Podcast #2: Kunstwein? Woodbridge vs. Koonunga Hill.

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Wird uns der Wein versaut? Ist der “Kunstwein” das Ende der Weinkultur?
Der Kunstwein wird in seine Bestandteile zerlegt und neu ‘komponiert’. Es werden Wasser und Aromastoffe zugesetzt um dem Wein zu verbessern. Vieles ist aber heute schon gang und gebe.

Einiges von dem, was und wo heute schon erlaubt ist:
Die Zugabe von Aromen

  • USA

Die Zugabe von Wasser

  • USA, Neuseeland, Südafrika

Zugabe von Tanninen (Gerbstoffen)

  • Europa, USA; Chile, Australien, Neuseeland, Südafrika

Chaptalisation (Anreicherung des Mostes mit Zucker zur Erreichung einer höheren Alkoholausbeute)

  • Nordeuropa, USA, Neuseeland

Verwendung von Eichen-Chips (um den Eindruck zu erwecken, der Wein kommt aus einem Barrique)

  • USA, Chile, Australien, Neuseeland, Südafrika

Natürlich bedeutet es nicht, dass was erlaubt ist auch zwingend gemacht wird. Wichtig, der Wein muss schmecken. Darum im Podcast, zwei Vertreter aus Gegenden in denen schon einiges möglich ist.

Der ‘Woodbridge’ von Robert Modavi. Ein Cabernet Sauvignon von 2002.

Fazit: Kein Highlight. Möchte zu sehr gefallen, etwas charakterlos, etwas zu fruchtig. Geht aber als Alltagswein und Einsteiger in die Mondavi-Welt in Ordnung.
Bezugsquellen:
Galeria Kaufhof
Karstadt
Supermarkt u.a.

Sowie, der Koonunga Hill von Penfolds. Ein Shiraz Cabernet von 2003.

Koonunga Hill

Fazit: Ebenfalls kein Highlight. Etwas wenig Charkter, aber nicht so aufdringlich marmeladig und etwas runder als der Woodbridge. Geht ebenfalls als Alltagswein und Einsteiger gut durch.
Bezugsquellen:
Hanseatisches Wein & Sekt Kontor
Galeria Kaufhof
Karstadt
rotweiss – Wein für Alle u.a.