Weininvestitionalpitalismus.

In letzter Zeit geistert das Thema Wein nicht nur mit seinen Mondpreisen aus dem Bordeaux, sondern auch verstärkt und angeregt dadurch(?) als Investment durch den Raum.
Mit einem speziellen rheinland-pfälzischen Angebot für Spekulanten Anleger haben sich WeInvestment und der Drink Tank intensiv befasst und sind zu recht ernüchternden Ergebnissen gekommen (Siehe o.g. Links). Natürlich ist es jedem selbst überlassen, wo er sein sauer ergauner verdientes Geld versenken will.
Aber im Grunde genommen ist es doch ganz einfach: Jeder, der Wein als bloßes (Spekulations-)Kapital betrachtet, hat vom Wein als Kulturgut nicht die geringste Ahnung und muß damit irgendwann unweigerlich auf die Fresse fallen.
Anstatt mit André Kostolany halte ich es dann doch lieber mit Helmut Schmidt:

...die Aktie an sich ist ein meinem Gefühl und meinem Denken wenig entsprechendes Instrument. Als Altersvorsorge ist die Aktie unbrauchbar.

Punkt.

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