- Dass Günter Jauch, nach eigenen Angaben “eine Art Gesichtsvermieter” oder auch als der “beliebteste Deutsche” bekannt, hier auftaucht ist schon verwunderlich. Ich finde, was er der Nation beispielsweise mit einem Format wie SternTV zumutet, ist… unzumutbar. Auch hatte er bislang nichts mit Wein zu tun. Jedenfalls nichts Nennenswertes.
Das hat sich gerade geändert. Günter Jauch ist jetzt VDP-Mitglied. Und in seinem Falle auch keine nachgeworfene Ehrenmitgliedschaft oder gar eine Verwechslung. Jauch wird Winzer. Und das ist nicht nur mir, sondern sogar der britischen Weinpresse eine Meldung wert. - Dass die, nun ehemalige, Bischöfin Margot Käßmann hier auftaucht ist allerdings ebenso verwunderlich. Na gut, inzwischen wird man sich denken können, warum. Richtig, Margot Käßmann hat etwas zuviel Wein… oder wie es der Volksmusikdarsteller Stefan Mross ausdrücken würde: “Mal etwas über den Durst getrunken”. Mit unschönen Konsequenzen, aus denen sie, ohne Alice Schwarzer zu konsultieren, selbige gezogen hat. So werden wir also nie erfahren: Was war es denn eigentlich für ein Wein?
- Das toskanische Weingut Tenuta dell’Ornellaia will seine Spitzenweine mit einem Radio Frequency Identification System (RFID) aussatten. Offenbar ist der Ornellaia Bolgheri Rosso Superiore DOC nicht nur ein etwas überhochpreisiger Kalifornier aus der Toskana, sondern offenbar manchmal so falsch wie die Lippen vieler Schauspielerinnen aus Hollywood. Will sagen, Tenuta dell’Ornellaia will es Fälschern mit dem RFID-Chip schwerer machen. Das solche Mistteile nicht ganz unumstritten sind und auch für andere Dinge taugen, sei mal nur am Rande erwähnt. Aber gut, wer kauft sich schon einen Ornellaia.
- Ich mag Bio. Als Fleisch, als Gemüse, als Obst… und gelegentlich auch als Wein. Auch wenn ich von extrem mit Bio-Logos zugelabelten Bioweinen lieber die Finger lasse.
Jedenfalls ist das mit den Bio-Logos so eine Sache. Als ob die Welt nicht darauf gewartet hätte, jetzt gibt es auch ein Bio-Logo für… Biomineralwasser. Dann wird man dann nach einem ordentlichen Schluck Biomineralwasser endlich wieder ohne Scham kräftig aufstoßen dürfen. Mit einem Biobäuerchen, sozusagen… - Die Wiener Weine möchten das Schunkelimage loswerden. Erfreulich. Die “Weltstadtweine, die wie die Metropole selbst für Weltoffenheit, Vielfalt und Gegensätze stehen, […] sind Botschafter der soziodemographischen Pluralität Wiens und sie kommen alle aus dem Epizentrum von Philosophie und Kulinarik, der Hauptstadt Wien.”
Aha, aus soviel Bedeutungsschwere hat man folgenden Slogan geboren: “Kultiviert für Kultivierte”. Kultivierte? Auf den Punkt gebracht klingt es doch eher nach “Snobs und Spießer”. Beruhigt aber dann doch, dass bescheuerte Weinslogans nicht ausschließlich nur aus Deutschland kommen. - Heute ist Weltfrauentag. Darum: Die FAZ und die Frauen. Und Alice Schwartzer gegen den Weltfrauentag. Henryk M. Broder hat sich (noch) nicht geäußert. Darauf einen Rosé! Oder doch lieber einen Rotwein von Johnny?
