ist nicht immer der lauteste Sänger, auch der mit der schönsten Stimme.

  10. @CharlesB.
    ganz richtig. Aber das gilt im Umkehrschluss für den leisen Sänger genauso. Der ist nicht nur deshalb a priori besser, weil er weniger laut ist. Ich habe mal während meines Sprechunterrichts gelernt,: man soll deutlich sprechen und so gestützt, dass es bis in die letzte Reihe trägt. Was nützt vor einem vollbesetzten Auditorium die schönste Stimme, wenn sie keiner hört?

  11. Charles B. sagt:

    @Mario Scheuermann
    Apropos ‘vollbesetztes Auditorium’: Nur weil sie einem vermeintlich offen steht, bedeutet es noch lange nicht, dass die ganze Welt auch zuhört. Vielleicht hat der ‘Deutlichsprecher’ ja auch davor Angst und ’singt’ darum so laut im Weinkeller?

  12. Jedenfalls hört sie auf den Weinreporter mehr als auf den Weinpunk.

  13. Charles B. sagt:

    Das würde ich sogar unterschreiben. Darum wäre es ja schön wenn die Welt sich etwas emanzipiert und nicht ständig ‘auf’ jemanden hört, sondern mehr sich selbst vertraut… Das würde dem Weinpunk schon genügen.

  14. In dem Punkt können wir uns gerne einigen. Mehr Vertrauen auf den eigenen Geschmack wäre doch sehr wünschenswert. Vielleicht können wir uns darauf verständigen, dass es mehr als einen Weg gibt dieses Ziel zu erreichen.

  15. Charles B. sagt:

    Gut, in dem Punkt sind wir uns einig…

  16. Und wenn jetzt noch jeder dem jeweils anderen den Respekt bezeugen würde für die Bemühungen, wärs schon fast zu schön um wahr zu sein. Was mich an vielen Diskussionen im Internet stört ist zum einen die Anonymität (ok, das trifft auf uns beide nicht zu) und zum anderen dass Kritik mit Respektlosigkeit verwechselt wird. Ich meine nicht Respekt vor einer Autorität oder so, sondern einfach vor dem Gegenüber, dessen Ernsthaftigkeit und dessen anderer Meinung.

  17. Tim Rbg. sagt:

    Da kann ich das Popcorn jetzt wohl einpacken.

  18. Charles B. sagt:

    @Mario Scheuermann
    Nunja, so anonym wie mancher denkt, ist das Internet ja auch nicht. Jedenfalls nicht anonymer als z.B. Leserbriefe in klassischen Medien.
    Spuren lassen sich bei Bedarf im Web im größeren Maße nachverfolgen, als so manchen bewusst ist. Ich erinnere nur an die ‘anonymen’ Kommentare der Mitarbeiter zur ‘Jamba-Story’ auf Spreeblick. Nur weil Daten nicht für jeden sofort erkennbar sind, bedeutet dies ja nicht, dass man als ‚Veranstalter’ nicht erkennen kann um wen es sich handelt. Dass z.B. bei einem Weinportal die E-Mail Adresse der Kommentierenden ‘live’ angezeigt, halte ich im Spam-Zeitalter schon für mehr als unnötig. Da hat dann auch nichts mehr mit Transparenz zu tun.
    Und Respekt, ja ein großes Wort. Ich halte einen offenen ‘unflätigen’ Pöbel-Kommentar gelegentlich für respektvoller, als z.B. ein ’stilles Ding durch die Hintertür’ oder eine demonstrative Nichtbeachtung bzw. Ignoranz.

    @Tim Rbg.
    Es ist ja inzwischen bestimmt auch kalt. Oder?! Aber die Popcorn-Maschine würde ich vielleicht nicht zu weit wegtun.

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