2003 Ca’del Solo Big House Red [Bonny Doon]

Big House Red.

Für konservative Weinfreunde dürfte Randall Grahm von Bonny Doon so etwas wie der Leibhaftige sein.
Eine ausgeprägte Abneigung gegen Robert Parker und andere Roberts, ungewöhnlich (und sehr schick) gestaltete Etiketten oder die ausschließliche Verwendung von Schraubverschlüssen, dürfte für Fundamentalisten gerade noch zu verschmerzen sein. Dass er aber kein Problem darin sieht, auch mal einen Moselriesling mit einem Riesling aus Washington zu verscheiden, ist aber wohl der Hammer.
Der Hammer ist auch das Design des Big House Red, auch wenn hier kein Riesling im Spiel ist. Liebevoll und frech bis ins Detail. Allein dafür lohnen sich die 11 Euro.
Der Inhalt? Jaaaaa! In der Nase fruchtig, kirschig, brombeerig…. Im Mund cremig, aber nicht plump, harmonisch mit einer leichten Prise Pfeffer in einer Lederhose.
Sehr schön, aber immer noch mit Potential nach oben. Die anderen ‘Sprösslinge’ von Bonny Doon wollen ja schließlich ihre Daseinsberechtigung haben.
Doch, es gibt noch ganz viel schönes jenseits von Robert Mondavi. Aber ob auch in Zukunft für Big House, bleibt leider abzuwarten…

[Gefunden bei... Wein & Feines, Leipzig.]

Song zum Wein:
The Mamas & The Papas – California Dreamin’
Reinhören (und wie?) bei:
The Mamas & The Papas - Gold: The Mamas & The Papas - California Dreamin'

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