WC Lektüre vom 8. März 2010
Montag, 08. Mrz 2010 · 1 Kommentar
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Judd’s Enormous Wine Show
Mittwoch, 24. Feb 2010 · 3 Kommentare
An Produzenten von Weinvideos gibt es nun wirklich keinen großen Mangel mehr. Auch wenn sich inzwischen mancher wieder lautlos vom Acker gemacht hat, es gibt noch genügend Auswahl für jeden Geschmack.
Marlene Duffy erfreut jene, die wild über Wein gestikulierende Frauen im Internet wollen. Gary Vaynerchuk ist für alle, die stattdessen lieber Männer (und manchmal auch Frauen) sehen. Wer es weniger cholerisch möchte oder des englischen nicht ganz so mächtig ist, hält sich an Hendrik Thoma. Wer lieber einen Winzer mit Orgel mag, schaut bei Patrick Johner vorbei. Wer statt einer Orgel, lieber einen Winzer mit Mütze will, hält sich an Dirk Würtz. Na, und so weiter…
Sollte doch eigentlich reichen, möchte man meinen…
Wem bisher eine Art John Waters unter den Weinvideos gefehlt hat, dem kann jetzt geholfen werden:
Judd’s Enormous Wine Show. Ein Weinvideoblog, gemacht von Rudolf N. McClain, sowie Judd Finkelstein und seinen Leuten von der Judd’s Hill Winery in Napa, Kalifornien. Selbstironisch, authentisch (eine Modewort, I know), wunderbar trashig und besser als manches, was uns hier und da von Profis, gerne auch von außerhalb der Weinszene verkauft wurde und wird.
Tags: WC Lektüre · Video
Wartungsarbeiten: Große Ereignisse… [Update]
Donnerstag, 18. Feb 2010 · Kommentare
…werfen ihre Schatten unter die Augen. Das meint schon Udo Lindenberg. Darum und um für die Zukunft fit zu bleiben, wird weincasting.com heute Nacht in der Zeit von 02.00 bis 06.00 Uhr MEZ auf einen neuen Server umziehen. In dieser Zeit ist weincasting.com nicht erreichbar. Das sollte eigentlich kein Problem und morgen hier alles wie gewohnt sein.
Falls nicht, kommt wohl etwas Arbeit auf mich zu…
[Update]
Die Kisten sind alle rüber geschleppt worden und nach einem ersten Check scheint auch alles da zu sein wo es hingehört. Dann kann es ja ganz entspannt weiter gehen…
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Bye bye Weinjournalismus?
Mittwoch, 17. Feb 2010 · 11 Kommentare

Blogs, Twitter, Facebook, MySpace. Schöne neue Onlinewelt. Man darf für sich entscheiden, ob man einzelne Bestandteile und Plattformen für sinnig oder unsinnig hält. Aber eines ist sicher, in ihrer Gesamtheit kommen sie nicht, Social Media (Soziale Medien) sind da. Selbst in der Weinbranche, auch wenn es da etwas länger gedauert hat.
Weinverkostungen mit Videochat, Winzer-Liveshows im Internet, alles fast schon selbstverständlich. Heikle Themen, die früher gerne unter den Tisch gefallen sind, werden transparent. Für eine schnelle Verbreitung sorgt Twitter. Neue Vertriebswege für Weinhändler, Winzer die ihre Weine zur Diskussion stellen.
Selbst die kostenlose Probepakete, eine feste Bastion des Weinjournalismus, gibt es nicht mehr exklusiv mit Presseausweis. Engagierte Blogger, Winzer, Sommeliers und Weinhändler blasen den Staub aus der Weinbranche.
Und die Weinjournalisten? Sie bleiben, bis auf ganz wenige Ausnahmen, eher Zaungäste. Man sitzt auf der Mauer, sieht sich das Treiben an, schaut ob man etwas abgreifen kann. Hier und da gibt es Hinweise wie man es richtig zu machen hat. Es gibt ja wohl noch einen Unterschied zwischen einem bloggenden Blogger und einem bloggenden Journalisten. Ansonsten denkt man in Klicks und Page Impressions und wartet auf den nächsten PR- oder Printauftrag.
