2003 Grauer Burgunder “R” Trocken [Klaus Zimmerling]

Zimmerling. R.

Die Weinbürokratie ist Klaus Zimmerling zu wider. So gehen alle Weine ohne Prädikat, als Tafelwein über den Tresen. Geschadet hat dies weder Zimmerling, noch seinen Weinen.
Auch dem Grauburgunder kann seine Prädikatslosigkeit absolut egal sein.
In der Nase noch ein Aroma von Äpfeln und Blütenblättern, kommt im Mund das Aha-Erlebnis. Die Blütenblätter werden zur Blumenwiese und voll, rund, fruchtig, süß… honigsüß.
Auch wenn die kleine 0,5l Flasche im Preis stramm auf die 15 Euro zumarschiert und ich eigentlich nicht der Freund von ‘Sweeties’ bin. Auf jeden Fall, der “R” hat mich beeindruckt. Ein Wein mit dem man sich beschäftigen muss, der Aufmerksamkeit verlangt. Und für so was bin ich ja immer zu haben.
Übrigens, wer Klaus Zimmerling jetzt für einen rückständigen Querkopf hält, dem sei gesagt, dass Zimmerling ab dem Jahrgang 2005 auf Glaskorken setzt.

[Gefunden bei… Weingut Klaus Zimmerling.]

Song zum Wein:
The Verve – ‘Bitter Sweet Symphony’
Reinhören (und wie?) bei:
The Verve - Bitter Sweet Symphony - EP - Bitter Sweet Symphony - Original

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