Gault Millau. Das Heft zum Buch.

Gault M.

Es ist ja nicht neu. Was nicht in Bücher passt, ist gut für eine Zeitschrift. Und dort kann man ja auch gleich wieder für die Bücher Reklame machen. Zum Beispiel im Gault Millau Magazin, dem Magazin für Genießer.
Die erste Ausgabe des neuen Magazins kommt einem dann auch bekannt vor. In der Aufmachung irgendwo zwischen Prinz und Max, in manchen Themen ebenso. Mit der Weinbrille betrachtet, findet sich ebenfalls einiges bekanntes. ‘Streitfall Kork’ und ‘Wie viel Wein ist noch im Wein?’ sind auch nicht so neu, aber manches kann man ja nicht oft genug sagen. Immerhin ist der Riesling-Artikel vom Kollegen Rechenberg recht lesenswert.
Dazu – natürlich – eine Menge zu Themen um genießen, genüssliche Reisen, genüssliche Küche. Natürlich tauchen dann auch oft (mehr oder weniger versteckt) Infos zu Gault Millau-Büchern auf. Ebenso zum Christian Verlag, der diese verlegt. Darum gab es wohl auch einen Auszug aus Nina Ruges Kochbuch, welches sich wohl schlecht zu verkaufen scheint. Es ist ja auch nicht ganz einfach, mit der humorlosen Klatschtante eine gute Köchin zu assoziieren.
Am Ende bleibt der Eindruck einer Gault Millau-Reklame-Hauszeitschrift mit einigen zusätzlichen redaktionellen Gimmicks.
Es bleibt abzuwarten, ob das genügt um am umkämpften Markt zu bestehen.

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