Innovation? Darum kann man sich ja nicht auch noch kümmern. Aber wie wäre es mit einem Newsletter?
Und was Hänschen nicht macht, rührt Hans schon gar nicht an.
Während die Onlinewelt gelegentlich über das Ziel hinaus rennt, fahren die Weinverlage mit angezogener Handbremse.
Neue Onlineauftritte auf dem Stand er frühen 2000er Jahre werden als Aufbruch gefeiert. Dazu gibt es eine Auswahl an Inhalten, wer mehr will muss Abonnent werden. Am besten gleich für die Prinausgabe. Originäre Onlineartikel findet man so oft wie Brunnen in der Wüste. Höchstens mal ein paar Agentur- und Pressemeldungen. Die gibt’s zwar umsonst, aber dafür auch überall.
Da braucht man erst gar keine Möglichkeit Artikel gegebenenfalls kommentieren zu können. Diskussionen werden so wohl kaum stattfinden und die notorischen Nörgler fängt man so auch weiterhin im Netz der Leserbriefredaktion ab.
RSS Feeds um die Online-Leser wenigstens mit den Überschriften zu versorgen sind zu aufwändig. News liest man dann in vier Wochen, in der Printausgabe. Die Einbindung von interaktiven Inhalten ist in Zeiten von Youtube entweder immer noch zu kompliziert oder man hat einfach nichts zu zeigen.
Wie will man in Zukunft neue Entwicklungen bedienen, so wie in diesem Video das WIRED Magazin, wenn man schon das Heute nicht beherrscht?
Fragt man nach den Gründen, warum Online für der Weinjournalismus immer noch eine heiße Kartoffel ist, kommt DAS Totschlagargument:
Mit dem Internet ist kein Geld zu verdienen.
Es ist nicht zu refinanzieren. Gute Reportagen kosten eben Geld. Und wenn schon für Volontäre und Praktikanten nichts bleibt, wollen wenigstens die Redakteure, Frau und die zahlreiche Kinderschar durchbringen.
Sicher, da ist etwas dran. Allerdings auch sehr kurz gedacht.
Es ist eine Mär, dass niemand im Internet für etwas zahlt. Allerdings, man muss sich mehr Mühe geben als früher. Wie das in Zukunft aussehen kann, zeigt das WIRED-Video. Inhalt und Form müssen stimmen. Für einen digitalen Artikel, der schon in gedruckter Form nichts anderes als PR ist, gibt niemand einen Cent mehr aus.
Man kann es sich nicht mehr leisten die Onlineszene weiterhin pauschal als „Spinner“ zu betrachten. Damit verliert man eine ganze Generation, die Jungen und die Junggebliebenen. Warum holt man diese Generation nicht mit ins Boot, anstatt sie auf Abstand zu halten?
Weinblogger, Weintwitterer usw. sind eben nicht nur Egomanen, die ihre Meinung nie für sich behalten können. Sie sind nicht selten enttäuschte Leser von Weinführern und Weinzeitschriften. Und wenn ein Winzer bloggt, dann mag er vielleicht kein Journalist sein, aber er könnte dessen Job wieder ein Stück überflüssiger machen. Wenn der Kunde seine Infos an der Quelle holen kann, braucht er keinen Übermittler mehr.
Ist der Zug für den Weinjournalismus also abgefahren? Bye bye Weinjournalismus?
Nicht unbedingt. Der Kuchen ist nur kleiner geworden. Man muss sich mehr bemühen. Vor allem um die Leser, nicht nur um die Werbekunden. Noch sind die Möglichkeiten, die Kontakte, das Know-how da. Man muss sie nur entstauben.
Viel Zeit bleibt allerdings nicht mehr…
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WC Lektüre vom 30. Januar 2010
Samstag, 30. Jan 2010 · 6 Kommentare
- Auch wenn alle von Apples iPad reden, ich werde es auf keinen Fall… auslassen. Auch wenn es nicht ganz zum Thema Wein passt. Oder… doch?
