Schwanzvergleich.

Na, das hat aber lange gedauert. Die Weinblogs haben endlich ihren eigenen Schwanzvergleich.
Inklusive der – gesetzmäßig – folgenden Diskussionen über „Für und Wider“.
Es wird Zeit für die ‘Top 10 of Fucking Weinblogs mit vielen Vulgärausdrücken’:
1. Weincasting
2. …

6 KOMMENTARE

  1. Hallo,
    ich glaube, dass mein Beitrag nicht als ein absolutes “Für” gewertet werden kann. Eher als Einschränkung: Ich habe versucht verschiedene Kriterien und ihre Probleme aufzuzeigen. Genauso hat der Thomas vom winzerblog m.E. auch kein “Wieder” ausgesprochen. Wir sind uns glaube ich alle einig darin, dass Rankings immer eine begrenzte Aussagekraft haben, da dass, was als Erfolg gilt, immer subjektiv ist. Und das ist beim Wein nicht anders als bei den Blogs. Der eine gefällt einem, der andere weniger. Und so wie die Anzahl der verkauften Flaschen oder der Flaschenpreis nicht immer gleichbedeutend mit Qualität (oder sonnst einem anderen Kriterium: z.B. mein Geschmack) sind, haben Rankings – egal auf welcher Basis – immer Grenzen bezüglich ihrer Aussage. Trotzdem sind solche Listen ja nicht schlimm. Sie zeigen ja auch wie viele verschiedene Blogs es im Bereich Wein gibt. Und seinen eigenen Blog kann man immer nur an den selbst angelegten Kriterien messen.

    Viele Grüße
    Thomas Günther

    P.S: Danke auch für den lustigen Link zu den Menschen mit den T-Shirts. Wie findet man nur solche Seiten?

  2. Charles sagt:

    naja, ich meinte das “für und wider” auch eher allgemein. nicht DER explizit dafür und DER explizit dagegen.
    ich finde es schon interressant, dass man natürlich um die zweifelhafte aussagekraft solcher rankings weiß, es aber trotzdem ein so großes thema ist und man sich gegenseitig schön auf die schulter klopft. aber weinblogger sind eben auch “nur” blogger.
    jedenfalls hat mr. scheuermann damit ordentlich publicity für sich und andere weinblogs erzeugt. respekt. ehrlich.

    öhm, t-shirt link? weiß ich gerade gar nicht… die quellen kann ich natürlich nicht verraten, sonst hab ich hier ja nüscht mehr zu schreiben.

  3. Ich meinte das mit der Stadt und dem F-Wort.

    Aber auch die Angelegenheit mit der Stillen Post ist doch lustig. Das zeigt halt wie anarchisch zuweilen die Blogspere ist. Wieso jedoch jeder PR-Blog (ich zähle inzwischen vier) die Geschichte aufgreift, verstehe ich nicht wirklich. Immerhin schafft es ja Auferksamkeit für Weinblogs und da hab ich nichts dagegen.

  4. Charles sagt:

    ach, *ucking. das hatte ich noch vorrätig.
    ja bei blogs wird gerne voneinander ‘abgeschrieben’ und wenn es mal bei einem ‘großen’ gelandet bzw. platziert (PR) wurde, geht es schon mal rum. aber davon wird sicher nicht viel (aufmerksamkeit) übrig bleiben. das ist beinahe ebenso gesetzmäßig.
    auf jeden fall eine gut platzierte pr aktion von mr. scheuermann, bei der (die meisten) weinblogs ja auch brav mitgezogen haben…

  5. Wenn es tatsächlich gelungen sein sollte – und es sieht wohl so aus – mehr Aufmerksamkeit auf die deutschen Wein-Weblogs (auch ein wenig international) zu fokussieren, dann hake ich die Liste und das Posting unter Erfolg ab mal ganz davon abgesehen, dass mein drink tank auf Platz eins steht. Ich würde diesen Platz jedem anderne, der den entsprechenden Ehrgeiz und Erfolg hat gönnen. Dass sich die PR-Blogs dafür interessieren liegt einfach daran, dass für sie einige der darin gelisteten Weblogs corporate Business Blogs sind. So rangierte der Winzerblog Anfang des Jahres in den TOP 100 der Business Blogs (Ketchum) und der drink tank war letztes Jahr die Nummer zwei der Food and Beverage Blogs hinter frosta. Das wurde in den PR- und Marketingszene doch stark registriert. In Kürze wird die neue Liste erwartet. Bin gespannt über die Ergebnisse und ob ausser dem Saftblog noch eine Getränke (evetl. auch Weinblog) den Sprung in diese Liste schafft.

  6. Charles sagt:

    ich habe auch nichts gegen business und pr. das sind auch elementare bestandteile meines jobs.
    und solange sie intelligent verpackt oder auch nur ambitioniert gemacht, am ende aber klar und deutlich erkennbar sind. why not?
    der winzerblog ist da allerdings eine der wenigen positiven ausnahmen. die meisten corporate business blogs würde ich eher in die kategorie ‘unambitioniertes geschreibe’ einordnen.
    allerdings liegt in der blogszene nicht immer alles mehr so deutlich auf der hand. ich mag es einfach nicht, wenn ich merke, dass mein blog eigentlich nur dafür herhalten soll, um klicks auf einen eher inhaltslosen reklame blog zu ziehen, um dort traffic zu erzeugen und dadurch dessen werbeeinnahmen zu pushen.
    damit meine ich nicht, dass es sich in diesem falle um eine solche aktion gehandelt hat. ich bin nur etwas vorsichtig, wenn zu oft die worte ranking, pr und business im zusammenhang mit blogs auftauchen.

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