Kassel, Katalonien.

Mit Spannung wurde, auch von mir, der Auftritt von Ferran Adrià auf der documenta12 erwartet. Nun ist die (Pressemitteilungs-)Katze aus dem Sack, SpOn meint dazu:

Da es nicht möglich gewesen sei, dessen Küche nach Kassel zu verlegen, erklärte Buergel (Anmk.: der künstlerische Leiter der documenta12), habe man kurzerhand sein Restaurant bei Barcelona zu einem documenta-Standort erklärt. 100 Tage lang stünde im “elBulli” ein Tisch für documenta-Besucher bereit. Die Auswahl erfolge jedoch “nach dem bewährten Modell der kuratorischen Willkür”, so Buergel: Die Gäste werden von der künstlerischen Leitung der documenta ausgewählt. “Wer mich darauf anspricht und darum bittet, hat schon verloren”, sagte Buergel.

Höhö. *räusper*. Und was für eine Hammer-Innovation! Der chinesische Künstler Ai Weiwei schafft es 1001 Chinesen nach Kassel zu bringen, der Kurator aber nichtmal einen Koch und seine Küche.

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