Egal ob das Ding ein Erfolg wird oder nicht, eines ist inzwischen klar, Informationen werden mobil. Und nicht nur auf skatkartengroßen Mobiltelefonen mit Mondtarifen, wie sie zurzeit der deutsche Marktführer anbietet.
Es wird in Zukunft möglich sein im Weinladen, auf dem Sofa, in der Bahn oder sogar im Weinberg an einen Haufen an Informationen zu kommen. Dafür werden, falls nicht nur zusammengeklaubte PR- und Pressebelanglositäten, Nutzer auch zunehmend bereit sein Geld zu bezahlen. Apple hat mit seinem App Store die Richtung ja schon vorgegeben.
Das Modell wird sicher weitere Nachahmer finden und könnte durchaus eine Chance sein. Für engagierte Journalisten, Verlage und auch Blogger. Allerdings ist hier schon etwas kreatives Engagement gefragt.
Ob wir also in Zukunft einen Gault Millau 201x nur noch als digitale Ausgabe finden werden, wird sich zeigen. Oder besser, ob wir sowas, in der Form überhaupt haben wollen…? - Matthias Metze befasst sich auf seinem Blog Social Wine nicht ganz unkritisch mit der Aktion „WeinWeb für Haiti“. Ein Thema bei dem man sich ganz schnell die Hände verbrennen kann. Sie wissen schon, Spenden und guter Zweck.
Trotzdem teile ich die Gedanken, bei aller Sympathie für das „WeinWeb für Haiti“-Projekt. G’schmäckle hat so etwas eben ganz schnell, da braucht man noch nicht mal ein Textildiscounter zu sein… - Die “Süddeutsche Zeitung” soll sich lobende Blogposts gekauft haben. Im Nachhinein will natürlich niemand etwas damit zu tun gehabt haben, war es ganz anders gemeint. Kennen wir.
Hach, wie gut ist es doch in der Nische der Weinblogs unterwegs zu sein. Hier geht alles noch richtig ehrlich zu und jeder Blogpost ist frei von jeder Einflussnahme dritter… Oder etwa nicht? - Apropos Weinblogs: Die ZEIT online hat sich mit den Weinbloggern beschäftigt. Und diese bekommen, wie sollte es anders sein, kräftig ihr Fett ab. Auch wenn der Artikel hier und da nicht ganz Unrecht hat, neu ist das alles ja auch wieder nicht. Lauwarmer Kaffee, höchstens.
Neu ist auch nicht, dass alles darauf hinausläuft: „Man kann also durchaus etwas lernen, zumindest von den professionell geführten Weinblogs.“ Genau, wenn schon ein Weinblog, dann wenigstens von einem Kollegen.
Übrigens hatte sich wirres.net mal die ZEITBlogs angesehen, inklusive eines Weinblogs, welches damals noch dazugehört hatte. Ist zwar schon etwas länger her, sieht jetzt anders aus, hat sich total verändert… obwohl, anscheinend ja nicht. - Apropos neu: Verkorkte Welt. So hieß vor kurzem ein Artikel in… Richtig, der ZEIT. Wie wir vermuten, es geht um Korken, Weinkorken, die wunderbare Welt der Weinverschlüsse aus Naturkork. Denn die Korkenhersteller haben nun ihre Hausaufgaben gemacht. Jetzt ist alles ganz prima und toll. Denn die Ausfallrate liegt nur noch bei 3 Prozent.
Wer jetzt immer noch keinen Korken aus Kork verwenden will, ist geizig oder ein Umweltbanause, meint sogar der WWF. Irgendwie.
Ja, man kann also durchaus etwas lernen, zumindest von Journalisten die gut den Presseverteiler der Korklobby studiert haben… - Und die gute Nachricht am Ende: GWN, Good Wine News aus Dresden. Nein, Gunther Emmerlich hört leider nicht auf sich für Wein zu engagieren. Trotzdem findet auch das Dresdner Huhn diesmal mal sein Korn. Die WeinKulturBar von Silvio Nitzsche hat von der FAZ den Titel Deutschlands bestes Weinlokal 2010 angehangen bekommen. Und auch wenn ich bei solchen Auszeichnungen immer vorsichtig bin, schlecht ist es ja trotzdem nicht…
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The WC Rothschild Race: 1992 Château Mouton Rothschild vs. 2008 Bordeaux Rouge
Donnerstag, 21. Jan 2010 · 3 Kommentare

Auf der einen Seite, ein 1992er Château Mouton Rothschild, der Erstwein vom gleichnamigen Weingut. Ohne sich zu weit aus dem Fenster lehnen zu müssen, sicher einer der berühmtesten Weine der Welt. Bekannt auch in weinferneren Kreisen, nicht zuletzt durch seine legendären Künstleretiketten. Dazu kommt noch der Titel Premier Cru, eine der imaginären Spitzen der Weinwelt.
Auf der anderen Seite ein 2008er, welcher zwar ebenfalls unter Baron Philippe de Rothschild gelabelt ist, aber diesmal schlicht und einfach auf den Namen Bordeaux hört und das Château höchstens als vorbeifahrende Traube vom Lastwagen aus gesehen hat.
Unter dem Namen Philippe de Rothschild ist der Mouton so etwas wie das Luxus Penthouseappartment mit Blick über die Stadt und der Bordeaux die Einzimmerstudentenbude im Souterrain.
Das macht sich selbstverständlich im Preis bemerkbar. Für den Obolus eines Mouton könnte man durchaus 50 Flaschen des Bordeaux aus dem Laden tragen. So man beide denn im Laden kauft.
Damit dürfte das Rennen eigentlich gegessen sein. Oder vielleicht doch nicht?
Fangen wir mit dem Château Mouton Rothschild an.
Natürlich die typischen Bordeaux-Tugenden. Brombeere, etwas abgestandener Tabak, mürbes Gehölz und eine kleine Schaufel Humus. Erstmal gar nicht so übel für einen 92er Jahrgang, der in der Gegend eher durchwachsen oder besser durchwässert war. Wäre da nicht auch hier das Gefühl einer gewissen Dünne, als wären die Fässer kräftig mit Wasser aus der Garonne aufgefüllt worden.
Easy to drink? Ja. Aber Komplexität? Dichte? Nada! Dazu kommt, dass er sein Alter inzwischen auch durch seinen schicken Klamotten nicht mehr ganz kaschieren kann. (Anmk.: Ja, auch ich hatte auch schon bessere Moutonjahrgänge im Glas. Viel, viel bessere. Aber auch die waren nie so gut, dass ich jubelnd um den Block gelaufen wäre.)
Da hat es der Bordeaux einfacher. Man erwartet nicht viel bis gar nix. Und diese Latte reißt er dann auch nicht. Mürbes Gehölz, etwas Cassis, eine Schaufel Alkohol, alles zusammengepresst auf die Größe einer Euromünze, umgeben mit einem zarten Nichts und fertig ist das Ganze.
Damit ist er auch in seiner Preisklasse um die fünf Euro kein Schnäppchen. Aber man braucht auch nicht vor lauter Ärger mit dem Kopf vor die Wand rennen.
Mit dem 1992er Château Mouton Rothschild und seiner Aura könnte man trotzdem leben. Wäre da nicht sein Preis. Hat man für ihn mehr als einen moderat höheren zweistelligen Betrag gezahlt, sollte man sich schon mal der nächsten Wand zuwenden.
Trotz Glamour, Marketing und Künstleretikett.
Song zu den Weinen:
Yello - ‘The Race’
Hier kurz reinhören (via iTunes).
Tags: 0 bis 5€ · Über 50€ · Haut-Médoc · Bordeaux · Frankreich
